Ich hatte nie einen Account bei Facebook, Instagram oder WhatsApp und das sorgt dafür dass es mich gerade um so mehr nervt dass ich doch immer wieder darüber nachdenke einen Instagram Account anzulegen. Es liegt nicht daran das es da so toll wäre, nein es liegt daran das ich ständig im Foto/Kunst Kontext gefragt werde ob ich einen habe. Es ist in dem Bereich noch immer der Standard und es nervt mich furchtbar...
...aber irgendwo möchte ich halt auch nicht jedes mal sagen müssen "ne hab ich nicht, aber ich hab ne Website" und dann verschwinden die Leute ohne nach der Website gefragt zu haben aus meinem Leben und sehen nie wieder was von mir. Ja ich mach die Kunst für mich, aber ich möchte damit auch kommunizieren und evl. sogar ein bisschen Geld verdienen. Das frustriert mich und ich weiß noch keine Lösung dafür.
@leah Die passende Antwort kann da sein: Diesen Schritt habe ich übersprungen. Ich bin schon im Fediverse. Pixelfed ist da voll im Kommen
@leah Insta erzeugt bei mir auch hin und wieder FOMO. Vor allem weil viele Venues und Veranstaltungen ihre Infos dort exklusiv posten. „Das es heute ausfällt haben wir doch auf Insta gepostet!“ - Danke für nix.
@leah POSSE (von eigener Seite Feed an Insta auslösen) und bei Insta immer Wasserzeichen/Verweis auf die eigene Webseite (evtl. mit Bonusinhalten oder höherer Quali) kommt nicht in Frage?

@leah Ich habe den umgekehrten Weg gemacht, ich habe zwar ein IG, das ich aber lange nicht mehr nutze. Nach meiner Erfahrung, zu erzählen wieso und warum bringt nichts, wer schon auf den ersten Blick nicht versteht, wird und will es nicht verstehen.

Vielleicht wenn du es leicht machst, den Leuten deine Arbeit zu sehen/finden. z. B. wenn du gefragt wirst, kannst du direkt einen QR Code zeigen.

Ich glaube nicht, dass die Leute auf IG sein wollen/müssen. Es ist nur bequem

@lontrachen @leah ich benenne meine Nextcloud-Inbox (ein Nur-Upload-Ordner, Briefkasten) gegenüber anderen meist "das ist meine Dropbox." gab noch nie Rückfragen. Daten kommen immer an.
Ob sowas auch mit "das ist MEIN Insta" und nem qr-code oder link funktioniert!? Zumindest manchmal!??

Edit: typos

#nextcloud #dropbox #fediverse #pixelfed #instagram #tschuessbigtech

@leah Den Frust kann ich sehr gut verstehen, das ist echt ein Dilemma mit dem ich mich auch sehr schwer tue (habe einen Insta-Account, pflege ihn aber aus Gründen nicht mehr). Ich befürchte aber, dass sich das Problem für dich auch mit einem Account nicht lösen wird, denn es geht ja nicht um die Frage ob du einen Account hast sondern darum wie groß deine Reichweite dort ist. Und die Arbeit da Reichweite aufzubauen möchte du vermutlich dort nicht investieren
@twinkelicious nö darum gehts nicht, es geht wenn darum sagen zu könne, ja hier kannste den scheiß sehen und zwar da wo halt die Leute sind um sie dann im nächsten Schritt erst wo anders hin zu leiten.

@leah
Das Problem wird aber nicht zwingend weggehen wenn du einen Account dort hast.
Sichtbarkeit ist nicht automatisch gegeben - außer du schaltest Werbung.

Das "in Kontakt bleiben" ist ein Problem... Bleiben dann ja nur noch messenger die jede'r hat

@leah Das ist halt echt bescheiden. Als ob eine Website nicht genau das richtige dafür wäre!
@leah ich habe dasselbe Phänomen/Problem mit Podcasts und Spotify. Feel you.
@leah kenne das problem, ich will meinen instagram account seit jahren eigentlich löschen, aber dann verliere ich halt komplett den anschluss zu meiner (musik)szene
@leah ...und wenn man sich entscheidet, bereut man immer irgendwie, egal was man entscheidet. 🙈
Fühl das sehr.
@leah Das Problem kenne ich, wer nach Fotografen sucht, sucht fast automatisch auf Insta. Vielleicht Account anlegen, ein paar Bilder drauf und das war‘s.
Das du dort einfach gefunden wirst.

@leah jap, das kann ich gut nachvollziehen. so viel von der groesseren kletter/boulderbubble ist primaer auf instagram, und die onlinekommunikation der kletterer um die lokale DAV-sektion ist auf whatsapp.

einerseits waere mehr teilhabe an der community schon schoen. andererseits sind das alles halt bescheidene plattformen die man nicht nutzen sollte.

@leah Das fühl ich sehr. Ist im Bereich Handarbeiten und textiles Kunsthandwerk genauso. Deshalb bin ich den Schritt mit dem Instagram Account irgendwann gegangen. Fühlt sich aber natürlich genauso falsch an wie befürchtet, was dazu führte, dass ich den grade kaum noch bespiele. Das geht aber auch einher damit die kleine Einnahmequelle brach liegen zu lassen und vor allem viel weniger Leuten zeigen zu können was ich cooles mache.
@Trinn @leah Ich hatte mich dagegen entschieden, aus ideologischen Gründen und weil nach Gesprächen mit anderen, die nur dort sind, mir gesagt wurde, dass dort viele Interaktionen stattfinden, aber wenig Kundschaft generiert, bzw. ausschließlich die nur schauen und liken, dabei aber auch nie was kaufen, weil die aus Teilen der Welt kommen, wohin eins nicht versendet und diese Menschen mehr Zeit in die Nutzung von Insta investieren, als sich mit dem Eigentlichen zu beschäftigen

@kasiandra @leah Das hat bei mir „leider“ ganz gut funktioniert, kommt vermutlich stark auf die Zielgruppe an. Jetzt bin ich grade auf der Suche nach einem Ort/Modus Geschaffenes sichtbar und verkaufbar im Netz zu präsentieren ohne große Plattform, aber gerne auch ohne meine Privatadresse ins Impressum schreiben zu müssen.

So oder so ist Insta für mich jedenfalls nicht die Lösung, auch wenn da pot. die richtige Zielgruppe ist und ich mich ohne bestimmt wieder erklären muss.

@leah

und das Lustige trotz diesem irrationalen Beharrungsvermögen der Leute:

Vor 20 Jahren hättest Du nen mySpace und nen Flickr Account gebraucht.

@leah mir geht es ähnlich, nur mit LinkedIn statt Instagram. Natürlich kommt einem der Gedanke: „Sollte ich mich vielleicht doch anmelden?“ Es hat sich jedoch als hervorragender Filter erwiesen. Diejenigen, die wirklich an einem interessiert sind, suchen dann nach alternativen Kontaktmöglichkeiten. So erspart man sich die Personen, die nur ihr „Netzwerk“ vergrößern wollen. Mittlerweile sticht man auch etwas aus der Masse heraus, wenn man noch die einzige Person ist, die Visitenkarten verteilt.

@shibayashi @leah Ich hab da gerade drüber nachgedacht.
Ich hab (noch) einen LinkedIn Account historisch bedingt mit ziemlich vielen Kontakten.

Ich hab mir eben beim Lesen gedacht, dass ich den komplett leere und nur
FediverseAccount und Homepage drin stehen lasse. Voila! 🖖

@leah Kannst bei Instagram nicht einfach einen Link auf deine Webseite setzen?
@leah insta ist auch leider in der rave Szene immer noch das Medium der Wahl. Wenn man irgendwelche Infos sucht sind die leider meist dort :/
@marble
Genauso bei linken aktivistischen Gruppen :/
@leah
@leah fühl ich so arg... (Und ich hab sogar einen nicht bespielten instagram Account den ich einfach noch nicht gelöscht hab, aber benutzen will ich ihn halt auch ned...)
@leah das gleiche mit WhatsApp Gruppen … in einigen Bereichen kompletter Standard. Wird erwartet und nicht hinterfragt … so unendlich nervig. Ich will kein Meta Dreck
@leah geht es dir denn um virtuelle oder physische Begegnungen?
@leah Eine Lösung weiß ich zwar auch nicht, aber ich möchte zwei Dinge äußern:
Ich finde es gut, dass es auch Fotografierende ohne Instagram-Account gibt - und Fotos, die nur dort präsentiert werden, bekomme ich nie zu Gesicht.
Und Gefühle dürfen und sollen einfach so geäußert werden.