„Kraniometrie“ des tages

Vergesst schädelvermessung zur karakterbestimmung! Wir haben jetzt doch angelernte neuronale netzwerke, die machen das viel besserer!!1! Die sind fast schon so gut wie der astrologe.

Nach Einschätzung der Forscher ist das Humankapital, eine Kombination aus kognitiven Fähigkeiten und Persönlichkeitsmerkmalen, entscheidend für den Erfolg auf dem Arbeitsmarkt. Bisher war es allerdings schwer, die Persönlichkeitskomponente systematisch zu erfassen. Das Forschungsteam hat deshalb jetzt ein KI-System entwickelt, das auf früheren Studien zur Persönlichkeitsbestimmung anhand von Gesichtszügen basiert. Für die Analyse wurden LinkedIn-Profilfotos von rund 96.000 MBA-Absolventen ausgewertet, um fünf Persönlichkeitsmerkmale abzuleiten: Offenheit, Gewissenhaftigkeit, Extraversion, Verträglichkeit und Neurotizismus.

Im nächsten Schritt prüften die Forscher anhand der LinkedIn-Profile, wie sich die beruflichen Werdegänge dieser Personen tatsächlich entwickelt hatten. Dabei kamen sie zu dem Schluss, dass es statistische Zusammenhänge zwischen den Merkmalen, die von der KI identifiziert wurden, und dem späteren beruflichen Erfolg gibt

Wisst ja: wer eine korrelazjon findet, darf sich die kausalität einfach ausdenken. Am besten ganz viele merkmale auf einmal auswerten, dann findet sich immer etwas. Darin sind angelernte neuronale netzwerke ganz toll.

Immer wieder lustig, was für eine tiefbraune scheiße rauskommen kann, wenn mit der brechstange nach geschäftsmodellen für eine lösung ohne problem gesucht wird.

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Gesichtserkennung: Wie KI darüber entscheiden könnte, wer eingestellt wird

Eine neue Studie legt nahe, dass KI-Systeme Persönlichkeitsmerkmale vom Aussehen ableiten können. Die Ergebnisse werfen weitreichende ethische Fragen auf.

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