Die ganze Widersprüchlichkeit des #LernenmitKI auf meiner Startseite: Im #FediLZ wird #vibecoding als Next Level Werkzeug gefeiert und Amazon fährt AWS damit vor die Wand.
@kirtap Meine These ist schon länger: Bevor wir über KI-Kompetenz in der Schule sprechen, müssten wir erst einmal so etwas wie KI-Kompetenz in den Lehrerzimmern haben und das heißt vor allem: kritische Distanz und Verstehen der Zusammenhänge. Nicht einfach mal machen und hoffen, dass es gut wird.

@TobiWu
Du hat völlig Recht, und ich stimme Dir 100 %ig zu.
#KI #Kompetenz #FediLZ

Es müsste viel stärker in der Lehrerausbildung verankert werden, es müsste einen viel stärkeren politischen Willen dazu geben, und die Bereitschaft Zeit und Mühe zu investieren.

Andererseits führt genau dieses: "alle anderen machen es", "es ist so schön bequem" und "ich habe Angst, etwas zu verpassen" zu dem was wir aktuell sehen.

Damit ist es - auch soziologisch - auf der selben Stufe, wie Flugreisen, FastFashion, Massentierhaltung, Wegwerf-Konsumgesellschaft, "Brot und Spiele" (wie schon zu Caesars Zeiten) …

"Eigenverantwortung" heißt es dann, und dass man mit solch extremen Forderungen keine Wahlen gewinnen kann.

Und dann erkenne ich, dass "kritische Distanz und Verstehen der Zusammenhänge" zwar schon immer Bildungsziel ist (und war), aber dass genau das gesellschaftlich leider in immer unerreichbarere Ferne rückt.

@kirtap

@chbmeyer @TobiWu @kirtap
In der LehrerInnenausbildung finden nicht mal IT Grundlagen statt, was soll man denn da mit "KI" ???? 🤦🏻‍♂️

@koehntopp @chbmeyer @TobiWu @kirtap

Bei Tochter gibt es gerade im Englischunterricht bei "moderne digitale Textformen" die Textform "Blog". 20+ Jahre hinterher.

Und bei Sohn darf im Matheunterricht nicht auf einem Tablet mitgeschrieben werden. Weil Lehrer hat kein Handy, kennt sich da nicht aus, mit den Geräten.

@knud @koehntopp @chbmeyer @kirtap
Nun, Schülern nicht permanent Zugriff auf das Tablet zu erlauben, finde ich nachvollziehbar und richtig.
Und Blogartikel sind ja immer noch in dem Sinne aktuell, dass es sie weiterhin gibt und je nach Thema auch eine wichtige Informationsquelle darstellen.
Ob man sie "modern" nennen müsste, kann man natürlich hinterfragen, aber microblogging-Schnipsel von twitter finde ich für einen Englischunterricht auch nicht unbedingt besser.
@knud @koehntopp @chbmeyer @kirtap Es ging mir aber eher darum, dass das Gegenteil, also das sofortige Aufspringen auf einen Zug, ohne zu reflektieren, welche Folgen das möglicherweise für Schüler und Lehre hat, viel schlimmer ist.
Ich beschäftige mich relativ viel mit KI und kennebis heute keinen Anwendungsbereich in Schule, der tatsächlich etwas verbessert, dafür aber viele, die die Lehre verschlechtern.

@TobiWu @koehntopp @chbmeyer @kirtap

Oh ja. Das was ich mitbekomme ist schlechte Unterrichtsvorbereitung und erste absurde Lehrer, die wohl Bewertungen per LLM machen.

Die gehören gefeuert, mMn.

@knud @koehntopp @chbmeyer @TobiWu @kirtap

Warum denn #KI Kompetenzen für Lehrkräfte?

Die wollen doch mit KI nur ihren Unterrichtet vorbereiten!

Manche.

#bildungima

@eduX @knud @koehntopp @chbmeyer @TobiWu @kirtap
Selbst wenn mn man nur (?!) Unterricht vorbereiten wollte sollte man etwas KI-Fachwissen haben.
Bias der Systeme, eine Ahnung vom Promoten
Und als Lehrkraft zusätzlich: private Nutzung <> Nutzung für den Beruf. Grundlagen Urheberrecht - Schulbuch in KI z.b. könnte ein Problem sein.
Um Schüler zu informieren ggf unterstützten oder aufklären:
Wie trainiert die KI (billig Lohn freelancer)
Energieverbrauch und Zusammenhang mit evtl. Umweltschutz,.

@ralf_weinert @knud @koehntopp @chbmeyer @TobiWu @kirtap
100% Zustimmung!

Viele LK sind an #Bildung nicht wirklich interessiert, da sie ihnen selber ab geht.

Man liest zwar Orwell und Huxley - aber ohne Conclusio!

Wenn man Glück hat, bekommt man ein auf Spezialanwendungen abgerichtete Bildung, oft aber nur eine Schein- oder Bullimie-Bildung. - Jetzt halt mit KI-flavour.

Starbucks goes AIduslop

@knud

Blog? Hm, vielleicht ist es noch das letzte Medium, bei dem man noch von Schriftsprache sprechen konnte? Also "so richtig" mit Überlegungen zu Zielgruppe, Inhalten, Aufbau, Spannungsbogen, dann Überarbeiten, Korrekturlesen und schließlich veröffentlichen.
Danach kamen nur noch 160 Zeichen-Posts, Vlogs, Snaps, Shorts und Sprachnachrichten. ...

@chbmeyer

Blogs sind ein sehr schönes Format. Aber es ist nicht sinnvoll, sie als aktuelle, neue, digitale Textform zu bezeichnen.

@koehntopp @chbmeyer @TobiWu @kirtap persönlich würde ich sogar dafür argumentieren, dass der persönliche Blog das richtige Medium ist. Alle Schüler:innen und Lehrer:innen sollten in der Lage einen eigenen unabhängigen Blog zu erstellen. Das führt doch zu digitaler Mündigkeit. Dort kann man auch im kleinen Stil Bilder und Videos veröffentlichen und ist nicht abhängig von großen Internetkonzernen. Und dann behandelt man noch RSS-Feeds. Klingt outschool, ist mMn aber ein guter Weg.
@chbmeyer @kirtap Nur auf die Lehrerausbildung zu schauen, greift aber auch zu kurz. Die, die schon arbeiten müssen auch angesprochen werden. Fortbildungen etc. sollte man mal alle kritisch durchsehen, ob das so sinnvoll ist bzw. über Pflichtfortbildungen in bestimmten Bereichen sprechen.
Und: Wir reden hier über A13-Beamte oder B13-Angestellte (mehrheitlich). Da kann man, finde ich, durchaus etwas Selbstkritik und Eigenverantwortung erwarten, wenn es um gesellschaftliche Umbrüche geht.

@TobiWu @kirtap

Ich war letzte Woche auf einer (extrem guten) Fortbildung zum Thema "digitale Selbstverteidigung". Einfach nur gut, aber leider alles andere als "ausgebucht".

Vorher hatte ich das massiv im Kollegium beworben (auch bei problembewussten Kolleg:Innen): "Keine Zeit", "es gibt noch(!) wichtigeres".

Das Bildungssystem der Überforderung der Kollegien ist leider genauso kaputt wie die kurzsichtig populistische Politik der Wahlen, Mehrheiten und Bildungsministerien. Hier gibt es z.B. "KI first" und "freiwillige Selbstlern-Fortbildungen in der Freizeit" - für "KI" natürlich von Unternehmen, die primär ihre Produkte verkaufen wollen.

Ich denke, das Problem liegt weder beim einzelnen Lehrer, noch in der Politik.
Das Problem liegt an unserem (gesellschaftlich etablierten) System des immer höher, schneller, weiter, bei immer größerer Bequemlichkeit und Komfort für Privilegierte und Überforderung der Masse.

@chbmeyer @TobiWu @kirtap Das hört sich ja toll an! Weil ich so was in Ba-Wü auch mal anbieten möchte, frag ich mal neugierig nach: In welchem Bundesland war das denn? War das eine ganztägige Veranstaltung oder ein Nachmittag oder eine Reihe? Und welche Aspekte waren zentraler Inhalt, bzw. was hättest du dir vielleicht noch gewünscht?