Egal ob Windows oder macOS: Beides kommt mir nicht mehr ins Haus. Der Nachwuchs wächst direkt mit Linux auf. Wer Kindern heute ein Betriebssystem beibringt, sollte ihnen nicht zuerst zeigen, wie man mit Werbung, Telemetrie und Kontozwang lebt. Die großen Desktop-Systeme entwickeln sich immer stärker weg vom Werkzeug und hin zur überwachten Plattform. Was früher Betriebssystem war, ist heute oft nur noch Überwachungssoftware mit Desktop-Oberfläche. Linux ist nicht perfekt, aber es behandelt Nutzer eher als Menschen und nicht als Datenquelle.

#linux #windows #macos

/kuk

@kuketzblog Und was machen die Kinder, wenn sie in der Schule und später im Beruf auf Windows angewiesen sind? Mein Kind wächst mit mehreren OS auf.

@m1rk0 @kuketzblog Ernstgemeinte Frage weil ich es nicht weiß - wozu ist man in der Schule auf Windows angewiesen?

Bzgl. Beruf finde ich grundsätzlich, dass man Leute halt im Zweifel schulen muss, wenn sie was benutzen sollen und nicht wissen wie. Aber gibt auch schlechte Arbeitgeber I guess.

@lub @m1rk0 @kuketzblog In der Schule wird mit Windows gearbeitet. Da werden z. B. Präsentationen vorbereitet. Die werden sowohl zu Hause als auch in der Schule bearbeitet. Mitunter tragen auch mehrere Personen zu einer Präsentation bei. Hast du das mal mit Powerpoint und Impress parallel versucht? Das endet nicht gut.
Und ja, natürlich sollte ein Arbeitgeber die zu nutzenden Werkzeuge schulen. Bestimmte Dinge werden aber vorausgesetzt. Und dazu gehört der Umgang mit MS Office.

@pdl alleine schon die Vorstellung, eine Textverarbeitung von einem Hersteller als gottgegeben vorauszusetzen, ist an schwer auszuhalten. Ne Maus bedienen, Knöpfe drücken, der Rest ist softwareunabhängige literarische Kopfarbeit egal wo du das reinhämmerst.
Für wie geringschätzig muß ein AG sein, wenn er seinen MAs "kleinweich" auf Zwang vorsetzt.

@lub @m1rk0 @kuketzblog

@diritschka @kuketzblog @lub @m1rk0 Sorry, aber jetzt muss ich die harten Worte wählen: Die Diskussion rutscht ins Lächerliche. Die Verballhornung eines Firmennamens macht es weder besser, noch lustiger. In der überwiegenden Mehrheit der Unternehmensumgebungen wird auf Microsoft gesetzt. In diese Abhängigkeit haben wir uns über Jahrzehnte hineingeritten. Hier Geringschätzigkeit gegenüber den AN zu sprechen, ist mehr als abwegig. (1/2)
@diritschka @kuketzblog @lub @m1rk0 Und natürlich bestimmt ein AG über die Werkzeuge, die er den AN zur Verfügung stellt. Da gibt es dann kein Wunschkonzert, sondern Einheitlichkeit. Schließlich muss das Ganze verwaltbar bleiben. Das geht nicht mit Sonderlocken.
Die Reduktion auf "Textverarbeitung" zeugt übrigens auch nicht von der Kenntnis der Beweggründe, die mal zur Entscheidung für Microsoft geführt haben. (2/2)