Neue Studie: Zuviel #ChatGPT schädigt #Gehirn

"Das renommierte Massachusetts Institute of Technology (MIT) hat in einer Studie die Auswirkungen der ChatGPT-Nutzung im Alltag untersucht.

Die Untersuchung zeigt: Je stärker man sich auf künstliche Intelligenz verlässt, desto geringer ist die Aktivität des Gehirns – besonders in den Bereichen des Lernens, Denkens und Erinnerns..."
https://www.rainews.it/tgr/tagesschau/articoli/2025/06/neue-studie-zuviel-chatgpt-schadigt-gehirn-e857aafa-7f54-48c3-9863-ae09e4210872.html

Neue Studie: Zuviel ChatGPT schädigt Gehirn

Das renommierte Massachusetts Institute of Technology (MIT) hat in einer Studie die Auswirkungen der ChatGPT-Nutzung im Alltag untersucht.

RaiNews
"Das MIT kommt zu einem klaren Schluss: KI-Tools wie ChatGPT können das Denken entlasten – aber auch verkümmern lassen. Wer bereits gelernt hat, selbstständig zu denken und zu schreiben, kann von #KI profitieren. Wer sich aber von Anfang an auf künstliche Intelligenz verlässt, riskiert, seine geistige #Selbstständigkeit zu verlieren."
@HonkHase Ist es da eine Überraschung, dass KI die größten Fans in Management und Politik hat?! 🤔
@HonkHase ...wobei man ja auch sagen muss, dass amerikanische Studien, die von Hochschulen direkt veröffentlicht werden, meisten nur den Charakter einer Seminararbeit haben und von Wissenschaftlichkeit so weit weg sind, wie ein Deutschaufsatz eines durchschnittlichen deutschen Abiturienten.
"...wurden 54 Studierende in drei Gruppen aufgeteilt". Das ist reiner geistiger Inzest, über den nur wegen der Berühmtheit des MIT gesprochen wird.
@HonkHase Man könne auf die Idee kommen, letzteres stünde im Interesse irgendwelcher Kreise.
@HonkHase Was machen wir damit? Wie kriegen wir die, die erst Lernen lernen müssen (was für uns zukunftsentscheidend sein wird), dazu, das als Spass und nicht als Last zu betrachten, wenn die Alternative so einfach und verführerisch naheliegend ist? Aaargh.

@HonkHase Sorry, muss hier mal reingrätschen, weil das steht im Paper so nicht drin.

Da werden die ganze Zeit Worte wie „may“ und „potential“ verwendet.

Im Abstract:
„These results raise concerns about the long-term educational implications …“

Das Design beinhaltete 4 „Tests“ über einen Zeitraum von 4 Monaten. Das ist kein Langzeit-Ergebnis.

Will LLM-Use nicht verteidigen, will nur, dass ordentlich berichtet und eingeordnet wird. Das verlangen wir an/bei anderen Stellen/Themen auch immer.

@HonkHase

Ein Risiko, dass aktuell viele Menschen entweder gerne eingehen oder bereits hinter sich gelassen haben.
Irgendwie klingt die Studie wie eine Post-Mortem-Analyse.

@HonkHase erstmal schriftliche Division lernen und dann den Taschenrechner nehmen.
@HonkHase Das bestätigt mein Vorurteil so hart, dass ich Confirmation Bias befürchte 😅
@chrklotz auch von den Autor*innen der folgender Hinweis:
@HonkHase Es sollte verboten sein, über Studien zu berichten, ohne auf sie zu verlinken:
https://arxiv.org/abs/2506.08872
Your Brain on ChatGPT: Accumulation of Cognitive Debt when Using an AI Assistant for Essay Writing Task

This study explores the neural and behavioral consequences of LLM-assisted essay writing. Participants were divided into three groups: LLM, Search Engine, and Brain-only (no tools). Each completed three sessions under the same condition. In a fourth session, LLM users were reassigned to Brain-only group (LLM-to-Brain), and Brain-only users were reassigned to LLM condition (Brain-to-LLM). A total of 54 participants took part in Sessions 1-3, with 18 completing session 4. We used electroencephalography (EEG) to assess cognitive load during essay writing, and analyzed essays using NLP, as well as scoring essays with the help from human teachers and an AI judge. Across groups, NERs, n-gram patterns, and topic ontology showed within-group homogeneity. EEG revealed significant differences in brain connectivity: Brain-only participants exhibited the strongest, most distributed networks; Search Engine users showed moderate engagement; and LLM users displayed the weakest connectivity. Cognitive activity scaled down in relation to external tool use. In session 4, LLM-to-Brain participants showed reduced alpha and beta connectivity, indicating under-engagement. Brain-to-LLM users exhibited higher memory recall and activation of occipito-parietal and prefrontal areas, similar to Search Engine users. Self-reported ownership of essays was the lowest in the LLM group and the highest in the Brain-only group. LLM users also struggled to accurately quote their own work. While LLMs offer immediate convenience, our findings highlight potential cognitive costs. Over four months, LLM users consistently underperformed at neural, linguistic, and behavioral levels. These results raise concerns about the long-term educational implications of LLM reliance and underscore the need for deeper inquiry into AI's role in learning.

arXiv.org
@HonkHase Kommt jetzt nicht so überraschend. Das ist wie bei allem: Was man nicht trainiert, verkümmert.
Und wenn ich bspw. sehe, wie viele Kinder nicht mehr auf einem Bein stehen oder balancieren können, macht mir das Sorgen (vermutlich wegen zu viel Smartphone und Ruhigstellung durch die Eltern)
@HonkHase was die Autor*innen auch sagen wie man die Studie NICHT darstellen soll:
@HonkHase Eine der Autorinnen ist übrigens auf Mastodon und hat einen Thread in dem es noch ein wenig Q&A gibt: https://mastodon.social/@nataliyakosmyna/114695325379387766