„Der „arbeitsunwillige Arbeitslose“ ist empirisch nicht belegbar, sondern ein sozialpolitischer Mythos, der immer wieder hervorgeholt wird. Er vereinfacht komplexe Lebenslagen, legitimiert restriktive Politik und verschärft soziale Spaltungen.“
Warum alte Erzählungen über Erwerbslose politisch so wirksam sind – und empirisch so wenig tragen:

https://www.wsi.de/de/blog-17857-mythos-der-sozialpolitik-die-rueckkehr-des-arbeitsunwilligen-arbeitslosen-75355.htm

#arbeitslos #erwerbslos #armut #bürgergeld #grundsicherung

Mythos der Sozialpolitik: Die Rückkehr des „arbeitsunwilligen Arbeitslosen“ - Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut

Das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) engagiert sich mit Forschung und Beratung für eine faire und menschliche Arbeits- und Lebenswelt. Unter dem Dach der Hans-Böckler-Stiftung sucht es nach Lösungen für Arbeitsmarktprobleme und will dazu beitragen, Lebenschancen gerechter zu gestalten und die soziale Sicherung zu verbessern.

@why_not Ich verweise diesbezüglich immer gern auf diesen Aufsatz vom Mai 2003 (!): https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/27813/faule-arbeitslose/
Faule Arbeitslose? | Arbeitslosigkeit | bpb.de

Arbeitslose werden vor Bundestagswahlen gern als Sündenböcke für ungelöste soziale Probleme herangezogen. Statt sie zu befähigen und zu ermutigen, werden sie durch den öffentlich geäußerten Verdacht der Faulheit stigmatisiert.

bpb.de

@atarifrosch

Danke!
Belegt ja nur: ist unausrottbar.