@markus_netzpolitik @rumo
Ich zweifle wsocial schon alleine deshalb an, weil es keinen positiven sozialen Zweck haben kann, wenn es das Fediverse bewusst ignoriert. Wer echte Souveränität will, würde die bestehende Infrastruktur stärken, statt das nächste proprietäre Silo hochzuziehen.
Dass sie auf ihrer Karte Europa als ‚weißen Fleck‘ darstellen, ist kein Fehler im Design – es ist eine bewusste Manipulation. Wer die existierende Community unsichtbar macht, hat keine sozialen Ziele, sondern Machtinteressen: Datenhoheit, Werbeerträge und Kontrolle.
Ein Blick auf die "seriösen Weltverbesserer" hinter (Bluesky/AT-Proto) rundet das Bild ab:
Bain Capital Ventures
Blockchain Capita
Jack Dorsey (Danke für das salonfähig machen zentralisierter Algorithmen!)
Die Namen darf jeder gerne selber mal im Netz suchen und sich sein eigenes Bild machen.
Aber das der CEO dieses Projekts dann auch noch beim Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos präsentiert, setzt dem Ganzen die Krone auf.
Wer ein soziales Netz für Menschen will, geht ins Fediverse. Wer ein profitgetriebenes Gehege für Investoren sucht, geht zu WSocial.
Digitale Souveränität baut man nicht mit US-Risikokapital.