Egal ob Windows oder macOS: Beides kommt mir nicht mehr ins Haus. Der Nachwuchs wächst direkt mit Linux auf. Wer Kindern heute ein Betriebssystem beibringt, sollte ihnen nicht zuerst zeigen, wie man mit Werbung, Telemetrie und Kontozwang lebt. Die großen Desktop-Systeme entwickeln sich immer stärker weg vom Werkzeug und hin zur überwachten Plattform. Was früher Betriebssystem war, ist heute oft nur noch Überwachungssoftware mit Desktop-Oberfläche. Linux ist nicht perfekt, aber es behandelt Nutzer eher als Menschen und nicht als Datenquelle.

#linux #windows #macos

/kuk

@kuketzblog Und was machen die Kinder, wenn sie in der Schule und später im Beruf auf Windows angewiesen sind? Mein Kind wächst mit mehreren OS auf.

@m1rk0 @kuketzblog Ernstgemeinte Frage weil ich es nicht weiß - wozu ist man in der Schule auf Windows angewiesen?

Bzgl. Beruf finde ich grundsätzlich, dass man Leute halt im Zweifel schulen muss, wenn sie was benutzen sollen und nicht wissen wie. Aber gibt auch schlechte Arbeitgeber I guess.

@lub @m1rk0 @kuketzblog

Ich verweise auf der Stelle mal auf einen Post zum Thema "Umgang mit ..." und meinen kleinen Rant darunter, weil ich mich voll getriggert gefühlt habe, dass man den Leuten (am besten schon in der Schule) nicht einfach mal beibringt... (Siehe GIF). Kurzum, ihnen mehr Flexibilität beibringt, statt genau das Gegenteil 9-10 Jahre zu etablieren.

https://mastodon.social/@Andreas_Sturm/116193463253544861

@kuketzblog @lub @Moonstone2487 @m1rk0 Der Rant ist genau das was im Leben abläuft. Und zum Schluss landen wir bei Office365 oder wie das heißt. Das es da draußen noch ein Universum an Freier Software und Betriebssysteme gibt, da kommen nur die Fragezeichen über den Köpfen. Klar, es wird ihnen nicht gezeigt, es wird ihnen nicht die einfache Anwendung gezeigt, es wird ihnen nicht gezeigt das Open Source genauso gut sein kann wie MS oder der Apfel. Es ist zu verzweifeln....
@lub @m1rk0 @kuketzblog In der Schule wird mit Windows gearbeitet. Da werden z. B. Präsentationen vorbereitet. Die werden sowohl zu Hause als auch in der Schule bearbeitet. Mitunter tragen auch mehrere Personen zu einer Präsentation bei. Hast du das mal mit Powerpoint und Impress parallel versucht? Das endet nicht gut.
Und ja, natürlich sollte ein Arbeitgeber die zu nutzenden Werkzeuge schulen. Bestimmte Dinge werden aber vorausgesetzt. Und dazu gehört der Umgang mit MS Office.
@lub @m1rk0 @kuketzblog Mir gefällt das auch nicht, ist aber so.

@pdl @lub @m1rk0 @kuketzblog

In RLP gibt es für alle interessierten Schulen im #SchulcampusRLP und damit völlig kostenlos, ohne jegliches Tracking und digital souverän #ONLYOffice.

Damit kann man nicht nur zu Hause UND in der Schule, mit jedem Gerät und Betriebssystem, sondern auch wirklich kollaborativ (gleichzeitig und im selbst gewählten Team) am selben Dokument arbeiten.
Bei Präsentationen, Text- und Tabellendokumenten.

Ehrlich gesagt sehe ich da keinen Grund mehr auf Microsoft Office zurück zu greifen.

@chbmeyer @lub @m1rk0 @kuketzblog Das ist schön, dass du keinen Grund mehr siehst, auf MS Office zurückzugreifen. Wäre das auch so, wenn du nicht in RLP wohnst oder die Schule, auf die deine Kinder gehen, auf dieses Angebot nicht zurückgreifst?
Möglicherweise ist es hilfreich zu verstehen, dass es nicht um dich oder mich geht. Die Entscheidung für oder gegen eine Plattform wird nicht in jedem Falle von dir oder mir getroffen und ist auch nicht wirklich beeinflussbar.
@chbmeyer @lub @m1rk0 @kuketzblog Um das noch einmal klarzustellen: Es geht hier im Ursprung um die Bemerkung von @kuketzblog, Windows oder MacOS "kommt mir nicht mehr ins Haus". Ja, so kann man das für sich entscheiden, wenn man keinen äußeren Einflüssen unterliegt. Mögliche äußere Einflüsse, die eine solche Entscheidung konterkarieren, sind von anderen in dieser Unterhaltung ausführlich dargelegt.

@pdl @lub @m1rk0 @kuketzblog

Ich kenne die Situation in den anderen Bundesländern nicht sehr gut, habe aber auch schon ähnliches gehört.

Es ist die Frage, wer "das" bezahlt, und was er möchte.
Ich kenne Anbieter, die Schulen eine Nextcloud-Instanz mit Collabora-Office anbieten zu einem Preis, der unter dem der Lizenzkosten für MS365 liegt.

Mein ehemaliger Chef wollte auf 50 (geschenkten) Laptops legal MS-Office installiert haben und hat sich deshalb letztlich für LibreOffice entschieden. 🤷

Und den Lehrern meiner Tochter ist es herzlich egal, ob sie MS-, Apple- oder andere (freie oder kommerzielle) Produkte nutzt, so lange sie die Ergebnisse präsentieren kann und als PDF-Datei abgibt.

Und selbst, wenn es das MS DOCX / OOXML-Dateiformat sein müsste (was ich schon allein aus Sicherheitsgründen nicht verstehen kann), dann könnte man es immer noch als solches exportieren.

Klar kann letztlich der Arbeitgeber vorgeben, mit welchen Programmen gearbeitet wird. Aber das gilt nicht für meine Privatgeräte.

@chbmeyer @lub @m1rk0 @kuketzblog Wir diskutieren also auf der Basis von Hörensagen? Lassen wir das also. Und ja, über deine Privatgeräte darfst du gerne selbst entscheiden. Ich entscheide auch über meine Privatgeräte, habe die Linux-Entscheidung bereits Anfang 2012 getroffen, als ich mich von Apple verabschiedete. Damals war man da noch lange nicht so eingesperrt wie heute. In meinem Haushalt leben jedoch auch noch andere Personen, über deren Privatgeräte ich nicht entscheide.

@pdl alleine schon die Vorstellung, eine Textverarbeitung von einem Hersteller als gottgegeben vorauszusetzen, ist an schwer auszuhalten. Ne Maus bedienen, Knöpfe drücken, der Rest ist softwareunabhängige literarische Kopfarbeit egal wo du das reinhämmerst.
Für wie geringschätzig muß ein AG sein, wenn er seinen MAs "kleinweich" auf Zwang vorsetzt.

@lub @m1rk0 @kuketzblog

@diritschka @kuketzblog @lub @m1rk0 Sorry, aber jetzt muss ich die harten Worte wählen: Die Diskussion rutscht ins Lächerliche. Die Verballhornung eines Firmennamens macht es weder besser, noch lustiger. In der überwiegenden Mehrheit der Unternehmensumgebungen wird auf Microsoft gesetzt. In diese Abhängigkeit haben wir uns über Jahrzehnte hineingeritten. Hier Geringschätzigkeit gegenüber den AN zu sprechen, ist mehr als abwegig. (1/2)
@diritschka @kuketzblog @lub @m1rk0 Und natürlich bestimmt ein AG über die Werkzeuge, die er den AN zur Verfügung stellt. Da gibt es dann kein Wunschkonzert, sondern Einheitlichkeit. Schließlich muss das Ganze verwaltbar bleiben. Das geht nicht mit Sonderlocken.
Die Reduktion auf "Textverarbeitung" zeugt übrigens auch nicht von der Kenntnis der Beweggründe, die mal zur Entscheidung für Microsoft geführt haben. (2/2)
@lub @m1rk0 @kuketzblog Es gibt immer irgendein dummes Programm, das fast nichts kann, das die Klasse aber unbedingt benutzen muss, und das nur auf Windows läuft