Polizei hat mich erspäht und mich gefragt, ob ich eine Beleuchtung dabei habe.
Hatte ich nicht.
Vielleicht wäre ja Tempo 80 auf Landstraßen ein Ansatz?
Ne 80 km/h auf #Landstraßen ohne #Fußweg ist keine gute Lösung…
Als #Autofahrer denke max. 60 km/h sollten der Standard #außerorts sein. Als #Radfahrer würde ich noch weniger fordern.
Dort wo ein brauchbarer separater Fuß- und #Radweg, sowie ein #Wildschutzzaun vorhanden ist, könnte man ja im Einzelfall mehr erlauben.
Es geht mir nicht um Schuld, es geht mir um #VisionZero. Mit 60 km/h hat man mit #Abblendlicht noch eine realistische Chance das schlimmste zu verhindern. Bei 100 km/h knallt es schon bevor man überhaupt reagieren kann.
Oder um die #Autofahrerin hinter mir zu zitieren: „Danke, dass sie vor mir waren. Ohne sie wäre ich schneller unterwegs gewesen und hätte das #Reh voll erwischt.“
#Fußgänger*innen sollten außerorts auch auf der linken #Straßenseite gehen. So haben sie eine Chance sich auf den #Seitenstreifen zu retten, wenn sie übersehen werden. Bei 60km/h bleibt mehr Zeit sich in Sicherheit zu bringen, als bei 100km/h.
Auch #Fahrfehler (anderer) kann man bei 60km/h besser ausgleichen als bei 100 km/h. Wäre ich 100 km/h gefahren hätte ich letztes Jahr einen #Frontalzusammenstoß gehabt.
Ein #entgegenkommendesFahrzeug war auf den #rechtenSeitenstreifen gekommen. Der Fahrer hat #übersteuert und bis zum #linkenSeitenstreifen gefahren. Dort wieder übersteuert und zurück nach rechts über #Seitenstreifen und #Radweg. Wieder zurück auf der #Fahrbahn war er gut durchgeschüttelt, aber konnte das #Fahrzeug zum Stehen bringen.
Mit 60 km/h hätte er sein #KFZ auch besser unter Kontrolle gehabt.
Aber die Unfallfolgen waren bei 60 km/h wahrscheinlich deutlich geringer, als sie bei 100 km/h gewesen wären.