Welches Verkehrsmodell kommt eigentlich auf die Idee, dass die Eröffnung des #Fehmarnbelttunnel|s keinerlei Auswirkungen auf die Fahrgastnachfrage im Fernverkehr haben wird?

Wenn Hamburg - Kopenhagen zum Tagestrip wird und Skandinavien wesentlich näher an Mitteleuropa heranrückt?

Mich interessiert euer Bauchgefühl (Quiz im nächsten Post)

#FFBQ #FesteFehmarnBeltQuerung

Versucht euch an einer realistischen Einschätzung unter Beachtung des Nachfragepotentials und nicht an einem Wunschkonzert:

Wie viele Fernverkehrszüge fahren zukünftig pro Stunde und Richtung durch den #Fehmarnbelttunnel?

Diskussionsfrage:
Welche Relationen werden mit diesen Zügen zukünftig angeboten?
Fahren diese ausschließlich zwischen Hamburg und Kopenhagen?

Gerne boosten.

#FFBQ #FesteFehmarnBeltQuerung

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@ehrba Im D-Takt ist ein Stundentakt vorgesehen.

@ehrba Es wird sicher aber auch Züge geben, die über Hamburg hinausfahren. Die CD hat ja bereits Züge von Prag nach Kopenhagen angekündigt.

https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/mit-gezapftem-bier-nach-daenemark-das-sind-die-neuen-internationalen-verbindungen-fuer-berlin-li.2334532

Mit gezapftem Bier nach Dänemark: Das sind die neuen internationalen Verbindungen für Berlin

Ohne Umsteigen nach Kopenhagen - aber auch nach Kärnten und häufiger nach Polen. Der neue Fahrplan hält für Berlin Verbesserungen bereit. Ein Überblick.

Berliner Zeitung

@ummels die drei Verbindungen pro Tag der CD sind vermutlich deren Vorlauf, um sich für die Eröffnung in Stellung zu bringen.

Auch Züge aus Österreich von der ÖBB halte ich für realistisch.

Flixtrain wird mit ihren Talgos vermutlich auch mitmischen wollen.

Dann tummeln sich am Ende 4 und mehr EVUs auf der Strecke. Wird dann spannend für Fahrgastrechte bei großen Verspätungen oder Zugausfall.

@ehrba @ummels die Frage ist halt, wie gut das alles nach Hamburg reinpasst.
@baeuchle @ehrba @ummels Fehmarnbelt -» Berlin geht ja garnicht über Hamburg sondern wird in Lübeck via Grevesmühlen und Schwerin verkehren. Das entlastet Hamburg dann schon deutlich.
@Cykelsok @ehrba @ummels Guter Punkt, hatte ich nicht auf dem Schirm.

@baeuchle @Cykelsok @ummels
Grundsätzlich ist die Einschränkung "Wie passt das alles in die zentralen Knoten?" absolut berechtigt.
Berlin ist auch nicht mit endlosen Kapazitäten gesegnet.

Angenommen, es etabliert sich ein europäisches HGV-Netz:
Müssen wir vielleicht weg von einem zentralen Hbf und hin zu einem zusätzlichen internationalen Knotenbahnhof ggf in neuer (Rand-)Lage (der dort Stadtentwicklung prägen wird)? In Hamburg bspw Rothenburgsort?

@ehrba @Cykelsok @ummels nein. Wir sind nicht Frankreich, und gut so.

(Und in seinen größten Städten tut Frankreich das auch nicht.)

@ummels was schon mehr ist, als im urspünglichen Projekt unterstellt wurde.

Aber mich interessiert deine persönliche Einschätzung, nicht der D-Takt.

@ehrba ich könnte mir schon vorstellen, dass auch Verbindung weiter gehen bis Amsterdam oder Brüssel.
@ehrba was die Anbindungen angeht: ich sehe sehr großes Potential für Hamburg - Malmö mit einzelnen Zugläufen nach Stockholm und Göteborg (und Oslo, wenn ich träumen darf). Hamburg ist halt aber Nadelöhr mit Richtungswechsel, daher eher nur einzelne Züge nach Berlin - Prag, Ruhr/Benelux, Hannover-Frankfurt.
HH-H-F ist halt schon gut vertaktet mit Zügen aus noch weiterem Süden, da bezweifle ich die Kapazität für viel mehr; wie das auf der Rollbahn aussieht, weiß ich nicht.

@baeuchle
Gedankenspiel:
Hamburg ist voll, aber wir wollen bspw. Frankfurt bis Malmö fahren (SPFV und SGV. Rechtfertigt das einen zweigleisigen Ausbau Lübeck - Büchen - Lüneburg zur Entlastung von Hamburg?

Und weiter:
Hannovers Kapazitäten sind ebenfalls beschränkt. Müssen wir den SGV ggf über Uelzen - Gifhorn - Braunschweig - Harz führen?

Immerhin liegt das alles auf dem ScanMed-Korridor.

@ehrba ja schon, aber politisch unrealistisch. Hat sich nicht irgendein Politiker dafür gefeiert, einen Ausbai Büchen - Lüneburg verhindert zu haben?