Ich hatte nie einen Account bei Facebook, Instagram oder WhatsApp und das sorgt dafür dass es mich gerade um so mehr nervt dass ich doch immer wieder darüber nachdenke einen Instagram Account anzulegen. Es liegt nicht daran das es da so toll wäre, nein es liegt daran das ich ständig im Foto/Kunst Kontext gefragt werde ob ich einen habe. Es ist in dem Bereich noch immer der Standard und es nervt mich furchtbar...
...aber irgendwo möchte ich halt auch nicht jedes mal sagen müssen "ne hab ich nicht, aber ich hab ne Website" und dann verschwinden die Leute ohne nach der Website gefragt zu haben aus meinem Leben und sehen nie wieder was von mir. Ja ich mach die Kunst für mich, aber ich möchte damit auch kommunizieren und evl. sogar ein bisschen Geld verdienen. Das frustriert mich und ich weiß noch keine Lösung dafür.
@leah Das fühl ich sehr. Ist im Bereich Handarbeiten und textiles Kunsthandwerk genauso. Deshalb bin ich den Schritt mit dem Instagram Account irgendwann gegangen. Fühlt sich aber natürlich genauso falsch an wie befürchtet, was dazu führte, dass ich den grade kaum noch bespiele. Das geht aber auch einher damit die kleine Einnahmequelle brach liegen zu lassen und vor allem viel weniger Leuten zeigen zu können was ich cooles mache.
@Trinn @leah Ich hatte mich dagegen entschieden, aus ideologischen Gründen und weil nach Gesprächen mit anderen, die nur dort sind, mir gesagt wurde, dass dort viele Interaktionen stattfinden, aber wenig Kundschaft generiert, bzw. ausschließlich die nur schauen und liken, dabei aber auch nie was kaufen, weil die aus Teilen der Welt kommen, wohin eins nicht versendet und diese Menschen mehr Zeit in die Nutzung von Insta investieren, als sich mit dem Eigentlichen zu beschäftigen

@kasiandra @leah Das hat bei mir „leider“ ganz gut funktioniert, kommt vermutlich stark auf die Zielgruppe an. Jetzt bin ich grade auf der Suche nach einem Ort/Modus Geschaffenes sichtbar und verkaufbar im Netz zu präsentieren ohne große Plattform, aber gerne auch ohne meine Privatadresse ins Impressum schreiben zu müssen.

So oder so ist Insta für mich jedenfalls nicht die Lösung, auch wenn da pot. die richtige Zielgruppe ist und ich mich ohne bestimmt wieder erklären muss.