#Pflegewissenschaft
#Pflegepolitik
#SGBXI
#Pflegeversicherung
#Pflegereform
https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-662-70189-8_4
Danke für den Hinweis mit Link auf den interessanten, mittlerweile 10. Pflegereport bei Springer, @Pflege42 ! Viele wichtige Themen und Beiträge sind enthalten und ich suche mal, ob denn dieses Mal was Schlaues zur Frage der Prävention von Pflegebedürftigkeit bei permanent überforderten pflegenden Angehörigen zu lernen ist. Zu krankmachender Überforderung bei professionellen Pflegekräften (127 ff.) und bei Live-Ins (87 ff.) habe ich schon was gefunden, zu den sog. informell Pflegenden noch nicht. Letzteres scheint ein Thema zu sein, an das sich niemand rantraut. Oder es lieber nicht wissen will.
Ich wollte es nicht so direkt aussprechen, aber ja!
Bloß wie kann der nötige politische Druck hergestellt werden?
Druck wird ja gehörig aufgebaut. Von zivilgesellschaftlichen Gruppen wie #wirPflegen, #VdK, #SoVD, dem Verein #PflegendeAngehörige, #BIVA etc. pp. Die dürfen sogar manchmal Regierungen ihre Anliegen vortragen.
Doch was nützt das, wenn alle Worte unbeachtet verhallen?
Es ist, imho, die ausbeuterische Moral mit ihrem #Finanzierungsvorbehalt, die Besserung verhindert. Es ist eine Frage der inneren Haltung dieses marktkapitalistischen Staatsapparates, der ganz klar andere Prioritäten hat als ausgerechnet auf die Loser einzugehen, die sich mit Krankheit, Gebrechlichkeit oder Hilflosigkeit herumplagen müssen. Die kosten doch nur Geld und bringen nichts.
Reform statt Revolution, das muss erstritten werden. Mit einer Gesellschaft, die hinter der #Pflege steht.