Ab April bekommen Psychotherapeuten weniger Geld für ihre Arbeit. Fachverbände schlagen Alarm. Die Befürchtung: Da die Vergütung für Privatpatienten (ca. 167 €) ohnehin schon deutlich höher liegt als für Kassenpatienten (ca. 120 €), könnte sich der Fokus der Praxen weiter verschieben.

#NDR #Psychotherapie #Kassenpatient

@NDR und den richtigen Therapeuten zu finden der zu einen passt ist schwer sehr schwer ich habe zig Therapeuten (von esoterischen Ansätzen bis zur Erpressung war vieles dabei )hinter mir und keiner passte wirklich oft kam irgendwann ach lassen wir das

Ach ja die folge ist das ich ach egal

@NDR
Oder sie kürzen die Behandlungszeit auf 40 Minuten. Alleine schon die Tatsache, daß die nicht mal gefragt wurden, ist eine absolute Frechheit. Vielleicht sollte man bei den Kürzungen erst mal woanders anfangen. Bei denen, die so einen Mist einfach beschließen.

@NDR Klasse, da „freuen“ sich aber alle Therapiesuchenden (mich inklusive), die jetzt schon lange, in etlichen Fällen leider auch zu lange, warten müssen.

Aber stimmt, es geht ja nicht um Mensch und Gesundheit, sondern -wie immer im scheiß Kapitalismus- um Geld und wo man noch mehr einsparen und ausquetschen kann. Wenn da noch Menschen drunter leiden müssen, umso besser.

Ich hasse dieses System.

@NDR
Lieber NDR, toll dass ihr darüber berichtet. Psychische Erkrankungen können jeden treffen und jeder sollte auch die Möglichkeit bekommen, eine Therapie gegen diese Erkrankungen zu machen.
@NDR Liegt der Fokus nicht bei allen Fachärzten auf Privatpatienten? Das ist doch ein grundsätzliches Problem.
@NDR Mal abgesehen von den unterschiedlichen Vergütungen von Privat- und gesetzlich Versicherten: Immer wieder gibt es den Vorwurf, Psychotherapieplätze gingen eher an „leichtere“ Fälle, während schwer belastete Menschen monatelang warten.
Wenn Vergütung & Struktur komplexe Verläufe unattraktiver machen, leiden am Ende die, die am dringendsten Hilfe brauchen - komplett unabhängig von der unterschiedlichen Vergütung.
@NDR
... die Dequalifizierung/ Unterfinanzierung als Werkzeug seiner Herrschaft führt nicht an den Debatte 'emotionaler Arbeit' vorbei. Der genannte Dienstleistungssektor erfordert eine ganze Reihe von komplexen emotionalen und sozialen Fähigkeiten. Es besteht also kein Mangel an Menschen für diese Art von qualifizierbarer Gefühlsarbeit, sondern es geht dem Kapital um die Abschaffung von monopolisierbarer Qualifikation solange #KI zum Profit einiger weniger diese nicht ersetzen kann.