ChatGPT und Co. entlasten uns vom Selbstnachdenken. Das ist keine effiziente Moder­ni­sie­rung, son­dern ein Angriff auf das, was uns wachsen lässt.
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Künstliche Intelligenz: Wenn wir das Denken an die KI auslagern

ChatGPT und Co. entlasten uns vom Selbstnachdenken. Das ist keine effiziente Moder­ni­sie­rung, son­dern ein Angriff auf das, was uns wachsen lässt.

TAZ Verlags- und Vertriebs GmbH
@tazgetroete Bei bestimmten Aufgaben habe ich noch nie "selbst gedacht", sondern immer schon gefragt, kopiert, delegiert, damit ich für Themen Zeit habe, denen ich meine Aufmerksamkeit wirklich schenken will. Zuerst war die Abkürzung Brockhaus, dann Lycos, Yahoo, Google später wikipedia, viele Foren, Blogs & soziale Netzwerke später sind es halt chatgpt & Co. Deswegen verzichte ich nicht auf weitere Recherche, Bücher, Studien, Gespräche etc.. Der erste Einstieg in Neues ist jetzt superschnell 😀
@reimereien @tazgetroete Für Schüler und Studenten kamen bisher noch sogenannte Ghostwriter dazu, die von einfachen Referaten bis zu Doktorarbeiten für Geld alles schreiben. Das Scheitern erfolgt dann, wenn man das angeblich selbst erworbene Wissen in der Praxis anwenden muss.
@hjes Wer sich nur auf #KI / "AI", digitale Sprachmodelle bzw. #Chatbot verlässt, wird m. E. viel früher scheitern. Auf der anderen Seite kenne ich niemand, der / die auch nur ansatzweise in der Lage wäre, alle relevanten Themen eines (Berufs-)Lebens breit und tief genug zu verstehen, als daß man nicht ständig mit der Wissens- und Erfahrungslücke leben (und arbeiten) müsste. Es ist m. M. auch ein Trugschluss, daß vor #chatgpt alle, alles selbst gedacht haben, eher im Gegenteil 😉😁
@tazgetroete