Egal ob Windows oder macOS: Beides kommt mir nicht mehr ins Haus. Der Nachwuchs wächst direkt mit Linux auf. Wer Kindern heute ein Betriebssystem beibringt, sollte ihnen nicht zuerst zeigen, wie man mit Werbung, Telemetrie und Kontozwang lebt. Die großen Desktop-Systeme entwickeln sich immer stärker weg vom Werkzeug und hin zur überwachten Plattform. Was früher Betriebssystem war, ist heute oft nur noch Überwachungssoftware mit Desktop-Oberfläche. Linux ist nicht perfekt, aber es behandelt Nutzer eher als Menschen und nicht als Datenquelle.

#linux #windows #macos

/kuk

@kuketzblog Und was machen die Kinder, wenn sie in der Schule und später im Beruf auf Windows angewiesen sind? Mein Kind wächst mit mehreren OS auf.
@m1rk0 @kuketzblog Ich fasse Windows ja nur mit spitzen Fingern an aber ich mache regelmäßig die Erfahrung dass ich auch davon mehr weiß als viele die dieses System täglich benutzen.
@giggls @kuketzblog Man lernt durch die Wechselwirkungen echt viel über die Funktionsweisen und versteht dadurch auch die anderen Systeme besser. Daheim habe ich Linux, Windows, macOS und BSD im Einsatz. Mobil ebenfalls auch Android und iOS. Da ist Linux für mich noch nicht soweit.
@m1rk0 @giggls @kuketzblog Was denkst du über Android Custom ROMs?

Besteht da nicht die Gefahr, dass die Kinder oder Jugendlichen beim ersten Kontakt mit Windows nach zehn Minuten ausrasten und diesen vermeintlichen Virus kurzerhand löschen wollen?

Meiner Meinung nach ist es tatsächlich umständlich – wenn nicht gar schwierig –, sich nach der Gewöhnung an ein durchdachtes, logisches Betriebssystem auf etwas einzulassen, das zwar vielleicht im Auge des Betrachters hübsch aussieht, ansonsten aber verzettelt, undurchsichtig, umständlich, bevormundend und womöglich unsicher wirkt.

Ich selbst bin früh den umgekehrten Weg gegangen und vertraue Windows seitdem nur wenig.

@m1rk0

@kuketzblog

@Lapidarius @kuketzblog Da ich mit allen 4 von mir regelmäßig genutzten OS umgehen kann, wird mein Nachwuchs dies auch mindestens mit Linux und Windows lernen. Und gerade an Windows ist der Witz, dass dessen Nutzung besonders gut den Umgang mit Cybergefahren lehren lässt.
Wer sein Kind nur vor Linux setzt, verringert in der aktuellen Gesellschaft dessen Startchancen. Und dies völlig ohne Not. Ich merke meine Multi-OS Herkunft jeden Tag. Und ich möchte dies auch meinem Kind ermöglichen.

@m1rk0 @Lapidarius @kuketzblog

Ich sehe keine verringerten Stsrtchancen, wenn man ohne Windows aufwächst.
Was braucht der Durchschnittsuser für den Job?
Officesoftware, Umgang mit Dateien, Emails und Browser. Das läuft doch alles auch auf Linux. Einen echten Nachteil gibt es nur, wenn die Kinder ausschließlich Tablets kennen.

@Lapidarius @m1rk0 @kuketzblog Jedes Kind, das durch Windows nen Raster kriegt und es löscht, bekommt von mir nen 10er. Wenn es dabei die Boot-Sperre im UEFI umgeht, sogar nen 50er. 😂

Jetzt mal ernsthaft, warum sollte man Kindern beibringen, mit dem "Standard" umzugehen, wenn der Standard kacke ist? Wenn der technische oder gesellschaftliche Standard ist, mit dem Kopf gegen die Wand zu schlagen und man ausgeschlossen wird, wenn man nicht mitmacht... Dann ist man halt ausgeschlossen. Und?

@Moonstone2487 @Lapidarius @m1rk0 @kuketzblog
Den "Standard" bekommt man doch täglich geboten, da braucht man sich doch nicht zuhause damit auch noch zu beschäftigen.

@m1rk0 Sehr vieles (viel mehr, als "früher") geht mit Linux inzwischen objektiv mindestens so gut, wie mit den Desktopbetriebssystemen von Apple und Microsoft.
Seit vielen Jahren reift auch die Erkenntnis, dass nicht für Jede*n das "Beste" auch individuell am "Geeignetsten" ist.

Es gibt für die meisten Jobs sehr gute Gründe, sich am Linux-Universum zu orientieren (vom Verständnis von Interprozess-Datenaustausch).

1/2
@kuketzblog

@m1rk0
Kommerzielle Gefängnisse (wie Adobe-Cloud, oder O365) verfolgen inzwischen nicht übertragbare Bedien"logiken", die es sich erst in konkreten Projekten zu lernen lohnt: Das ist nicht geeignet für Bildung, denn es ist zu proprietär und zu kurzlebig.

2/2
@kuketzblog

@kuketzblog @kassander @m1rk0 Wenn ich mit meinem begrenzten Windows-Wissen (MCSE) hier im Haus angesprochen werde und sehe was Microsoft da inzwischen zusammen geschraubt hat, bin ich froh schon seit KDE 6 bei Linux zu sein. Mit Hopsern über diverse Distributionen konnte ich bei vielen mal "unter die Haube" schauen. Linux ist nicht perfekt, es klemmt und hakt hier und da. Doch die Hilfen und FAQ sind riesig, dann läuft auch mal der Drucker für den es angeblich nur Treiber für MS und den Apfel gibt.
@m1rk0 @kuketzblog Die Pointe hier ist, dass du (wie auch der Nachwuchs) die technischen Hintergründe bei quelloffenen Betriebssystemen wohl deutlich eher und deutlich besser verstehen wirst...

@m1rk0 @kuketzblog Ernstgemeinte Frage weil ich es nicht weiß - wozu ist man in der Schule auf Windows angewiesen?

Bzgl. Beruf finde ich grundsätzlich, dass man Leute halt im Zweifel schulen muss, wenn sie was benutzen sollen und nicht wissen wie. Aber gibt auch schlechte Arbeitgeber I guess.

@lub @m1rk0 @kuketzblog

Ich verweise auf der Stelle mal auf einen Post zum Thema "Umgang mit ..." und meinen kleinen Rant darunter, weil ich mich voll getriggert gefühlt habe, dass man den Leuten (am besten schon in der Schule) nicht einfach mal beibringt... (Siehe GIF). Kurzum, ihnen mehr Flexibilität beibringt, statt genau das Gegenteil 9-10 Jahre zu etablieren.

https://mastodon.social/@Andreas_Sturm/116193463253544861

@kuketzblog @lub @Moonstone2487 @m1rk0 Der Rant ist genau das was im Leben abläuft. Und zum Schluss landen wir bei Office365 oder wie das heißt. Das es da draußen noch ein Universum an Freier Software und Betriebssysteme gibt, da kommen nur die Fragezeichen über den Köpfen. Klar, es wird ihnen nicht gezeigt, es wird ihnen nicht die einfache Anwendung gezeigt, es wird ihnen nicht gezeigt das Open Source genauso gut sein kann wie MS oder der Apfel. Es ist zu verzweifeln....
@lub @m1rk0 @kuketzblog In der Schule wird mit Windows gearbeitet. Da werden z. B. Präsentationen vorbereitet. Die werden sowohl zu Hause als auch in der Schule bearbeitet. Mitunter tragen auch mehrere Personen zu einer Präsentation bei. Hast du das mal mit Powerpoint und Impress parallel versucht? Das endet nicht gut.
Und ja, natürlich sollte ein Arbeitgeber die zu nutzenden Werkzeuge schulen. Bestimmte Dinge werden aber vorausgesetzt. Und dazu gehört der Umgang mit MS Office.
@lub @m1rk0 @kuketzblog Mir gefällt das auch nicht, ist aber so.

@pdl @lub @m1rk0 @kuketzblog

In RLP gibt es für alle interessierten Schulen im #SchulcampusRLP und damit völlig kostenlos, ohne jegliches Tracking und digital souverän #ONLYOffice.

Damit kann man nicht nur zu Hause UND in der Schule, mit jedem Gerät und Betriebssystem, sondern auch wirklich kollaborativ (gleichzeitig und im selbst gewählten Team) am selben Dokument arbeiten.
Bei Präsentationen, Text- und Tabellendokumenten.

Ehrlich gesagt sehe ich da keinen Grund mehr auf Microsoft Office zurück zu greifen.

@chbmeyer @lub @m1rk0 @kuketzblog Das ist schön, dass du keinen Grund mehr siehst, auf MS Office zurückzugreifen. Wäre das auch so, wenn du nicht in RLP wohnst oder die Schule, auf die deine Kinder gehen, auf dieses Angebot nicht zurückgreifst?
Möglicherweise ist es hilfreich zu verstehen, dass es nicht um dich oder mich geht. Die Entscheidung für oder gegen eine Plattform wird nicht in jedem Falle von dir oder mir getroffen und ist auch nicht wirklich beeinflussbar.
@chbmeyer @lub @m1rk0 @kuketzblog Um das noch einmal klarzustellen: Es geht hier im Ursprung um die Bemerkung von @kuketzblog, Windows oder MacOS "kommt mir nicht mehr ins Haus". Ja, so kann man das für sich entscheiden, wenn man keinen äußeren Einflüssen unterliegt. Mögliche äußere Einflüsse, die eine solche Entscheidung konterkarieren, sind von anderen in dieser Unterhaltung ausführlich dargelegt.

@pdl @lub @m1rk0 @kuketzblog

Ich kenne die Situation in den anderen Bundesländern nicht sehr gut, habe aber auch schon ähnliches gehört.

Es ist die Frage, wer "das" bezahlt, und was er möchte.
Ich kenne Anbieter, die Schulen eine Nextcloud-Instanz mit Collabora-Office anbieten zu einem Preis, der unter dem der Lizenzkosten für MS365 liegt.

Mein ehemaliger Chef wollte auf 50 (geschenkten) Laptops legal MS-Office installiert haben und hat sich deshalb letztlich für LibreOffice entschieden. 🤷

Und den Lehrern meiner Tochter ist es herzlich egal, ob sie MS-, Apple- oder andere (freie oder kommerzielle) Produkte nutzt, so lange sie die Ergebnisse präsentieren kann und als PDF-Datei abgibt.

Und selbst, wenn es das MS DOCX / OOXML-Dateiformat sein müsste (was ich schon allein aus Sicherheitsgründen nicht verstehen kann), dann könnte man es immer noch als solches exportieren.

Klar kann letztlich der Arbeitgeber vorgeben, mit welchen Programmen gearbeitet wird. Aber das gilt nicht für meine Privatgeräte.

@chbmeyer @lub @m1rk0 @kuketzblog Wir diskutieren also auf der Basis von Hörensagen? Lassen wir das also. Und ja, über deine Privatgeräte darfst du gerne selbst entscheiden. Ich entscheide auch über meine Privatgeräte, habe die Linux-Entscheidung bereits Anfang 2012 getroffen, als ich mich von Apple verabschiedete. Damals war man da noch lange nicht so eingesperrt wie heute. In meinem Haushalt leben jedoch auch noch andere Personen, über deren Privatgeräte ich nicht entscheide.

@pdl alleine schon die Vorstellung, eine Textverarbeitung von einem Hersteller als gottgegeben vorauszusetzen, ist an schwer auszuhalten. Ne Maus bedienen, Knöpfe drücken, der Rest ist softwareunabhängige literarische Kopfarbeit egal wo du das reinhämmerst.
Für wie geringschätzig muß ein AG sein, wenn er seinen MAs "kleinweich" auf Zwang vorsetzt.

@lub @m1rk0 @kuketzblog

@diritschka @kuketzblog @lub @m1rk0 Sorry, aber jetzt muss ich die harten Worte wählen: Die Diskussion rutscht ins Lächerliche. Die Verballhornung eines Firmennamens macht es weder besser, noch lustiger. In der überwiegenden Mehrheit der Unternehmensumgebungen wird auf Microsoft gesetzt. In diese Abhängigkeit haben wir uns über Jahrzehnte hineingeritten. Hier Geringschätzigkeit gegenüber den AN zu sprechen, ist mehr als abwegig. (1/2)
@diritschka @kuketzblog @lub @m1rk0 Und natürlich bestimmt ein AG über die Werkzeuge, die er den AN zur Verfügung stellt. Da gibt es dann kein Wunschkonzert, sondern Einheitlichkeit. Schließlich muss das Ganze verwaltbar bleiben. Das geht nicht mit Sonderlocken.
Die Reduktion auf "Textverarbeitung" zeugt übrigens auch nicht von der Kenntnis der Beweggründe, die mal zur Entscheidung für Microsoft geführt haben. (2/2)
@lub @m1rk0 @kuketzblog Es gibt immer irgendein dummes Programm, das fast nichts kann, das die Klasse aber unbedingt benutzen muss, und das nur auf Windows läuft
@m1rk0 @kuketzblog Kinder, die mit Linux umgehen können, können doch auch mit Windows arbeiten 😇

@m1rk0

Eine gute Frage. Wer mit Linux klar kommt, wird locker auch Windows verstehen. Eine Umgewöhnung ist für verschiedene Menschen unterschiedlich anstrengend. Als "Ausrede" nur ein System zu benutzen taugt es kaum.

Am Ende lernen wir zB auch Auto fahren und nicht wie man Audi oder Tesla fährt. Der Rest ist meist persönliche Präferenz oder Abwebdungsfallabhängig.

@m1rk0 @kuketzblog Meine Kinder kannten von Zuhause nur Linux. Und sind erfolgreich durch die Schule gekommen. Die Lehrer haben sich wohl so manche Kritik eingefangen.

Es besteht so weit ich das sehen kann von meinen mittlerweile erwachsenen Kindern keine Interesse, sich dieser staatlichen Indoktrination unterzuordnen.

https://www.herdsoft.com/blog/teams.html

Warum ich Teams ablehne

@m1rk0 @kuketzblog Meine Kinder sind nur mit Linux Debian aufgewachsen. Als dann Lehrerinnen in der Grundschule vom Windows System überfordert waren, konnten sie dennoch kompetent helfen. Fazit: leben und lernen mit Linux erhöht die IT Kompetenz erheblich!
@kuketzblog Genau so hab ich das für mich/uns auch letztes Jahr entschieden. Die Frau macht sogar fröhlich mit! Leider müssen wir beide beruflich (noch) mit Windows arbeiten. Aber ich bin in der glücklichen Position, in meiner Firma daran was ändern zu können und ich bin auch dran :)

@kuketzblog für Haushalte die noch nicht so weit sind wie du, empfehle ich durchaus die +1 Strategie.

Vor allem für Neulinge wäre es ratsam, erstmal ein gebrauchtes, günstiges, älteres Gerät mit Linux Distribution zu installieren und kennenzulernen

Aus meiner Erfahrung heraus klappt das weniger gut. Und zwar aus diesen Gründen:

In eine nicht IT Haushalt sind häufig keine mehreren Geräte verfügbar. Heute haben massig Haushalte nur noch Handy und Tablet.
Und wenn vorhanden: Wer arbeitet denn gerne mit altem Kram. Man muss schon Enthusiastisch sein um sich dann an das Linuy System zu setzten.

Das muss vorn herein Spaß machen.

@stefanrower danke für die Schilderung deiner Erfahrung. Ich würde mich dem einen Punkt anschließen, dass es ohne Enthusiasmus wahrscheinlich nicht funktioniert

@stefanrower
Gerade mit mehreren Nutzern ist Linux deutlich besser:

niemand macht den PC durch unbedachtes Klicken oder gar Wildinstallationen kaputt,

die Daten und Nutzer- Konfigs sind sauber voneinander getrennt,

Backup, Sync und Umzüge auf andere Maschinen sind völlig problemlos.

Da muss man schon richtig enthusiastisch sein, um das mit Windows zu wollen. 🤓

Ich habe 25 Jahre in einem Linux-Sytemhaus gearbeitet, daher sind mir die Umstände und Vor- und Nachteile geradezu schmerzhaft bewusst, da ich gerade in einem Unternehmen arbeite, dass voll abhängig ist von MegaSlop.

@redd @kuketzblog
So habe ich es mit meinem tablet gemacht, keine updates mehr bekommen da zu alt.
Im web gesucht und ein anderes OS drauf gespielt (war etwas knifflig)
Seitdem läuft das Tablet besser weniger Akku und schön aufgeräumt.

Hier kann ich bisschen testen, aurora store usw. Für mich perfekt 😄

Über einen alten laptop hab ich schonmal nachgedacht... Aber wozu?

@badger3 ein Laptop eignet sich besser zum Tippen von langen Texten und manchmal auch fürs WWW surfen. Auch gewisse Computerspiele lassen sich besser mit Maus und Tastatur spielen

Aber ihr habt Recht. Viele Menschen brauchen das heutzutage nicht mehr und ihnen reicht das Tablet oder gar nur das Smartphone

@redd
Ich habe einen Desktop PC, das hätte ich vllt erwähnen sollen 😅
Die Idee des testens gefällt mir, würde mit Linux am pc aber irgendwie noch warten, kein plan wieso 😅

@badger3
Habe einen ganzen Haufen ausgemusterter Laptops mit noch viel mehr verschiedenen Linux-Distros drauf. Dazu ein paar alte Handys mit verschiedenen Linage-Forks. Geräte, die neuer als 5 Jahre sind, besitze ich nicht.

Das ist aber ganz klar Hobby und Zeitvertreib, weil ich davon wenig Ahnung habe und es lernen will. Hat mit China-Spielzeug angefangen.

Wenn man sein Gerät für einen bestimmten Zweck einsetzen will, sollte man sicher andere Wege gehen

@kuketzblog so auch letztes Jahr wo DDR5 32GB 88€ gekostet hat, für zwei PC (Kinder) gekauft. Nun läuft Tuxedo drauf.
@kuketzblog wichtig nur, dass die Kinder dann nicht in der Schule angefixt werden

@i3ke @kuketzblog Was ist damit gemeint? Kann gerade nix mit der Aussage anfangen.

Freue mich auf eine Erläuterung.

@Wupsala @i3ke @kuketzblog in der Schule von meinem kleinem Bruder unterstützten die Tafeln nur ipads und macbooks. Wer keine Apple gerät kauft kann also nichts im Unterricht präsentieren und bekommt schlechte Mitarbeitsnoten.
@erik @Wupsala @i3ke @kuketzblog Die Schule meiner Kinder ist auch komplett auf Apple gegangen. Alle Kinder ab Klasse 7 müssen ein iPad nutzen. Kann man von der Schule mieten oder selbst kaufen. So oder so muss es ein iPad sein.

@Constance_C_K @erik @i3ke @kuketzblog Besten Dank für die Erläuterung.

In den Schulen wird sich die Situation mit den neuen MacBook Neo Laptops eher verfestigen. Unter diesen Vorzeichen ist die Aussage des "anfixens" sicherlich richtig gewählt.

@kuketzblog Vollkommen richtige Einstellung. Auf so vielen Ebenen!

Dies bietet einen so völlig anderen Blick auf die Welt, in der man so viel mehr Autonomie und Souveränität besitzt. Die Unterschiede und das Fehlen davon in Win/MacOS werden umso deutlicher.

Darüber hinaus: Man tut sich einen Gefallen, zunächst mit freien OS die digitale Welt kennen zu lernen. Die Geschlossenen sind darauf hin sehr viel leichter zu beherrschen/verstehen.

@kuketzblog der Gedanke wird (leider) spätestens (sehr wahrscheinlich) an der Realität an weiterführenden Schulen zerschellen. Mein Kind wechselt nächstes Schuljahr, wir haben nun die Wahl zwischen Pest (Tablet ab Klasse 7 und Microslop)* und Cholera (Ipads ab Klasse 5).
*) Auf der Infoveranstaltung bewarb der vorstellende Schulleiter auch noch, das es ein kostengünstiges Microslop Abo zur Verfügung gestellt wird
@kafi @kuketzblog Kann man der Schule vielleicht einen LfDI auf den Hals hetzen, so wie das in BaWü recht erfolgreich funktioniert?

@farbenstau @kafi @kuketzblog Wieso, brauchst ja nicht zuzustimmen, aber dann kann Dein Kind leider auch nicht unterrichtet werden.

Und wenn man dann mit Anwalt kommt, haben sie Dein Kind am Kieker und man wird Stück für Stück raus geekelt bis man freiwillig auf eine andere Schule wechselt, oder eben Gründe gefunden schlecht zu bewerten, so dass kein Abschluss möglich ist, o. noch besser der Schule zu verweisen.

Mit Zeit und Kohle kann man bestimmt kämpfen, aber das Kind geht trotzdem kaputt.

@streetcoder @kafi @kuketzblog Nö, anonyme Anzeige beim LfDI, fertig. Hier ist kein "informed consent" möglich, daher ist auch die "freiwillige" Nutzung ein Datenschutzverstoß, den der LfDI hoffentlich unterbindet.

@farbenstau @kafi @kuketzblog Danke, kein "informed consent" als Begründung merke ich mir mal. Wahrscheinlich muss man das aber noch weiter ausführen, wenn das Aussicht auf Erfolg haben soll.

Anonym wäre in der Tat wichtig, rate keinem dazu sich derart zu exponieren.

Edit: Informiert wurden wir allerdings halbwegs (find nur das Schreiben gerade nicht und die Begründungen sind Murks), sogar mit Hinweis ablehnen zu dürfen, aber eigentlich dürfen einem dadurch keine Nachteile entstehen.

@streetcoder @kafi @kuketzblog Knackpunkt ist: Die Schule ist in der Verantwortung, sie ist "Herr der Daten". Das kann sie nicht an MS delegieren, egal wie der Vertrag auch formuliert ist. Daher muss die Schule Auskunft geben können, welche Daten bei der Nutzung wie verwendet und gespeichert werden. Das kann sie aber nicht, weil MS das nicht rausrückt, daher keine legale Nutzung möglich.
@farbenstau @streetcoder @kuketzblog das ist mir alles grundlegend bekannt... Aber am Ende oftmals blanke Theorie die mit der harten Realität kollidiert. Hier in #Erlangen kommt noch eine nette Verantwortungsdiffusion dazu: die Stadt/das Schulamt kauft #Microslop -Lizenzen und verteilt diese an Schulen. Die Schulen selbst denken sich, was kann schon verkehrt dran sein, wenn mir die Stadt die Lizenzen gibt. Das sie selbst verantwortlich sind vergessen/übersehen sie glatt, das macht Diskussion unendlich komplizierter...