Auf Streife in den sozialen Medien #Copaganda

1 Anwältin + 1 Richter + 1 Thema.
10 Minuten ohne Skript und ohne Schwurbel.

Das darf die Polizei doch nicht! Oder doch?

Zahlreiche Accounts aus allen Bundesländern werben für den Polizeiberuf, geben Infos zum richtigen Verhalten in brenzligen Situationen, warnen vor Betrugsmaschen oder stellen Polizeihunde vor (Hey, Karl aus Karlsruhe!). Und wie immer, wenn sich jemand in die Öffentlichkeit wagt, gefällt das nicht jedem.

Gehört es zu den Aufgaben der Polizei, öffentlich zu informieren, sich zu präsentieren oder für den Beruf zu werben?

Wie seht Ihr das? Polizei auf Social Media: Top oder Flop?
FunFact: Wer sich für Polizeimotorräder interessiert, wird bei der Polizei Hessen auf Instagram fündig.
https://www.instagram.com/polizeiberlin/
https://www.instagram.com/polizeiberlin.mario/
https://www.instagram.com/polizeihamburg/
https://www.instagram.com/polizei.bw.karlsruhe/
https://www.instagram.com/chris.polizeihessen/

Abrufbar ab diesem Sonntag, 22.2., 9.30h auf den üblichen Kanälen - zu den Links gleich im nächsten Tröt dieses Threads.

#Justiz #JuraBubble #Socialmedia #Polizei #Werbung #Image #TeamRechtsstaat #TeamResopal

@praesolgka Ich habe in Großbritannien das Grundprinzip der Polizeiarbeit "Policing by consent" schätzen gelernt, nach dem die Einbindung und das Vertrauen der Communities die Grundlage ist. Die Polizei hält Sprechstunden in Cafés und Supermärkten, wo man einfach mal unverbindlich schnacken kann, ist bei jedem Community-Event mit Infoständen (nicht als Bewacher) dabei usw., haben auch schon Videospielabende mit Jugendlichen organisiert.
Das habe ich in Bayern so noch nie gesehen
1/n

@StephanMatthiesen @praesolgka ja aber warum muss es die Polizei sein?

Das klingt doch ein wenig nach copaganda

@rhold @StephanMatthiesen Es soll gar nicht nur die Polizei sein, aber auch die Polizei. Und zwar wegen des Aufbaus von Vertrauen in beide Richtungen.

@rhold
Häh? Die Polizei ist ja die, die das Gewaltmonopol ausübt. Es geht ja eben darum, dass das Vertrauen da ist, dass dieses im Sinne der Zivilgesellschaft geschieht und nicht als obrigkeitsstaatlicher Zwang.

Natürlich muss es dann die Polizei sein und nicht irgendjemand anderes, die in der Community eingebunden ist.

Dass außerdem unabhängige Beschwerdestellen nötig sind (und in UK auch vorhanden), ist selbstverständlich.

@praesolgka