@AwetTesfaiesus
Meine persönliche und noch lange nicht abgeschlossene Entwicklung hin zu #degrowth begann vor vielen Jahren im Kopf mit dem allgemeinen Wunsch, sich auf das Wesentliche™ zu besinnen, dabei rücksichtsvoll zu sein, um letztlich freier zu leben.
Verzicht ist keiner, wenn man den Überfluss ablehnt.
Der "alltägliche Konsum" ist kein Naturgesetz. Kleidung kann länger als 6 Monate halten. Ich brauche keine Erdbeeren im Dezember, oder jedes Jahr die neueste Unterhaltungselektronik zu billigsten Preisen.
Praktikabel für uns ist Konsumverzicht, mit wachsender Wertschätzung dessen, was man hat. Wann immer möglich beschaffen wir Waren aus n-ter Hand und der Region, und reparieren was geht, besonders Elektronik.
Attraktiv daran: Das sind alles uns betreffende Entscheidungen, keine "spinnerte Ökodiktatur". #degrowth kann IMHO nicht angeordnet werden.
Und ja; Rücksicht, Kooperation, und Besonnenheit halte ich für #solarpunk AF. Viel mehr gegen den aktuellen Mainstream geht gerade gefühlt nicht.