Hab die Story um Ulmen eben gelesen … und ich finde Fernándes derart bewundernswert, dass sie das alles öffentlich macht!
Es gilt: Die Scham muss die Seite wechseln!
Hab die Story um Ulmen eben gelesen … und ich finde Fernándes derart bewundernswert, dass sie das alles öffentlich macht!
Es gilt: Die Scham muss die Seite wechseln!
Hab's vorhin im Zug nur überflogen und gerade nochmal gelesen, uff
@2ndStar absolut! 👍🏻
... und was für ein mega-gruseliger Typ Ulmen ist. 😱
Ich kenne beide nicht (habe keinen Fernseher). Habe mir vorhin nach dem Faden von @DieFurie den Fall angesehen. Ich kann gar nicht so viel essen, wie ... 🤢
Wieder mal schäme ich mich, ein Mann zu sein.
@2ndStar auch wenn das keiner hören will, Ulmen ist unschuldig bis das Gegenteil bewiesen ist. Alles andere ist Populismus.
Glaube ich das er sowas gemacht hat? Keine Ahnung, kenne ihn nicht, nur seine Rollen. Gut möglich. Ist seine Ex glaubwürdig? Würde ich vermuten. Letztlich keine Ahnung, kenne sie persönlich auch nicht.
Wenn er diese Mist gemacht hat, dann muss er dafür einstehen. Bis dahin gibt’s nichts zu quatschen.
@vgoller
Du argumentierst hier mit der Unschuldsvermutung, aber die greift an dieser Stelle gar nicht. Es wurde niemand als schuldig dargestellt - es ging um die Frage, wie wir gesellschaftlich mit solchen Situationen umgehen und das es Mut braucht, so etwas öffentlich zu machen.
Dass Gerichte Schuld feststellen ist unbestritten. Aber daraus folgt nicht, dass man bis zu einem Urteil jede Diskussion oder Bewertung einstellen muss. ⬇️
@[email protected] Manche Stimmen hier scheinen in ihrem überbordenden Alleytum mit dem Beschuldigten glatt zu vergessen, dass der gar nicht als Täter benannt wurde und dass gerade der Fokus 0 auf ihm oder euch, sondern der mutigen Frau liegt, die Ungeheuerliches öffentlich gemacht hat. Mit juristischer Unschuldsvermutung rechtfertigt ihr eine Forderung nach Lautlosigkeit. Das, obwohl das Passierte bewiesen und kein Einzelfall ist. Ihr seid Teil des Problems. Ein riesiger. https://arschlochvermutung.de/
@Ariantoser
Der Verweis auf die Unschuldsvermutung geht hier am Punkt vorbei. Der Satz von Gisèle Pelicot ist eine gesellschaftliche Haltung, keine Vorverurteilung im Einzelfall.
Gerichte klären Schuld - aber öffentliche Meinungsbildung ist trotzdem erlaubt. So zu tun, als dürfte man ohne Urteil gar keine Bewertung äußern, ist eine Überdehnung dieses Prinzips.
Das ist der Punkt.
Fernandes hat an Eides statt versichert, er hätte die Taten zugegeben. Dass sie eine mehrjährige Haftstrafe und die öffentliche Kreuzigung riskiert, nur um Ulmen eins auszuwischen, halte ich für recht unwahrscheinlich.
Natürlich entscheidet letztlich ein Gericht nach staatsanwaltlichen Ermittlungen über die strafrechtliche Würdigung, aber ich denke, man darf hier dem Opfer glauben, zumal es an den Taten selbst keinen Zweifel gibt.
Ich werde dies noch mal durchdenken müssen, dass ist ein Punkt.
Danke für die Rückmeldung, das hilft. 👍
@2ndStar
Ich hab es im Gespräch beim #KölnerTreff geahnt, wo sie sich noch bedeckt hielt. Dort sagte sie aber auch:
„Mit einer Identifikationspflicht im Internet wäre das nicht möglich gewesen.."
Und hier sehe ich eine grosse Gefahr durch das Instrumentalisierungspotential..