Die CDU beklagt nun eine "Schmutzkampagne" & fordert eine sachliche Auseinandersetzung.

Das ist schon spannend, weil man derzeit nur einen Spitzenkandidaten sieht, der entweder Lehrerinnen anblafft, Schülerinnen falsche Zusammenhänge erklärt und von rehbraunen Augen träumt.

@peterjelinek Ich denke, die Menschen sehen allmählich, was die #CxU abzieht. Es wird halt mit der Zeit langweilig und nervig, wenn Markus #Söder permanent #Grünen-Bashing betreibt. Das sieht man bereits in Baden-Württemberg an den letzten Umfragen und ebenso in Rheinland-Pfalz, wo die #SPD gerade aufholt. (1/2)
Schlussendlich ist es aber so: Unsere Parteien links der Mitte neigen öfter dazu, dass sie sich in Selbstzweifeln selbst zerlegen. Das passiert gerne bei den #Grünen, die derzeit auch über Protestwahl zur Linken oder SPD nachdenken. Aber für eine Änderung bedarf es manchmal auch Schmerzen und Dranbleiben. Wir wären heute schon wesentlich weiter, wenn wir hier mehr Mut und Zuversicht ausstrahlen würden, das reißt auch die Wähler mit. (2/2)
@peterjelinek

@stiebke @peterjelinek Dass es in linkeren Parteien eher Diskussionen gibt und zwischen ihnen öfters kracht, ist nicht nur in D so und liegt im Grunde genommen in der Natur der Sache. Dort sind Hierarchien meistens flacher.
Leider profitieren die rechten Parteien zu oft davon. Das sollte aber kein Hinderungsgrund für Diskussionen sein.

Übrigens sind für mich Parteien wie das BSW nicht links. Haben die ja auch bewiesen, denn es gab Ansagen von oben - und der Rest musste alles schlucken.

@IreneMoews @peterjelinek Das BSW ist definitiv nicht links und war es nie. Ich gebe hier recht, dass Diskussionen richtig und wichtig sind. Das ist wichtig für die Ausrichtung. Es sollte aber nicht dazu führen, dass man gemeinsame politische Ziele aus den Augen verliert. Politik ist mühselig, ringt Kompromisse ab, tut weh, man muss lernfähig bleiben, und führt nicht immer in die Richtung, in die man mit dem Kopf hin will. (1/2)
Das bedeutet jedoch nicht, dass man sich selbst verlieren oder aufgeben muss. Aber das Ziel, die #NoAfD zu verhindern, sollte Ziel eines jeden Demokraten sein. (2/2)
@IreneMoews @peterjelinek
@stiebke @peterjelinek
Wenn das Auuutooo nicht so eine große Rolle bei uns Deutschen spielen würde....
@nullbockgeneration @peterjelinek Nun, wir haben Jahre und Jahrzehnte Zeit gehabt, uns ein oder mehrere weitere Standbein(e) aufzubauen. Mit erneuerbaren Energien beispielsweise hätten wir gute Chancen gehabt, im Dienstleistungssektor, im Handwerk und in der Industrie Arbeitsplätze zu schaffen, den Export hiesiger Technologien zu fördern und The Länd zu positionieren. (1/2)
Aber: Wir mögen diese Abhängigkeit von der Autoindustrie und die permanente Selbstgeißelung. Die alle paar Jahre vorkommenden Krisen in der Zuliefererindustrie, weil es mal wieder mit den Heiligs-Blechle-Herstellern nicht so läuft und zu „Korrekturen“ bei den Arbeitsplätzen führt. Ich habe das mehr als ein Jahrzehnt miterlebt. (2/2)
@nullbockgeneration @peterjelinek

@stiebke @peterjelinek Und wir lieben die Überreichen (von VW, Mercedes, BMW und Porsche) der Automobilindustrie so sehr, dass wir seit 1987 keine Vermögenssteuer akzeptieren! Kohl schaffte sie und Merz bestraft die Bürgergeldempfänger!

Einfach zuviel Abgase im Hirn!

@nullbockgeneration @peterjelinek Seit 1997. Scheint so, wenn Konzerne der Autoindustrie schon mal Dreck am Stecken haben (Dieselskandal), der Weg aus dem asozialen Sumpf umso schwerer ist. Aber ich habe bzgl. der Zusammenarbeit mit Konzernen der Branche viel gesehen und erlebt. Ich glaube hier, dass ohne vernünftige Neuaufstellung, das auf Dauer nicht gutgeht. (1/4)
Dazu müssen andere Strukturen her, welche schneller arbeiten, und die Konzerne müssen schneller auf Innovationen reagieren oder selbst innovativ sein. (2/4)
@nullbockgeneration @peterjelinek
Schlimm ist, dass Innovationen in den bisherigen Branchen weitestgehend ausbleiben (machen jetzt andere, ich glaube schon, dass wir das können, es bedarf aber risikobereiter Investitionen), und die neuen Branchen (bspw. erneuerbare Energien) von der „vorausschauenden“ und „technologieoffenen“ Wirtschaftspolitik vernichtet werden. (3/4)
@nullbockgeneration @peterjelinek
Ich glaube auch, dass das Vermögen der Überreichen nicht mehr mit dem Firmenvermögen verkoppelt ist und es ein anderes Thema ist, welches es zu lösen gilt. (4/4)
@nullbockgeneration @peterjelinek