ChatGPT und Co. entlasten uns vom Selbstnachdenken. Das ist keine effiziente Moder­ni­sie­rung, son­dern ein Angriff auf das, was uns wachsen lässt.
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Künstliche Intelligenz: Wenn wir das Denken an die KI auslagern

ChatGPT und Co. entlasten uns vom Selbstnachdenken. Das ist keine effiziente Moder­ni­sie­rung, son­dern ein Angriff auf das, was uns wachsen lässt.

TAZ Verlags- und Vertriebs GmbH
@tazgetroete Bin ja gespannt, wann es die ersten Devs gibt, die weder Quelltext selber schreiben, noch verstehen können.

@vegos7
Da hast Du was verpasst, die gibt es schon…🙄

@tazgetroete

@tazgetroete
Der Autor hat in vielem recht, er übersieht aber zwei wesentliche Punkte:
1. Ein LLM ist keine „KI“, und dieses Framing als „KI“ ist die Grundursache dafür, dass so viele Menschen diese Systeme völlig unreflektiert nutzen!
2. Die Technik hinter einem LLM hat keine Ahnung was ein Fakt ist. Sie berechnet lediglich die Wahrscheinlichkeit für den nächste Token des zu erstellenden Textes!
Damit ist ein „richtiger“ Output bloß ein Zufallsprodukt, und die Ergebnisse meist nutzlos…
@tazgetroete Bei bestimmten Aufgaben habe ich noch nie "selbst gedacht", sondern immer schon gefragt, kopiert, delegiert, damit ich für Themen Zeit habe, denen ich meine Aufmerksamkeit wirklich schenken will. Zuerst war die Abkürzung Brockhaus, dann Lycos, Yahoo, Google später wikipedia, viele Foren, Blogs & soziale Netzwerke später sind es halt chatgpt & Co. Deswegen verzichte ich nicht auf weitere Recherche, Bücher, Studien, Gespräche etc.. Der erste Einstieg in Neues ist jetzt superschnell 😀
@reimereien @tazgetroete Für Schüler und Studenten kamen bisher noch sogenannte Ghostwriter dazu, die von einfachen Referaten bis zu Doktorarbeiten für Geld alles schreiben. Das Scheitern erfolgt dann, wenn man das angeblich selbst erworbene Wissen in der Praxis anwenden muss.
@hjes Wer sich nur auf #KI / "AI", digitale Sprachmodelle bzw. #Chatbot verlässt, wird m. E. viel früher scheitern. Auf der anderen Seite kenne ich niemand, der / die auch nur ansatzweise in der Lage wäre, alle relevanten Themen eines (Berufs-)Lebens breit und tief genug zu verstehen, als daß man nicht ständig mit der Wissens- und Erfahrungslücke leben (und arbeiten) müsste. Es ist m. M. auch ein Trugschluss, daß vor #chatgpt alle, alles selbst gedacht haben, eher im Gegenteil 😉😁
@tazgetroete
@hjes Schon vor #chatbot hatte ich den Eindruck, daß Respektlosigkeit, Überheblichkeit, Spekulationsfreude, die Überstrapazierung des "gesunden Menschenverstandes" eine andere #Diskussionskultur formen, in der eine große Gruppe stur auf ihrer #Meinung beharrt, statt sich wenigstens in konkreten Situationen neues oder tieferes #Wissen anzueignen. Wenn die Maschinen besser wären, bestünde zumindest eine zarte Chance, daß diese Gruppe weniger schwurbelt. Aber Synthese ist kompliziert 😉
@tazgetroete
@tazgetroete Es gibt Glückwunschkarten zu kaufen oder du bastelst selbst eine, vielleicht mit einem persönlichen Text für die Person die du gut kennst. Du kannst dich von den kommerziellen Karten inspirieren lassen oder nicht. Cogito ergo sum, ich habe keine Angst vor Existenzverlust 👋☺️
@tazgetroete Wer sich ständig das Recherchieren und eigenständige Denken abnehmen lässt, beraubt sich einer Freude, die schon kleine Kindern haben, wenn sie die Welt entdecken. Chatbots können durchaus hilfreich sein, z. B. auf der Suche nach Quellen zu Themen. Das, was als KI bezeichnet wird, ist letztendlich nur eine besonders schnelle Datenverarbeitung, die auch fehlerhafte Inhalte von Websites ungeprüft ausgibt. Sie kann z. B. nicht vor Ort o. in nicht digitalisierten Büchern recherchieren.