@ennopark Mich nerven die (angekündigten) „KI“-Features von Firefox und ich habe generell nicht das Gefühl, dass sich das in die richtige Richtung entwickelt.
Aber ich werde vorerst dabei bleiben. Weil es nicht nur um Features usw geht, sondern auch um eine Diversität an Rendering-Engines.
@svenja Kannst du mit dieser Tabelle etwas anfangen? Sie ist so umfangreich, dass es mir schwer fällt, sie sinnvoll zusammen zu fassen, außer dass Firefox mehr grüne Häkchen als Vivaldi hat in einer langen Liste von Privacy-Features.
Vivaldi hat dazu was geschrieben und hält die Ergebnisse des Tests für irreführend: "Vivaldi verwendet den Ansatz, bekannte Tracking-Websites zu blockieren. Diese Test-Webseite [privacytests.org] geht davon aus, dass Browser nur die anderen Ansätze verwenden können, und testet nicht auf Vivaldis Ansatz."
@ennopark Ich bin mit LibreWolf einem Fork von Firefox ohne die unerwünschten "Features" sehr zufrieden.
Ich bin vor ein paar Monaten von FF zu @Vivaldi Der eingebaute Tracking- und Werbeblocker, funkt. bisher sehr gut. NoScript- und uBlock-Plugins scheinen eher nicht mehr nötig zu sein. Sicherheit ist laut Kuketz-Blog auf Android-Systemen bei Chromium-basierten Browsern sowieso besser, daher gewinnt dort offenbar Vivaldi vor FF. Keine Ahnung, wie das bei iOS ist.
Usability: top. Außerdem gab's neulich das Statement von Vivaldi, dass sie KI-frei bleiben werden. Bisher daher 👍 von mir.
Ich vertraue Kuketz da einfach ein Stück weit, auch ich seine Analysen nicht im Detail bewerten kann, weil mir das Know-How dazu fehlt. Die letzten Vivaldi-Checks bei Kuketz sind allerdings über 4 Jahre alt. Seitdem hat sich bei Vivaldi vermutlich viel geändert. Daher habe ich die eher ignoriert und mir nur seine Aussagen zu Chromium-basierten Browsern generell angesehen. Er nutzt selbst einen (allerdings "Brave"...) fürs Alltagsbrowsen:
https://www.kuketz-blog.de/brave-browser-warum-ich-ihn-gecko-basierten-browsern-firefox-vorziehe/
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Ein Faktor für die Entscheidung für Vivaldi war bei mir aber auch die Offenheit der Vivaldi-Leute auf deren Website zum Thema Datenschutz usw. Und warum ihre eigenen Ergänzungen (noch) proprietär sind. Ein paar Interviews mit dem Chef von Vivaldi habe ich mir auch angeschaut. Für mich stellt sich das alles so dar, dass die eine echte *Haltung* zu Datenschutz und Privatsphäre haben und das nicht nur hohle Buzzwords sind.
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Stimmt, das ist etwas widersprüchlich bzw. zu pauschal. Wie verzögert die Security-Updates kommen hängt ja stark von jeweiligen Projekt ab. Vivaldi bot meiner Erfahrung nach bisher sehr schnell Security-Updates an, nachdem Upstream was in Chromium gefixt wurde. Ist bei Brave vielleicht auch so.
Fennec (auf Android) z.B. ist dagegen wirklich oft arg verzögert mit den Updates.
was spricht denn gegen brave? Frag ich als Laie. Ernsthaft. Ich dachte, ich hätte bei kuketz gelesen, dass er in puncto IT-Sicherheit gut abschneidet.
Ok. Danke für die Einschätzung.
@ennopark
Ich fand zunächst den Funktionsumfang auf dem Desktop großartig. Da ist letztlich alles dabei, was man so braucht, inklusive eMail-Integration etc. Leider zickt er bei mir unter Ubuntu noch immer herum, so dass ich auf den Firefox nicht verzichten kann.
Anders auf dem Mobile, hier habe ich alle anderen Browser und Apps fürs Fediverse deaktiviert und verwende nur noch den Vivaldi. Und bin rundum zufrieden damit.
@ennopark Ich nutze Vivaldi und Firefox auf Fedora und Zen auf Bazzite. Ich bin eigentlich mit allen zufrieden bis auf einige Kleinigkeiten bei Vivaldi und Zen, die mir immer wieder aufstoßen, die aber an meiner Nutzungsweise liegen. In Firefox und Zen habe ich eine Erweiterung installiert, um neue Tabs neben dem aktiven Tab zu öffnen, was bei Zen aber immer der übernächste Tab ist. In Vivaldi bleibt beim Verschieben des Tabs in der Tableiste sowohl per Maus wie auch per Tastatur der verschobene Tab manchmal hängen und lässt sich nicht weiter in die gewünschte Richtung verschieben.
Ansonsten sind alle sehr stabil bei mir. In Sachen Datenschutz habe ich ein Grundvertrauen gegenüber Jon von Tetzschner, dem Mann, der maßgeblich an der Entwicklung von Vivaldi (und ganz viel früher Opera) beteiligt ist. Vivaldi ist closed-source, aber die Produktentscheidungen waren immer zugunsten der User, finde ich.
"Grundvertrauen gegenüber Jon von Tetzschner" bringt es gut auf den Punkt, geht mir auch so.