Heute auf @bpb erschienen: Das Fediverse als Raum politischer Bildung. Passend zu den Themen #DigitaleSouveränität und #DigitalIndependenceDay.
Was mich daran interessiert, ist das Fediverse als Modell. Ein Netz ohne Algorithmen, die bestimmen, was in meinem Feed erscheint und was nicht, ohne Datenverwertung, ohne konzerngesteuerte Öffentlichkeit – und was das für Bildungsarbeit bedeuten könnte.
#Fediverse #PolitischeBildung #Medienbildung (1/3)
Drei Ebenen, auf denen das Fediverse für politische Bildung relevant sein könnte:
Als professionelles Netz für Pädagog:innen (#FediLZ, #OER, #Bildung)
Als Lernort: Wie sieht nicht-kommerzielle digitale Ă–ffentlichkeit aus?
Als institutionelle Chance: Eigene Instanzen oder eigener Account als Ausdruck digitaler Souveränität. (2/3)
@bpb

Es braucht allerdings langen Atem: Die Reichweite wächst langsamer, der Einstieg erfordert Eigeninitiative, und eigene Instanzen kosten Ressourcen.

https://www.bpb.de/lernen/digitale-bildung/werkstatt/576352/das-fediverse-als-raum-politischer-bildung/
Ich freue mich über Rückmeldungen – gerade von euch, die im Fediverse bereits aktiv sind. Stimmt das so? Was fehlt?
#Fediverse #Mastodon #PolitischeBildung #Medienpädagogik #FediLZ (3/3)
@bpb

Das Fediverse als Raum politischer Bildung | Digitale Tools und Technik im Bildungsalltag | bpb.de

Das Fediverse als Bildungsinfrastruktur denken: Rüdiger Fries zeigt, was das Fediverse ist, welches Potenzial es für Austausch im Bildungskontext und als Lernort hat – und wo reale Grenzen liegen.

bpb.de

@fries @bpb
Wir haben gerade an der #HochschuleWorms durch ein studentisches Projekt eine eigene #Mastodon-Instanz experimentell am Start. Die Studierenden haben Mastodon heute erfolgreich bei der Erstsemester-Einführung präsentiert und etliche neue Accounts gewonnen. Wir sind gespannt auf die weitere Dynamik - viel Interesse da.

Der dauerhafte Betrieb hängt davon ab, ob der Aufwand für die Moderation kontinuierlich leistbar ist. Da das anderen Instanzen auch gelingt, sind wir optimistisch.

@thielen @bpb Freut mich sehr. Das klingt doch nach einem guten Start und die Moderation lässt sich mit ein paar Beschränkungen (bestimmte E-Mail Endungen sperren Z. B. und etwas Erfahrung) auch in Grenzen halten.
@fries @bpb Genau, die Accounts gibt es aus verschiedenen Gründen auch nur für Hochschulangehörige - das sollte die Moderation deutlich vereinfachen.
@thielen die @tuchemnitz hat Anfang der 2000er eigene Newsgroups betrieben, die fĂĽr PartyankĂĽndigungen und anderes genutzt wurden. Die Studierenden haben darĂĽber in den verpflichtenden Schulungen fĂĽr die Computerpools erfahren. So lernten auch nicht-Techniker wie man damit umgeht.