Ab April bekommen Psychotherapeuten weniger Geld für ihre Arbeit. Fachverbände schlagen Alarm. Die Befürchtung: Da die Vergütung für Privatpatienten (ca. 167 €) ohnehin schon deutlich höher liegt als für Kassenpatienten (ca. 120 €), könnte sich der Fokus der Praxen weiter verschieben.

#NDR #Psychotherapie #Kassenpatient

@NDR Mal abgesehen von den unterschiedlichen Vergütungen von Privat- und gesetzlich Versicherten: Immer wieder gibt es den Vorwurf, Psychotherapieplätze gingen eher an „leichtere“ Fälle, während schwer belastete Menschen monatelang warten.
Wenn Vergütung & Struktur komplexe Verläufe unattraktiver machen, leiden am Ende die, die am dringendsten Hilfe brauchen - komplett unabhängig von der unterschiedlichen Vergütung.