Wenn junge Generationen eher von Purpose getrieben sind, was bedeutet das für agiles Arbeiten? Ein paar wilde Gedanken von mir. Zuerst können wir ja mal festhalten, dass jemand, der 20 ist und sich für agiles Arbeiten interessiert, vieles gar nicht erlebt hat. Kein Wasserfall, kein Kampf gegen starre Prozesse, etc. Ganz anders als vor 20 Jahren. Pflichtenhefte sind ein Artefakt auf Wikipedia, mehr nicht.

Ein Thread 🧵 👇

1/x

#GenZ #Agil

@nobsagile
Auch früher hatten junge Leute mein Bock auf sinnloses Arbeiten ohne Mehrwert.

Musste aber wohl so sein. Lernen und Aufstieg. Junge "Azubis" waren Bittsteller.

Heute: Unternehmen sind Bittsteller, dass überhaupt noch jemand bei denen arbeitet.
Da darf man schon mehr einfordern. Langweilige Arbeit? Dann geht man woanders hin.

Zurecht

@scrumschau Ich bin unsicher, ob Purpose nicht mehr meint als "Arbeit mit Wert"
@scrumschau @nobsagile Bin bei dir. Bei dem Punkt „Unternehmen sind Bittsteller“ frage ich mich jedoch, ob das aktuell wirklich so ist? Ich weiß, einerseits Demographischer Wandel etc andererseits aus vielen Richtungen Entlassungswelle, Abfindungsangebote, Outsourcing, etc. Das macht bestimmt nicht nur mit mir als Arbeitnehmerin was sondern sicher auch mit der GenZ (Thema Unsicherheit am Arbeitsmarkt). Was meinst du dazu?
@frauleute @scrumschau Mein Gefühl wäre auch, dass der Arbeitsmarkt sich gerade stark vom Arbeitnehmermarkt hin zum Arbeitgebermarkt wandelt (Nearshore, Offshore, KI). Ich glaube auch, dass die Zeit der hohen Gehälter und der hohen Steigerung der Gehälter vorbei ist. (bisschen OffTopic, aber trotzdem spannend!)

@nobsagile @frauleute

Ja, die aktuelle Situation dreht sich wieder.

Deshalb kommt der starke Widerspruch zwischen Anspruch und Wirklichkeit gerade wieder in die Diskussion.

Wer aber die Abgänge aus den Babyboomer-Generationen abfedern möchte trifft weiterhin auf die oben genannten Vorstellungen von GenZ/Alpha.
Siehe die aktuelle Diskussion um/von Julian Kamps