Warum muss es denn dann „ein Netzwerk“ sein? Warum nicht mehrere nebeneinander?
@giggls @mort @daniel @BlumeEvolution Der Vergleich passt ganz gut. Die Kritik ist schließlich an mastodon dot social als zu große Instanz, die 1) von einer Firma betrieben wird, 2) von der Mastodon gGmbH nicht effektiv moderiert wird und 3) die Mods gelegentlich legitime Kritik an Netanyahu’s Israel als antisemitisch unterbunden haben.
Edit: Und dann ist da noch die Föderierung mit Threads.
@schrotthaufen @giggls @mort @daniel @BlumeEvolution
Ich bin wohl in einem anderen Teil von Mastodon.Social... ich habe hier genügend israelkritische Stimmen erlebt.
@giggls @mort @daniel @BlumeEvolution eher outlook.com. Das Programm Outlook (wie Thunderbird) ist am Ende auch nur ne Schnittstelle/Client mit visueller Benutzeroberfläche, die mit den eigentlichen Mailservern kommuniziert.
Wenn ich einen eigene persönliche Webseite via ActivityPub-Protokoll mit dem Fediverse vernetzen, ist das als würde ich einen eigenen Mailserver einrichten.
Nur mal so, um möglichen Missverständnissen vorzubeugen.
@BlumeEvolution @daniel Ich brauche keinen Pixelfed-Account, um dort Leuten zu folgen. So wie ich mich nicht auf sueden.social oder federation.network registrieren muss, um mit euch zu kommunizieren. Das Prinzip ist das gleiche.
Der einzige Unterschied ist, dass es z.B. keine gute Idee ist, sich bei einem Mastodon-Server anzumelden (oder einen Server einzurichten), wenn man eigentlich nur etwas "wie Instagram" haben/machen will, dafür gibt es dann eben andere Plattformen.
@BlumeEvolution @daniel Man will ja schon über Netzwerkgrenzen hinweg miteinander kommunizieren können. Das ist schließlich auch das "Inter" in "Internet". Und so wie in den Siebzigern anhand offener Standards Datennetze zusammengeschaltet wurden, um etwas viel Größeres zu schaffen, so schließen sich heute auf einer höheren Ebene soziale Netzwerke anhand offener Standards wie ActivityPub zusammen.
Das ist schon auch ein wichtiger Aspekt, dass solche offenen Standards gibt. Das senkt die Hürden gewaltig, eigene Fediverse-Dienste zu entwickeln, weil man nicht in den Untiefen des Mastodon-Quellcodes nachsehen muss, wie die Kommunikation funktioniert. Und es stellt auch sicher, dass nicht ein Akteur alleine Änderungen durchsetzen kann, sondern dass diese konsensual in Standardisierungsgremien ausgehandelt werden.