IMO | Heidelberg muss die Fahrrad-Rowdys in den Griff bekommen!


Ja wir brauchen in Heidelberg mehr und bessere Infrastruktur für FußgängerInnen und RadfahrerInnen, mehr ÖPNV und weniger Autos. Jedoch muss auch endlich geltendes Verkehrsrecht bei den Fahrad-Rowdys der Stadt durchgesetzt werden. Diese sind nur verglichen mit der Menge der FahrradfahrerInnen eine recht geringe Menge, aber sie machen anderen das Leben schwer, sorgen beständig für gefährliche Situationen und schädigen den Ruf aller FahrradfahrerInnen. Deshalb wird es höchste Zeit das in diesem Bereich durchgegriffen wird, den ein dichter Verkehr wir in der Stadt kann nur regelbasiert funktionieren.

#IMO #Heidelberg #Verkehr #Fahrrad #FahrradRowdys #Verkehrsordnung #Meinung @heidelberg @verkehrswende @fedibikes @RNZonline

@sascha @fedibikes @heidelberg @verkehrswende @RNZonline Ich finde es immer ärgerlich, wenn Leute versuchen, Rücksichtslosigkeit am Verkehrsmittel festzumachen. So etwas schadet dem Ruf derer, die die gleiche Mobilität nutzen. Rowdies auf dem Rad sind natürlich ein Problem, im Auto oder zu Fuss (ggf mit der über den Weg gespannten Hundeleine) sind sie das ebenfalls. Bitte tut etwas gegen Rücksichtslosigkeit, nicht gegen RadfahrerInnen.
@lexLohr Das es bei Auto- und auch LKW-FahrerInnen ebenso Probleme gibt ist unbenommen, im Fall des Falschparkens sogar massenhaft und meist von den Behörden geduldet. Das habe ich auf meinen alten Account (bin erst vor kurzen hier her gezogen) auch schon häufiger mal kritisiert. Allerdings gibt es eben Beiträge die sich dem einen oder dem anderen widmen und solche die sich der Gesamtsituation widmen. Auch letztere hatte ich schon in der Vergangenheit. In diesem Artikel spreche ich eben das Problem der FahrradfahrerInnen die sich nicht an die Regeln halten an. Und das Problem ist hier in Heidelberg auf Grund der vielen FahrradfahrerInnen gar nicht so klein. Ich sehe wenn ich auf dem Weg durch die Stadt bin (via Fuß, Fahrrad oder ÖPNV) jeden Tag öfters mal das Fahrradfahrer Ampeln missachten, Fußwege und Zebrastreifen als schnelle Abkürzung oder zur Umgehung von Ampeln nutzen, Fußwege gleich als 'Schnellweg' missbrauchen oder ihre Fahrräder illegal abstellen. Das ist inzwischen hier in Heidelberg weit verbreitet und genauso wenig akzeptabel wie Autos deren FahrerInnen sich nicht an die Regeln halten.
@sascha Verstehe mich nicht falsch, ich will diese Leute nicht in Schutz nehmen. Wir Radfahrer leiden am Ende am meisten darunter, weil unsere Argumente für die Sicherheit des unmotorisierten Verkehrs dann allzu oft mit dem Verweis auf regelwidrige Radfahrer ignoriert werden (bei den ganz Realitätsresistenten noch mit dem Hinweis garniert, dass wir keine Steuern zahlen würden). Aber: niemand ist *für* Rücksichtslosigkeit im Straßenverkehr - vor allem aber *gegen* die der jeweils anderen.
@lexLohr Du ich verstehe Dich da schon richtig. Da ich unter anderen auch mit dem Rad unterwegs bin, ist mir das Thema halt umso wichtiger, den solche Menschen die sich nicht an die Regeln halten diskreditieren alle und liefern anderen Munition.

@sascha

Ich halte das aus dem Motiv für vergebens: schlicht die Existenz von Lastenrädern genügt ja, um sie zu diskreditieren.

Vielleicht sind ja nur radfeindliche Regeln dasProblem? Rosa Parks Handeln war auch illegal.

Nebenbei: es ist nicht verboten, Zebrastreifen zu befahren.

@lexLohr

@solarplexus

Ich halte das aus dem Motiv für vergebens: schlicht die Existenz von Lastenrädern genügt ja, um sie zu diskreditieren.


Wie kommst Du darauf? Ich habe selbst ein Lastenrad und hatte dahingehend noch keine Probleme. OK Ich käme auch nie auf die Idee mit dem Teil auf dem Fußweg zu fahren oder auch auf der Straße entgegen der allgemeinen Fahrtrichtung etc.

Vielleicht sind ja nur radfeindliche Regeln das Problem? Rosa Parks Handeln war auch illegal.


Ah wir leben also in einem Land in dem Radfahrer rassistisch diskriminiert werden. Wäre mir neu.

Nebenbei: es ist nicht verboten, Zebrastreifen zu befahren.


Nein ist es nicht. Dann braucht man sich aber auch nicht wundern wenn man entsprechende Reaktionen und Folgen hat, wenn man anderen die Vorfahrt nimmt. Den als Radfahrer darf man zwar den Zebrastreifen (nein bis auf wenige Ausnahmen nicht den Fußweg) nutzen, es ergibt sich daraus aber keine Vorrang gegenüber dem Straßenverkehr.

@sascha @solarplexus wenn jede Anzeige wegen Nötigung und Gewalt wegen "fehlendem öffentlichem Interesse" eingestellt wird, und regelmäßig explizit eine Mitschuld de*r Radfahrerenden unterstellt wird, dann ist der Gedanke an Diskriminierung in der Tat nicht so abwegig.
@michaelgiesler Nein dann ist in der Regel ein seit Jahrzehnten falsch geprägtes Verständnis von Verkehr und Mobilität sowie die daraus folgende Denkweise das Problem gegen das man vorgehen muss. Aber das rechtfertigt trotzdem nicht gegen die Verkehrsregeln zu verstoßen und damit sich und andere zu gefährden.
@sascha Rosa Parks stieß auf ein jahrhundertelang falsch geprägtes Verständnis von Mensch und Wertigkeit. Wo ist der prinzipielle Unterschied?
Ich möchte beides nicht auf eine Stufe stellen, aber grundsätzlich sehe ich Parallelen.
@michaelgiesler Sorry zum einen finde ich den Vergleich mit Rosa Banks schlicht und ergreifend anmaßend und zum anderen hat sie ganz sicher keine anderen Menschen bewusst und mit voller Absicht und Rücksichtslosigkeit gefährdet!

@sascha nun, der Parks-Vergleich stammt nicht von mir. Ich habe nur auf Parallelen hingewiesen.

Wieso sollte Rosa Parks andere Menschen gefährdet haben? In dem Vergleich nahm sie die Stelle Radfahrenden ein, die in der aktuellen Situation nunmal Opfer sind und keine Täter.
Das Verhalten einzelner auf die ganze Gruppe zu projizieren, ist Teil der Diskriminierung.

@sascha

Sie war Teil eines Systems, das sich organisierte und etwas ändern wollte.

Das unterscheidet sie tatsächlich von Radfahrys, die lieber mit dem Finger aufeinander zeigen, als das Verkehrssystem wirklich ( und sei es mit zivilem Ungehorsam) ändern zu wollen.

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@michaelgiesler

@solarplexus @sascha Die Leute halten trotzdem immer an, wenn ich mit dem Fahrrad an der Stelle stehe, wo der Zebrastreifen ist und an die Straße fahren möchte.

@bastian @solarplexus @sascha

Wenn du da *stehst*, bist du ein:e Fußgäng und hast Vorrang, auch mit einem Regenschirm, Kinderwagen oder Fahrrad an der Hand.

@kommaKucken @bastian @solarplexus @sascha kommt's hier darauf an, ob ich die Beine auf beiden Seiten des Rahmens habe? "Stehen" scheint mir für mein Verständnis der Regeln uneindeutig zu sein.

@michaelgiesler

Aus dem Auto heraus könnte ich das möglicherweise gar nicht so schnell unterscheiden. Und würde so oder so anhalten. Hier ging es ja eher um den Fall, ungebremst und ohne absteigen einfach rüberzubrettern. So habe ich den OP jedenfalls verstanden.

@kommaKucken Eben darum geht es. Und selbst wenn man am Rand mit dem Rad steht, hat man eben sobald man sich wenn die Autos/LKWs/Motorräder/andere Radfahrer anhalten sobald man sich aufs Rad schwingt keine Vorfahrt mehr sondern ist auf das Goodwill des anderen angewiesen.

@michaelgiesler

@sascha @kommaKucken

sorry für nitpick, aber das ist ja ein wichtiges Thema:

Nicht "keine Vorfahrt mehr" Vorfahrt ist an "fahrt" gebunden und hängt allein davon ab, woher du kommst ( von rechts, aus der Vorfahrtsstraße).

Vorrang ist etwas völlig anderes.

@michaelgiesler

'Stehen' ist hier auch nicht gefordert. Zebrastreifen bieten Vorrang für Fußgänger*innen,
den Rest entscheiden Gerichte im Schadensfall (Rollern z.B.).

@kommaKucken @bastian @sascha

@solarplexus
Ich meinte folgenden Fall:
Ich fahre mit dem Rad zum Zebrastreifen, habe keinen Vorrang, weil kein Fußgänger.
Weil Autos kreuzen, halte ich an, setze einen Fuß auf den Boden. Bin ich dann schon Fußgänger, und die Autofahrenden müssen anhalten?
Und darf ich den so erreichten Vorrang nutzen, um wieder aufzusteigen und über den Zebrastreifen zu fahren?

Haben sich Gesetzgeber oder Gerichte damit schonmal befasst?!

@kommaKucken @bastian @sascha

@michaelgiesler @solarplexus @kommaKucken @bastian @sascha

Erst, wenn du absteigst wirst du zum Fußgänger.

Ein Fahrzeug dass an einer Kreuzung hält, wird dadurch ja auch nicht zum ruhenden Verkehr.

Es gibt übrigens Urteile, dass ein Radfahrer, der auf einem Pedal steht und "rollert" kein Radfahrer ist und so Fußgängerzonen duchqueren darf.

@MDradelt Wobei das bezogen auf Zebrastreifen und btw. auch Fußgängerampeln erst mal gerichtlich erprobt werden müsst. Zumindest mir wären keine entsprechenden Präzedenzfälle bekannt und ich würde mich auch nicht darauf verlassen. @solarplexus @kommaKucken @bastian @michaelgiesler

@sascha @solarplexus @kommaKucken @bastian @michaelgiesler

Ansonsten gibt es hier Ampelgestaltungen, bei denen der Radverkehr rechts an der Ampel vorbeigeführt wird und die Ampel für ihn somit nicht gilt. (Wobei ein Zebrastreifen für querende Fußgänger trotzem oft sinnvoll wäre - so wie es im Rest der Welt auch gehandhabt wird)

@solarplexus @sascha @lexLohr Eine weniger kontroverse Parallele wäre vielleicht das Straßenparkerurteil von 1966
https://taz.de/Parkende-Autos/!5968714/
Parkende Autos: Dieser Platz ist besetzt

Überall stehen Autos an den Straßen herum. Ein Flächenfraß. Dass der überhaupt erlaubt ist, verdanken die Städte dem Bremer Laternenparker-Urteil.

TAZ Verlags- und Vertriebs GmbH
@alfons234 Ja eine völlig überkommene Rechtsnorm die in meinen Augen erneut vor die obersten Gerichte muss. Gegebenheiten und Anforderungen ändern sich und das sollte sich auch in den entsprechenden Gesetzen widerspiegeln.
@solarplexus @lexLohr
@sascha @solarplexus @alfons234 Meines Erachtens ist es Sache der Legislative, hier klare Vorgaben zu machen. Vielleicht sogar auf europäischer Ebene.
@lexLohr @sascha @solarplexus Das Gehwegparken ist natürlich oft nervig, den Vergleich meinte ich aber so: Das Parken wurde damals legalisiert, weil der Platz für die vielen Kfz nicht ausreichte. Wenn wir zu Fuß oder auf dem Rad Regeln für uns großzügig auslegen, kann das m.E. legitim sein und Fortschritt bewirken, weil der Stand der Verkehrsinfrastruktur für die im Sinne der Klimaziele angestrebte Verkehrsmittelnutzung umgeeignet ist.
@lexLohr @sascha @solarplexus Im Beisein der Polizei über die rote Ampel zu fahren und zu hoffen,vor Gericht das Knöllchen abzuwenden, wird dabei aussichtslos sein, aber als verkehrssicherer Erwachsener habe ich es mir z.B. zur Gewohnheit gemacht, bei schmalem Gehweg und nicht zu voller Straße letztere konsequent mitzubenutzen oder grundsätzlich so radzufahren, dass illegales überholen nicht möglich ist.

@alfons234

Anmerkung dazu;

Das Gehwegparken wird zu 95% von der Exekutive ignoriert. *Legalisiert* ist es nur dort, wo es mit einem entsprechenden Schild vorgeschrieben ist.

Das Verständnis für "die armen autofahrer, die ja sonst keinen Parkplatz finden" war halt schon immer höher als für Radfahrende, die schnell und unbehindert an ein Ziel kommen wollen.

@lexLohr @sascha

@solarplexus @lexLohr @sascha Aber auch beim Straßenparken verstehe ich nicht, wie es mit dem Ziel der "Leichtigkeit des Verkehrs" zusammenpasst. In der Wohnstraße Slalom zu fahren und alle Naselang den Gegenverkehr abwarten scheint kein Problem zu sein, aber wehe, man muss mal hinter einem Fahrrad hinterherfahren. Naja.
@alfons234 @solarplexus @lexLohr @sascha @fedibikes ich vermute die Niederländer könnten eine gute Antwort haben — man müsste nur fragen!
Aber wer soll diese absurde Aufgabe nur erledigen?
Und was machen wir mit der Antwort?
Unseren Straßenbau nach niederländischen Erkenntnissen anpassen?

@solarplexus @sascha

Was ist bitte an der Existenz von Lastenrädern zu bemängeln? Die gibt es schon deutlich länger als Autos, auch wenn das bei manchen wohl in Vergessenheit geraten ist.

@lexLohr

Na eben, die sind ein Symbol geworden.

Das Muster dieser Kommunikation wird im letzten Drittel der Anstalt 8/2025 schön dargestellt.

@sascha

@lexLohr Nicht akzeptabel, da ist was dran. Aber nachweislich nicht das große Problem und wesentlich ungefährlicher für Leib und Leben als Regelverstoß, Unfähigkeit, Rücksichtslosigkeit und Kontrollverlust bei PKW und LKW. Deswegen würde ich dafür plädieren, sich zunächst verstärkt den großen Ursachen und Problemen zu widmen. @sascha

Nur so am Rande.

[email protected] - Auch aus Sicht der #Verkehrssicherheit ist es wichtig, Pkw- und Lkw-Verkehr zu reduzieren: Pkw und Lkw sind bei tödlichen Unfällen die häufigsten Unfallgegner.

https://wien.rocks/@vcoe_mobilitaet_mit_zukunft/116016650341765994

#Verkehrswende
@fedibikes @heidelberg @verkehrswende @RNZonline @lexLohr

Da helfen nur Fahrradcops mit schwerem MG. Zugriff, Heidelberg, Zugriff!
@5715 @sascha Hubschrauber Einsatz bitte.
Dramatische Szenen spielen sich in der Innenstadt ab: Können die hoffnungslos unterlegenen Einsatzkräfte dem Fahrradterror, der Heidelberg zu zerstören droht, Einhalt gebieten? Muss der Bündnisfall ausgerufen werden?

@5715 Nein da hilft nur das sich die Leute an die Regeln halten und da wo es sinnvoll ist für Veränderungen dieser Regeln und eine Verbesserung der Infrastruktur kämpfen.

Dummschwätzer die das Thema in die Lächerlichkeit ziehen, helfen übrigens nicht.

@sascha @5715 ja, ich selber halte mich strikt an alle Regeln - wenn ich mit meinen Kindern unterwegs bin, geht deren Sicherheit aber vor. Und das macht das Einhalten aller Regeln leider unmöglich, weil es die Infrastruktur einfach nicht hergibt.
Das betrifft vornehmlich Gehwegradeln.

Für eigentlich alle Gehwegradler*innen, die ich so beobachte, erscheint mir die einzige Alternative zum Regelbruch zu sein, das Radfahren ganz aufzugeben.

@michaelgiesler Ähm nein, nur weil man aufs Fahrrad steigt ist man kein Heiliger. Mir kommen täglich so viele Menschen auf dem sowieso schon zu engen Radweg entgegen (Geisterfahrer), weil sie dadurch 40m sparen. Oder überholen mich, der deutlich schneller fährt an roten Ampeln und gefährden dabei Fußgänger und Opas und Omas mit Rollatoren. Das sind IMHO die selben, die auch am Autosteuer sich nicht mehr um die StVO scheren.
Oder schlimmer den Autokraten immer ein Argument liefern mal eben auf dem Radweg zu parken, Radfahrern die Vorfahrt zu nehmen.
Du hast natürlich Recht in Bezug auf Fahrten mit Kindern, nur um das auch noch klar zu stellen.

@ralphstark interessanterweise fallen mir die legendären Rote-Ampel-Radler nie auf. Vielleicht eine Art Betriebsblindheit.
Dafür fällt mir aber regelmäßig auf, dass mittlerweile das Queren einer Kreuzung bis 2 Sekunden NACH rot noch gesellschaftlich akzeptiert zu sein scheint.
Oft werde ich von Autofahrenden noch überholt, während ich schon wegen roter Ampel angehalten habe.

Will sagen: diese ganze Diskussion erinnert mich an das Totschlagargument "AABER die Radfahrer!1!1??!"

#anekdotisch

@michaelgiesler Mein Argument ist ja, dass gerade wir, die Radfahrer einiges dafür tun, dass sich Autofahrer trauen "aber die Radfahrer ..." zu sagen.
Ich fahre täglich durchschnittlich ungefähr 40km Fahrrad(Einkaufen, Pendeln, auf Arbeit mit dem Lastenrad) wo es geht fahre ich sehr zügig. Und ehrlich es sind mehr Radfahrer, die mich an roten Ampeln überholen als Autofahrer(und ich zähle bei den Radfahrern jetzt nur die, die bewusst über rote Ampeln fahren) mindestens 3 täglich. 1/2
Und es stößt mir oft auch sauer auf, dass ich, wenn ich vorsichtiger fahre weil vor mir auf dem Radweg ein anderer unsicherer Radfahrer fährt, von Radfahrern halsbrecherisch auf dem Gehweg überholt werde. Man kann auch als Fahrradfahrer nicht überall überholen. Und in Top ich sehe mehr Menschen die auf dem Fahrrad am Handy daddeln als im Auto. Und gerade als Radfahrer sieht man ja alle in ihren stauenden Blechbüchsen.
2/3
Wie würde ich Abhilfe schaffen, den Fahndungsdruck bei Auto und Radfahrern erhöhen. Bei Radfahrern nicht nur den billigen Fahndungserfolg bei Nichtabsteiger in Fußgängerzonen suchen, sondern tatsächlich Rotverstöße verfolgen...dazu würde es allerdings einer Polizei ohne Bierbauch bedürfen.

@ralphstark oder auf gemischten Rad-/Fußwegen (die es so nicht geben sollten, aber das ist ein weiteres Thema). Regelmäßig auf der Hohenzollernbrücke beobachtet. Ich weiß, was mich da Nachmittags erwartet und wenn ich auf soviel Menschen habe, nehme ich eine andere Brücke aber gefährde nicht rücksichtslos andere Leute.

Wobei, wenn ich diese Leute dann an der Ampel eingeholt habe, waren sich die jungs (!) nie bewusst, dass sie riskant gefahren sind.

@somlu1968 Bei gemischten Fuß- und Radwegen ist es interessant zu wissen das die Radfahrer ihre Geschwindigkeit an die Lage und den Fußgängerverkehr anzupassen haben. Bei entsprechend dichten Fußgängerverkehr bedeutet das sehr häufig Schrittgeschwindigkeit. Nur will das eben vielen nicht in den Kopf hinein. Das das Konstrukt des gemischten Fuß- und Radweg an sich Schwachsinn ist, dürfte jeden vernünftig denkenden Menschen klar sein.

@ralphstark

@ralphstark zur Wahrheit gehört aber auch, dass Ampeln nicht für Radfahrer erfunden wurden, sondern für Autos. Radfahrer haben keine lange Motorhaube, keine Säulen, die die Sicht behindern, können schneller Bremsen und gefährden in erster Linie sich selbst. Das soll den Regelverstoß nicht legitimieren, aber die Gefährdungsklasse ist einfach mal eine ganz andere als der selbe Verstoß beim KfZ.

Von Ampeln, die den Radweg trotz fehlender Querstraße steuern wollen, ganz abgesehen.

@cybso @ralphstark Mal eine "Garnrolle" 🧵 , damit dieser Thread zusammenbleibt.
@cybso Ich wiege mit dem vollbeladenen Lastenrad durchaus 250kg ich fahre oft mit Tempo 30 wenn ich da bei Rot über eine Fußgängerquerung fahre ist selbst ein gesunder 30 jähriger schwerst verletzt. Selbst übergewichtige Radfahrer wie ich haben heute ein eher an Autos reichendes Gefährdungspotential.
@ralphstark Und wie oft siehst du Lastenräder mit 250kg bei Tempo 30 die rote Ampel ignorieren?
@ralphstark @michaelgiesler
Das mit den roten Ampeln ist etwas trügerisch. Nehmen wir an 10% aller Männchen sind Rotsünder. Dann siehst du auch beim Fahrrad wirklich 10% aller Räder über rot fahren weil sie immer nach vorne durch kommen. Bei Autos steht in 90% der Fälle ein:e brave Fahrer:in vorne, die den Weg versperrt. Ein Verstoß kommt nur dann zustande wenn der Sünder der erste in der Reihe ist. Unabhängig davon sind die Gefährdungen auch extrem anders zu gewichten.
@tork7 Nein, ich habe nur die aufgezählt die sich an mir vorbeidrängen, mich und andere Verkehrsteilnehmer gefährden. Und dagegen gestellt die Rotsünder Auto mit Gefährdung und/oder Vorbeiziehen an Autos. Es existieren ja durchaus auch vierspurige Straßen. Und da ich meist vor den Autofahrern ausgebremst werde (eine Frechheit, noch dazu meist ohne Gelbphase) kann ich viele Autorotsünder wahrnehmen.
@michaelgiesler @ralphstark
Auch wenn es nicht wichtig ist: Hier in #bochum sehe ich VIEL mehr Autofahrer als Radfahrer, die bei rot fahren. Manche Radfahrer nerven mich aber auch, z.B. die, die mir auf ohnehin viel zu schmalen „Radwegen“ als Geisterfahrer entgegenkommen.
@Rad @michaelgiesler @ralphstark Ja, manchmal nerven andere Radfahrende. Wenn mich aber Autos und Autofahrende nur _nerven_ würden, bräuchte man den ganzen Bumms mit Radwegen und Aktivismus und Radentscheiden und CM usw. von mir aus nun wirklich nicht.

Jawoll! Ordnung muss sein!

Was? Fünfte Kolonne der Autolobby, nein wir doch nicht!

D klickt gut

Schwätz
Schwätz
Schwätz
Schwätz
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@5715 Genau! Dummes Geschwätz im Kommentar vor mir!
@sascha @fedibikes @heidelberg @verkehrswende @RNZonline wer einmal eine niederländische Fahrradkreuzung ohne Ampel und allem gesehen hat, weiß, dass wir uns die Rowdys selbst backen, indem wir unpassende Infrastrukrur zur Verfügung stellen.
@konosocio Fehlende bzw. schlechte Infrastruktur ist keine Begründung oder Rechtfertigung für ein rücksichtsloses Fehlverhalten mit dem man andere gefährdet. Will man etwas an schlechter oder nicht vorhandener Infrastruktur ändern, dann muss man sich für entsprechende Änderungen einsetzen.
@RNZonline