Verstehe ich das richtig, dass es inzwischen auch innerhalb der #Fediversum - Bewegung Eifersucht gegenüber dem „Erfolg“ und einer befürchteten „Dominanz“ von #Mastodon gibt? 🤔
Ja, ist so.
7.4%
Schon, aber nur wenige.
28.8%
Nein, einfach nicht beachten.
27.6%
Andere / keine Meinung.
36.2%
Poll ended at .
@BlumeEvolution Eifersucht habe ich nicht wahrgenommen, aber Dezentralisierung ist meiner Meinung nicht nur eine Aufgabe des Netzwerks, sondern auch der Plattform. Ein Netzwerk mit verschiedenen Softwares ist unabhängiger und resistenter gegen Entscheidungen Einzelner.

@daniel

Warum muss es denn dann „ein Netzwerk“ sein? Warum nicht mehrere nebeneinander?

@BlumeEvolution @daniel
Weil die Grundidee ja gerade ist, die Struktur möglichst unabhängig von den Implementierungen zu halten. Man stelle sich mal vor, E-Mail würde nicht mehr existieren, wenn Thunderbird eingestellt wird...
@mort @daniel @BlumeEvolution ACK. Das Pendant zu Mastodon ist dann aber wohl Outlook und nicht Thunderbird.

@giggls @mort @daniel @BlumeEvolution Der Vergleich passt ganz gut. Die Kritik ist schließlich an mastodon dot social als zu große Instanz, die 1) von einer Firma betrieben wird, 2) von der Mastodon gGmbH nicht effektiv moderiert wird und 3) die Mods gelegentlich legitime Kritik an Netanyahu’s Israel als antisemitisch unterbunden haben.

Edit: Und dann ist da noch die Föderierung mit Threads.

@schrotthaufen @giggls @mort @daniel @BlumeEvolution

Ich bin wohl in einem anderen Teil von Mastodon.Social... ich habe hier genügend israelkritische Stimmen erlebt.

@giggls @mort @daniel @BlumeEvolution eher outlook.com. Das Programm Outlook (wie Thunderbird) ist am Ende auch nur ne Schnittstelle/Client mit visueller Benutzeroberfläche, die mit den eigentlichen Mailservern kommuniziert.

Wenn ich einen eigene persönliche Webseite via ActivityPub-Protokoll mit dem Fediverse vernetzen, ist das als würde ich einen eigenen Mailserver einrichten.
Nur mal so, um möglichen Missverständnissen vorzubeugen.

@Weirdaholic @mort @daniel @BlumeEvolution Nö, ich habe schon von der Clientsoftware geredet. Die Analogie ist leider ein wenig kaputt weil M$ ja durchaus auch proprietäre Protokolle verwendet und nicht nur IMAP/SMTP.
@giggls @mort @daniel @BlumeEvolution leider. Es bevorzugt leider auch die eigenen Infrastrukturen
@BlumeEvolution @daniel Reden wir jetzt von "Netzwerk" als einzelner Server (z.B. Mastodon.social), von "Netzwerk" als Plattform (Mastodon) oder von Netzwerk als das gesamte Fediverse? Ich habe das Gefühl, ihr scheint hier gerade einem gravierenden Verständnisfehler aufzuliegen.
@BlumeEvolution @daniel Das Fediverse selbst ist ein Netzwerk, so wie das Internet ein Netzwerk ist, so wie das Intranet ein Netzwerk ist. Alles Netzwerke. Der einzige Unterschied ist die Skalierung bzw. die weitere Vernetzung.
Im Fediverse sind miteinander kompatible Plattformen miteinander vernetzbar bzw. bereits vernetzt. Du kannst bereits jetzt von Mastodon aus allem möglichen folgen: Wordpress-Blogs, Accounts von Pixelfed, Friendica, Peertube, Misskey etc etc.

@BlumeEvolution @daniel Ich brauche keinen Pixelfed-Account, um dort Leuten zu folgen. So wie ich mich nicht auf sueden.social oder federation.network registrieren muss, um mit euch zu kommunizieren. Das Prinzip ist das gleiche.

Der einzige Unterschied ist, dass es z.B. keine gute Idee ist, sich bei einem Mastodon-Server anzumelden (oder einen Server einzurichten), wenn man eigentlich nur etwas "wie Instagram" haben/machen will, dafür gibt es dann eben andere Plattformen.

@BlumeEvolution @daniel Aber tatsächlich gibt es, abgesehen von "Fediverse-politischen" Angelegenheiten, absolut keinen Grund die Plattform als ein nebeneinander zu betrachten oder gegeneinander auszuspielen. Das tut am Ende auch Mastodon als Software nicht gut.
Die Plattform/Software ist am Ende nur ein Werkzeug.

@BlumeEvolution @daniel Man will ja schon über Netzwerkgrenzen hinweg miteinander kommunizieren können. Das ist schließlich auch das "Inter" in "Internet". Und so wie in den Siebzigern anhand offener Standards Datennetze zusammengeschaltet wurden, um etwas viel Größeres zu schaffen, so schließen sich heute auf einer höheren Ebene soziale Netzwerke anhand offener Standards wie ActivityPub zusammen.

Das ist schon auch ein wichtiger Aspekt, dass solche offenen Standards gibt. Das senkt die Hürden gewaltig, eigene Fediverse-Dienste zu entwickeln, weil man nicht in den Untiefen des Mastodon-Quellcodes nachsehen muss, wie die Kommunikation funktioniert. Und es stellt auch sicher, dass nicht ein Akteur alleine Änderungen durchsetzen kann, sondern dass diese konsensual in Standardisierungsgremien ausgehandelt werden.