Ostrava ist ein bisschen wie das Ruhrgebiet in klein: sehr verwirrend. Die Stadt selbst eher ein Ortekonglomerat, ein gar nicht mal so kleines Straßenbahnnetz (take this, Most!) und ebenso viele Gleise und Bahnhöfe.
Einer davon ist Ostrava-Vitkovice, eher im Süden gelegen und derzeit abgesperrt und eingerüstet, hier wird nämlich modernisiert und auf der Skizze sieht das auch alles gar nicht so schlecht aus. Dennoch sind die goldenen Zeiten hier vorbei, denn der Fernverkehr wird nur noch über Ostrava-Svitkov und Ostrava hl.n. geführt, zumal der nádraží auch etwas ab vom Schuss liegt.
Auf der Fahrt zur Übernachtung in Český Těšín geht dann zum ersten Mal heute auch etwas schief, denn in Havířov überholt nicht nur ein RegioJet, der folglich warum auch immer Bohumín auslässt, dieser scheint auch Personen im Gleis gemeldet zu haben. In Deutschland würden wir jetzt noch ewig stehen, hier geht's nach 20 Minuten mit Fahren auf Sicht weiter während parallel zur Strecke SŽ-Personal mit Taschenlampen auf Suche geht.
Dafür gab es in Havířov auch was zu sehen, denn direkt neben dem Gleis scheint man im ebenfalls gerade in Renovierung befindlichen Bahnhofsgebäude eine Bowlingbahn eingebaut zu haben — wie geil ist das denn?
Eine kleine Überraschung bietet dann noch das Hotel, denn direkt hinter der Zimmertür landet man im Bad und erst dahinter im eigentlichen Zimmer 😵💫
Immerhin gibt es eine Klobrille. #MährlyTeambuilding