Ich hab ja schon so manches Argument gegen bessere Radinfrastruktur gelesen, aber der Kommentar unter einem Artikel in der Badischen Zeitung ist da wirklich kreativ. Weil bei Anfahrvorgängen für KFZ der Verbrauch hoch ist, soll Vorrang für den Radverkehr kontraproduktiv für Umweltschutz sein.
Belegt mit der sehr seriösen Verbrauchsansicht im Bordcomputer, welche für einen Vorgang von wenigen Metern den Verbrauch für 100 km anzeigt.

Dass durch die Verbesserung der Radinfrastruktur u.U. massig Anfahrvorgänge wegfallen und somit überhaupt kein Ausstoß mehr stattfindet wird geflissentlich ignoriert.

#BadischeZeitung #fahrrad #Verkehrswende #autokorrektur

https://www.badische-zeitung.de/schliengener-strasse-in-muellheim-umbau-der-fahrrad-kreuzung-erweist-sich-als-knifflig

Schliengener Straße in Müllheim: Umbau der Fahrrad-Kreuzung erweist sich als knifflig

Die Kreuzung des Radweges an der Schliengener Straße in Müllheim soll mit einer Fahrbahnerhöhung und rotem Belag gebaut werden. Das war eines von drei Ausbaukonzepten, über die der Bauausschuss entscheiden sollte.

BZ.medien GmbH & Co. KG
@JoKi Die klammern sich an alles. Beim Ortstermin für die Führung des #RS6 zwischen #Suggental und #Waldkirch hat mir auch einer weiszumachen versucht, dass das voll schlecht fürs Klima wäre, wenn alle Suggentäler für die weniger als drei Kilometer in den Ort 200 Meter Umweg über die Bundesstraße fahren müssten. Unterschlagend, dass die #K5103 eine Freigabe für den Kraftverkehr erhält (der dann halt 30 fahren muss statt mit nicht durchgesetzten 70 zu heizen).
Sollen doch die #ScheißRadfahrer einen Umweg mit engen Kurven und zig Metern verlorener Höhe fahren!

@scheme

"der dann halt 30 fahren muss statt mit nicht durchgesetzten 70 zu heizen"

Was wiederum besser fürs Klima wäre. Die Ironie wird bei solchen Aussagen vermutlich nicht mal bemerkt.

Erinnert mich an die Windkraftgegner aus Schliengen, die sich um den Wald sorgen, in dem mit dem Vollernter gewütet wird um u.a. Brennholz zu schlagen.