Bis in die 90er Jahre des 20ten Jahrhunderts tobte die ökonomische Debatte zwischen Angebotsorientierung (eher rechts), Nachfrageorientierung (eher links) und Balance (Mitte). Doch nach dem Zerfall der Sowjetunion verstummte die linke Ökonomie weitgehend & der sog. Neoliberalismus radikalisierte sich teilweise zum Rechtslibertarismus.

Frage: Könntest Du aus dem Stand noch drei ökonomische Stimmen des 20. Jahrhunderts benennen?

Klar, kann ich!
19.1%
Ein oder zwei vielleicht.
20.4%
Nein, kann ich nicht (mehr).
54.3%
Ökonomie interessiert mich nicht.
6.2%
Poll ended at .
@BlumeEvolution
Keynes
Hayek
Friedman
... und das war es dann auch ;-)
@Mr_Grudenko @BlumeEvolution Was ist denn eigentlich mit der Politikergeneration wie Ludwig Erhard oder Karl Schiller die zwar die "soziale Marktwirtschaft" nicht erfanden, aber für ihre Durch-/Umsetzung sorgten und damit wesentlich für den allgemeinen Wohlstand in (West-)Deutschland verantwortlich waren. Für mich sind das durchaus auch "ökonomische Stimmen".
Wirtschaftsprofessor: Wir leben unter unseren Verhältnissen

CDU-Politiker und Wirtschaftsbosse fordern Mehrarbeit, private Altersvorsorge und weniger Sozialleistungen. Der Wirtschaftsprofessor Hirata sieht hingegen in der Exportorientierung einen zentralen Grund dafür, dass der Sozialstaat unter Druck steht.

@BlumeEvolution @Mr_Grudenko @Teh_Doc_Inan Sehr interessant!
Der Text erinnert mich an meine alte Milchmädchenrechnung.
- Wenn in den 70er bis in die nuller Jahre die Wirtschaft florierte und es den meisten Menschen, trotzdem sie weniger arbeiten mussten (35h Woche), eher besser als schlechter ging, auch weil die Produktivität immer weiter steigt, warum hörte das auf einmal auf? Da muss sich doch irgendwo ein großes Loch aufgetan haben, in dem Teile des Wohlstands verschwanden, oder nicht?

@agitatra

Aus meiner Sicht ist das auch am Beispiel #Japan zu sehen:

Auf Dauer ist kein wirtschaftliches #Wachstum möglich, wenn die eigene Bevölkerung schrumpft & also die #Nachfrage & Investitionen regional zurückgehen. Autos kaufen keine Autos. Auf niedrige #Demografie folgt unweigerlich #Deindustrialisierung. Auch Prof. #Hirata hat also völlig Recht - wir brauchen Wertschöpfung im Inland statt fossilen #Export bis zum Ausbrennen...

@Mr_Grudenko @Teh_Doc_Inan

https://scilogs.spektrum.de/natur-des-glaubens/blume-ince-51-arbeit-demografie-und-deindustrialisierung-am-beispiel-japan/

Blume & Ince 51: Japan, Demografie & Deindustrialisierung

Prof. Dr. Inan Ince und Dr. Michael Blume diskutieren am Beispiel Japan, ob schrumpfende Bevölkerungen durch mehr Erwerbsarbeit wachsen.

Natur des Glaubens
@BlumeEvolution @agitatra @Mr_Grudenko @Teh_Doc_Inan Richtig! Wobei wir nie vergessen und immer bedenken müssen, dass wir angesichts der planetaren Grenzen langfristig ohne wirtschaftliches Wachstum auskommen müssen.
@Grohmann @BlumeEvolution @Mr_Grudenko @Teh_Doc_Inan Ja und nein. Wirtschaftliches Wachstum kann ja beispielsweise auch im Bereich Recycling, Renaturierung oder erneuerbare Energien stattfinden.
@agitatra @BlumeEvolution @Mr_Grudenko @Teh_Doc_Inan Stimmt. Aber auch dafür werden Ressourcen, Energie usw. benötigt, wofür dann andere Bereiche, z. B. im Feld des Überkonsums, schrumpfen müssen.