Es gibt glücklicherweise direkt von Ikea ein sehr praktisches Bauteil, mit dem sich Dinge präziser in Ivar-Regalen befestigen lassen als mit dem Stecksystem für Regalbretter. Die Platten müssen ja in exakt der gleichen Höhe und komplett waagrecht sein - das dürfte sich machen lassen, wenn ich die Platten auf in diese Teile eingedrehten Maschinenschrauben aufliegen lasse, denke ich.
Ich hab jetzt nicht etwa so lange gebraucht, um mir dieses System einfallen zu lassen. Nein, heute war der Tag, an dem ich die Bestellbestätigung für diese Teile (vom 17.08.) zum ersten Mal nicht nur gelesen, sondern auch verstanden habe - stellt sich raus, ich hätte innerhalb von 36 Stunden noch einen Bestätigungslink klicken müssen, damit Ikea so eine Ersatzteilbestellung auch tatsächlich bearbeitet. Upsi.
Ergibt ja schon irgendwie Sinn, dass die nicht einfach jedem dahergelaufenen Spam-Bot erlauben wollen, sich von ihnen kostenlos Kleineisenteile zusenden zu lassen, jetzt wo ich so drüber nachdenke. Nachdem ich diese Hürde jetzt auch überwunden habe, wird es bald weiter gehen.
Nach Abgabe der Hausarbeit, die mich die letzten Wochen beschäftigt gehalten hat, habe ich heute ein bisschen im Baumarkt gestöbert. Gefunden habe ich diese Rändelschrauben M4, auf denen dann bald die Grundplatten meiner Anlage ruhen werden. Der große, flache Kopf macht sie perfekt dafür.
Testbrett gebastelt, bisschen Sägen geübt dabei. Klappt alles wie geplant!
Damit ich während der Holzarbeiten das Regal verschieben, gerade ziehen, usw. kann, musste sein Inhalt währenddessen ins Wohnzimmer umziehen 💀
Übers Wochenende habe ich die Platten zugesägt.
Damit die Ikea-Metalldingsdas die Breite der Anlagenbretter im Bereich der Regalpfosten nicht zusätzlich einschränken, muss das Brett erhöht über ihnen angeordnet sein. Theoretisch passt es schon, wenn die Schrauben ganz herausgedreht sind – so lagen die Bretter bisher drin – aber dann ist kein Spielraum für die Einstellung der horizontalen Lage mehr da.
Also werden jetzt Leisten unter die Bretter geleimt. Die dienen einerseits zur Herstellung dieses Abstandes nach oben, andererseits auch für die Verbindung der Bretter untereinander. Je nachdem, wo die Trennstelle relativ zu den Pfosten des Regals liegt, gibt es entweder separate Leisten für beide Aufgaben oder eine Leiste für beide.

Wenn ich zehn Cent bekäme für jedes Mal, wo ich mir im Verlauf des Modellbahnbaus eine besondere Methode ausdenke, wie ich bei [Arbeitsschritt] ein möglichst gutes Ergebnis erzielen kann, stolz @flyingtomoon mein Ergebnis zeige und meine Methodik erkläre, und sie dann relativ unbeeindruckt erwidert, "Ja, das ist wie man [Arbeitsschritt] macht", hätte ich zwanzig Cent. Nicht viel Geld, aber spannend, dass es schon zwei Mal passiert ist.

Ja, sie hatte Werkunterricht in der Schule und ich nicht.

Update; weil auf dem Esstisch im Wohnzimmer nur einen Modelleisenbahn-Unterbau zu bauen (und dort zu essen) ja deutlich zu einfach wäre.
Ich habe heute aber den defekten PC zu Ende diagnostiziert und das vorletzte Modellbahnbrett geklebt. Wenn ich es schaffe, schnell an ein neues PC-Netzteil zu kommen, könnte ich morgen mit dem ganzen Zeug fertig werden...
Der PC lebt wieder, die Bretter sind im Regal, dasselbe ist auch wieder (aber noch nicht endgültig – unter der Bahn habe ich Platz gelassen, der gefüllt werden kann, wenn man da nichts mehr löten muss) eingeräumt, und der Kork, auf dem die Gleise verlegt werden sollen, ist da.
Heute haben wir ein paar Gleise auf einer Korkplatte und Pappe "festgenagelt". So konnten wir die Korkbettung für die 90°-Kurven richtig zuschneiden. Außerdem konnten wir so auch in der Praxis bestätigen, dass alle Fahrzeuge die Radien vertragen.
Nach diesem Erkenntnisgewinn konnten wir Kork für die beiden Hauptgleise und das eine parallele Nebengleis auf die Platten kleben. Die anderen Nebengleise fächern sich relativ weiträumig auf, die werden später ihre eigenen schmalen Korkstreifen bekommen.
Zu Weihnachten soll man Zeit mit lieben Menschen zu verbringen. @flyingtomoon und ich haben heute zum Beispiel zusammen Flexgleis zugeschnitten, Kabel drangelötet, Löcher für Weichenantriebe gebohrt...
Gestärkt vom Weihnachtsessen ging es heute zurück auf die Gleisbaustelle. Das durchgehende Hauptgleis liegt jetzt bis zur Anschlussweiche der Papierfabrik!
Wir haben es um die Kurve und in das Fiddle Yard geschafft. Mit z.B. einem LINT könnte man jetzt schon vorbildgerechten Betrieb der Epochen V und VI machen - immer schön vom Fiddle Yard zum Endhaltepunkt im Stichstreckenblock und wenig später retour. 😁
Leider ist das vorhandene Rollmaterial, wenn's auch damals größtenteils ohne einen besonderen Plan eingekauft wurde, mehrheitlich in den Epochen III und IV zuhause, also werde ich wohl noch Nebengleise bauen müssen...
Das Anschlussgleis der Papierfabrik liegt nun auch bis ins Fiddle Yard. Die Silberlinge kommen tatsächlich gut durch diese Kurve durch, auch wenn sie nicht glücklich damit wirken. Im Normalfall fährt auf dem Gleis aber auch nur die Köf II mit Güterwagen.
Das ist außerdem das schöne an so einer Regal-Modellbahn: man sieht die engen Bögen nur von innen. Das sieht direkt deutlich weniger schlimm aus als der gleiche Radius von außen betrachtet.
Heute habe ich das zweite Hauptgleis verlegt! So langsam wird ein Bahnhof draus.
Endlich kommt Bewegung in die Sache! #Modellbahn

Hätte schon vor zwei Wochen passieren können, wenn ich nicht die Roco-Digitalbox beim ersten Versuch gegrillt hätte... die mochte es nicht so, dass ich versehentlich den Trafo an die Kabel, die eigentlich zum Gleis gehen sollen, angeklemmt hab.

Den Trafo nehm ich jetzt einfach für die Weichenantriebe, und für die Züge selbst konnte ich für kleines Geld eine Märklin MobileStation bekommen. Nur leider vom langsamsten Ebay-Verkäufer unter der Sonne. Deshalb dauerte das ein bisschen.

Heute kommt professionelle Testverkabelung zum Einsatz – das will natürlich noch alles verlötet und geordnet verlegt werden.

Dieses Peco-Gleis zu verlegen ist eine elende Fummelei. Flexgleis zurechtschneiden, Kabel dranlöten, Löcher für Weichenantriebe (die für polarisierte Herzstücke teilweise erforderlich sind!) bohren, lose Extraschwellen unter Schienenverbinder legen, neben Weichen Schwellen mit dem Skalpell zurechtschneiden...

Aber es ist es halt wert, ne? Guckt euch allein mal die DKW an!

Die Optik (unten zum Vergleich die Minitrix-DKW 😵‍💫) ist dabei ja nur das eine, aber über die Peco-DKW kommt jetzt sogar die kleine Köf II zuverlässig und ohne Kontaktprobleme drüber. Es ist also nicht mal Form vs Funktion, sondern Form UND Funktion vs Aufwand beim Einbau.
Die Peco-Gleise sehen außerdem nicht nur von oben konkurrenzlos gut aus (auch die normalen Weichen haben 10° Abzweigwinkel, vernünftige Radien und filigrane Herzstücke) sondern auch von der Seite -- die Schienen sind tatsächlich deutlich niedriger als die der hierzulande hergestellten Produkte. Und handelsübliche Fahrzeuge kommen trotzdem damit klar.

Ich denk mir bloß vor jeder Tätigkeit erst "ohje, das wird jetzt der schwierigste Teil, da hab ich Angst vor" und dann "ajo, das geht ja eigentlich" und dann "mit bisschen Routine ist das echt ganz einfach, aber das nächste wird jetzt der schwierigste Teil, da hab ich Angst vor".

Aktuell ist Gleise und Weichen verlegen echt ganz einfach, und Weichenantriebe einbauen (die müssen über Kopf von unten an die Platte dran, und zum Umpolen der Herzstücke halt präzise!) wird der schwierigste Teil und ich hab Angst davor.

Ich hatte mich ja erst beschwert, wie viel Arbeit die Gleise machen. Nun aber, fairerweise: es ist Arbeit, die mir wirklich Spaß macht. Ich kann mich da echt den ganzen Nachmittag drin verlieren.

Nur jetzt künftig nicht mehr, denn die Gleise liegen jetzt tatsächlich alle!

Und ihr wisst ja: als nächstes kommt der schwierigste Teil...

Wenn ihr ein paar Wackeligkeiten in der Gleislage seht... dann ist das nur vorbildgerecht. Schon mal längs eines Bahngleises durch ein Teleobjektiv geguckt? Sieht gruselig aus.

(Dass die Nägel noch so weit rausstehen, soll aber natürlich nicht sein -- ich hatte heute nur echt keine Lust mehr, die ganz einzuschlagen.)

Leider ging die Tage die rote V100 auf mysteriöse Weise kaputt. Fährt nicht mehr, produziert stattdessen Kurzschlüsse, sobald sie auf dem Gleis steht. Keine Ahnung, was sie hat. Ich will sie auf jeden Fall reparieren (... lassen?) aber momentan (fast Klausurenphase) hab ich da nicht den Nerv für.

Eine V100 ist für so eine Nebenbahn halt echt keine optionale Maschine. Aber ich wollte eh schon länger eine zweite haben, also wurde das jetzt einfach vorgezogen.

Und der Schienenbus, das ist auch eine lustige Geschichte...

Und zwar hat dieses Ding seit bestimmt fast zehn Jahren nicht funktioniert. War mir dann auch egal, weil besonders gut lief er vorher schon nicht. Stromaufnahme war immer schlimm. Aber als ich bei der V100 eh schon bei Diagnoseversuchen war, hab ich auch den mal wieder angeschaut. Nichts gefunden... aber trotzdem mal aufs Gleis gestellt, "falls in der Zwischenzeit ein Wunder passiert ist".

Fuhr sofort los. Und besser als je zuvor auch noch! Ich kann's mir nicht erklären, aber ich freu mich sehr. Das Ding ist aus meiner Modellbahn-Erstausstattung; ich hab ihn zu Weihnachten von meinen Großeltern bekommen.

Heute Radrennen geschaut, Strade Bianche. Das Rennen der Frauen bis zur letzten Sekunde spannend. Bei dem der Männer hat irgendwann selbst der Kommentator gesagt, "wenn Tadej Pogačar nicht dabei wäre, wär's richtig interessant" -- da hab ich dann ausgeschaltet, den Lötkolben rausgeholt, und stattdessen lieber Kabel an Weichenantriebe gelötet.

Mal schauen, ob es mir beim dritten Versuch gelingt, die richtige gelbe Litze zu kaufen.

Zuerst war die, die ich wollte, nicht vorrätig, und die, die ich stattdessen gekauft habe, stellte sich als quasi unmöglich zu löten heraus.

Beim zweiten Mal hab ich versehentlich den falschen Querschnitt genommen -- nicht schlimm, 0,25 mm² zu viel werden dem Strom nicht weh tun -- und ca. anderthalb Meter zu wenig.

Sobald ich die Litze aus der Postfiliale geholt habe, werde ich wirklich keinen Vorwand mehr haben, die Weichenantriebe nicht zu montieren. Vorher hab ich aber ein paar Nägel rausgezogen und den Gleisplan doch noch mal angefasst. Die Topologie blieb gleich, aber Gleislängen und -zwecke haben sich geändert. Erläuterung folgt.
So hat sich der Gleisplan entwickelt. Das jetzt behobene Problem am gebauten Bahnhof war: die Laderampe (RA) und Ladestraße (Lstr.) waren beide viel zu schmal. Außerdem ist die Bedienung des Kohlehändlers jetzt komplizierer (was auf der #Modellbahn ja durchaus wünschenswert ist), die ungewöhnliche separate Kopf- und Seitenrampe des Vorbildbahnhofs ist wieder da, und das große Raiffeisen-Lagerhaus steht mehr im Mittelpunkt, statt ganz hinten in der Ecke.
Das Bild vom großen Raiffeisen-Silo und -Lagerhaus am Bahnhof hat sich bei mir übrigens vom Bahnhof Hüffenhardt an der Krebsbachtalbahn eingebrannt. Die ist eine der ganz wenigen "ursprünglichen" Nebenbahnen, die ich von zuhause kenne, die prägt also meine Vorstellungen, wie die Modellbahn aussehen soll, sehr.

Das Bahnhofsgebäude, das ich mir ausgeguckt habe, hat sein Vorbild zum Beispiel auch an einer Badischen SWEG-Nebenbahn.

(Zu meinem Bahnhof fährt aber die Bundesbahn)

@moritzkraehe Die stehen hier tatsächlich vielfach noch genau so rum. Also an Schwarzwaldbahn & Co.