Da ist mir ein interessanter Beitrag untergekommen:
..."Mammographie-Screening rettet kein Leben"
...Screenings verlängern das Leben keinen einzigen Tag
Die Realität sieht so aus: Seit Einführung des Mammographie-Screenings wurden Frauen über Nutzen und Schaden systematisch in die Irre geführt – denn nicht zuletzt ist es eine milliardenschwere Einnahmequelle für Radiologen, Kliniken und Gerätehersteller. ....
https://frauensicht.ch/koerper/gesundheit/brustkrebs-screening-frauen-werden-seit-jahrzehnten-betrogen/

#frauen #gesundheit

Brustkrebs-Screening: Frauen werden seit Jahrzehnten betrogen

Grosse deutsche Medien verbreiten erneut die Mär, dank dem Brustkrebs-Screening gebe es 20 bis 30 Prozent weniger Todesfälle.

FrauenSicht
@RMa ja, das ist schon seit ein paar Jahren 'bekannt'. Das ist wie dieser Bluttest für Männer, der keine Aussagekraft hat, wenn die zb in den letzten 24h Rad gefahren sind oder in der Sauna waren

@RMa

Ich bin eine die seit ihrer 50 kein Screening ausgelassen hat.
Sehr interessant zu lesen. Ob ich mir das nächste Mal die dazugehörigen Schmerzen antue, werde ich überlegen und mal weiterrecherchieren.

🤔 Hab das nie in Frage gestellt

#frauen
#women

Kategorie: Gesundheit

FrauenSicht

@DasGehtGleichWieder

Danke. Ich werde mich diesem Thema widmen, denn es erschreck mich gerade wie logisch und normal ist das genommen habe. Alle meine Freundinnen machen das regelmäßig 🤔😏

Das gibt tolle Diskussionen ☺️😅

@RMa

@Sagittarius_Galaxie @RMa

Viel Spaß dabei... 🤭

Studien hätten gezeigt, dass nur bei zwei von 1000 Patienten das Sterberisiko durch den Brustkrebs verringert werden könnte. 998 Frauen haben durch die Vorsorge keinen Vorteil - im Gegenteil. Inzwischen ist bekannt, dass eine von 10.000 Frauen durch eine Mammographie an strahlenbedingtem Brustkrebs sterben wird

https://www.wiwo.de/technologie/forschung/vorsorge-untersuchungen-das-lukrative-geschaeft-mit-der-angst-vor-krankheiten/9373976.html

WirtschaftsWoche

@RMa Uh, das ist ja richtig übel. Oder eher empörend. WENN die 30% wirklich so zustandekommen, wie im Artikel beschrieben, wäre das ein unglaublicher Betrug.
Aber ehrlich gesagt, fällt es mir schwer zu glauben, dass das bisher noch keiner aufgefallen sein soll...
@torstentorsten
Ich fürchte, so manche Statistiken werden wie so viel anderes einfach als richtig und gegeben hingenommen
@RMa Ja, das ist möglich. Dennoch bin ich dem Artikel auch bissl skeptisch gegenüber. Ich werd einfach noch mehr zum Thema recherchieren müssen schätze ich...
Meine Mutter ist selbst betroffen und ihre Schilderungen lassen mich ggü. Mammographie und Brustkrebstherapie auch ratlos zurück.
@torstentorsten
Das ist halt auch ein Sch....thema.
Auch bei uns in der Familie.
Ich persönlich hab halt für mich beschlossen, diese Einladungen zu ignorieren....
Ne gewisse Restunsicherheit bleibt vermutlich immer....

@torstentorsten
Der Artikel ist in Teilen identisch mit der "Unstatistik des Monats" vom Juli.

https://www.rwi-essen.de/presse/wissenschaftskommunikation/unstatistik/detail/relative-risiken-absolute-verwirrung-warum-das-mammographie-screening-nicht-haelt-was-es-verspricht

Neu ist das aber weitem nicht. Die Frage ob das Screening bringt was man sich erhoffte, wurde schon vor 10 Jahren eher negativ beantwortet.

Und das Argumentieren mit relativen Risiko ist generell ein Problem. Führt leider oft zu Misinformation, weil das nicht intuitiv ist und unser Hirn nicht gut mit Wahrscheinlichkeiten umgehen kann.

@RMa

Relative Risiken, absolute Verwirrung: Warum das Mammographie-Screening nicht hält, was es verspricht

Die „Unstatistik des Monats" Juli ist die systematische Fehlinformation zum Mammographie-Screening. Ein prominentes Beispiel zeigt, wie vermeintliche Erfolge überzeichnet und potenzielle Schäden verschwiegen werden – zum Nachteil informierter Patientenentscheidungen.

@spinni81 Danke für den Link. Das sieht seriös aus. Ich kann es dennoch kaum glauben, wie aus 0,1% einfach 30% gemacht werden. Und dass diese 30% immer noch von der Deutschen Krebshilfe verbreitet werden.
@torstentorsten Die 30% zu verbreiten ist nicht das Problem. Zu verschweigen das es sich um ein relatives Risiko handelt und das entsprechend einzuordnen, ist es.
@spinni81 Die 30% sind ja die behauptete Senkung des Brustkrebs-Riskos durch Mammographie. Und laut der Unstatistik sind es nur 0,1% - das ist schon ein Unterschied.
@torstentorsten Der Unterschied ist eine Senkung des relativen und absoluten Risikos. Die Zahlen an sich sind beide richtig berechnet. Aber nur das relative Risiko zu kommunizieren, ist problematisch. Vor allem wenn man es nicht als solches einordnet. Und vor allem muss man klar machen, dass das beides nichts über das individuelle Risiko aussagt.
@spinni81 Vielleicht müssten solche Statistiken immer auch in einfacher Sprache veröffentlicht werden... damit auch ich sie verstehe =)

Mir fehlt bei vorliegender Unstatistik noch die Zahl der Frauen, die infolge der Mammographie nicht nur eine unnötige Brust-OP, sondern auch eine oder mehrere unnötige Chemotherapien bekommen haben. Diese Zahl dürfte die Mammographie noch schlechter dastehen lassen.

@torstentorsten Das stimmt. Diese Statistiken brauchen immer gute und einfache Erklärung. Es ist nämlich kompliziert.

Ansonsten schau mal in den Wikipedia-Artikel zum Thema. Das ist noch ein bisschen mehr drin.

@RMa Weshalb interessant sich eine schweizerische Seite für Mammographie in Deutschland?
Das gibt's doch auch in der Schweiz.
Klingt ganz nach der nächsten Attacke auf Wissenschaft und Erkenntnis.

@RMa

Schon 2002 wies Professoren Dr. Gigerenzer nach, wie irreführend die Empfehlungen zur Massenuntersuchung der Frauen auf Brustkrebs sind:

In seinem Buch „Das Einmaleins der Skepsis“ schrieb Gigerenzer, immerhin Direktor am Max Planck-Institut für Bildungsforschung, im Jahr 2002: „Es wird betont, wie viele Frauen einen möglichen Nutzen haben. Es wird ... nicht darüber informiert, wie viele Frauen keinen Nutzen haben ... Von 1 000 Frauen mit Mammographie-Screening während 10 Jahren haben 999 Frauen keinen Nutzen, da sie auch ohne Mammographie-Screening nicht an Brustkrebs gestorben wären (996 Frauen) oder weil sie trotzdem an Brustkrebs sterben (3 Frauen).“

Quelle: https://www.test.de/Brustkrebs-Viele-falsche-Diagnosen-1694803-2694803/

Was das Thema irreführende Statistiken angeht, es gibt eine schöne Seite der Uni Essen, die jeden Monat eine "Unstatistik des Monats" publiziert.

https://www.rwi-essen.de/presse/wissenschaftskommunikation/unstatistik

#statistik #unstatistik #Gigerenzer #krebs #brustkrebs #Mammographie

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