Angela who? Merkel’s legacy looks increasingly terrible

https://www.economist.com/europe/2024/10/24/angela-who-merkels-legacy-looks-increasingly-terrible

Die größten Debakel haben CDU/CSU und SPD gemeinsam zu verantworten: Abhängigkeit von russischem Gas und Schuldenbremse.

Angela who? Merkel’s legacy looks increasingly terrible

16 years of no reforms are taking a toll on Germany and Europe

The Economist

#TLDR Zusammenfassung der #Spiegel-Zusammenfassung vom #Economist über #Merkel's Schuld an #Deutschland's Abstieg:
🔽 chronisch unzureichende #Investitionen im öffentlichen Sektor
🔽 gefährliche geopolitische Abhängigkeiten
1️⃣ Wehrlos ohne die #USA
2️⃣ Angewiesen auf #Exporte nach #China
3️⃣ Abhängig von #Russland-#Gas
🔽 #Demokratie-Zerfall in #EU begünstigt durch Geschäfte mit #Autokraten wie #Orban in #Ungarn
🔽 mit #Migration-Freundlichkeit 2015 politische Gegenreaktion ausgelöst, dadurch Aufstieg der #AfD
🔽 Aussitzen von Krisen, eine oftmals monatelange Untätigkeit = »#Merkeln«

Das mit Angelas Händen geformte Dreieck 🔽 deutete stets nach unten. Wie prophetisch...

@doener
https://www.spiegel.de/wirtschaft/angela-merkel-the-economist-gibt-ex-kanzlerin-mitschuld-an-einem-abstieg-deutschlands-und-der-eu-a-2b04eba3-6826-4ff9-8e36-eb99fde13f8c

Wirtschaftsmagazin über Ex-Kanzlerin: »The Economist« gibt Merkel Mitschuld am Abstieg Deutschlands und der EU

Noch vor dem Erscheinen der Memoiren von Angela Merkel fällt der »Economist« ein scharfes Urteil: Nach ihrer Kanzlerschaft sei Deutschland einmal mehr der wirtschaftlich »kranke Mann Europas«.

DER SPIEGEL

@Blackbird

Der vorletzte Punkt ist falsch, der Rest korrekt, aber es fehlt viel.

Bspw. dass fast alles
1. auf Wunsch der dt. Wirtschaft geschah
2. ihre eigene Partei dies nicht nur tatkräftig unterstützt hat, sondern vieles gerne noch stärker gepusht hätte und jetzt noch plant. Z.B. Demokratieverfall in HUN nacheifern, Diktatoren den Allerwertesten küssen etc

Die Merkel-CDU war harmlos im Vergleich zur Ideologie der braun-ultralibertären und antidemokratischen Merz-CDU.

@proscience Ja, die Aussage #WirSchaffenDas war auch das einzige in der Ära Merkel, die mich beeindruckt hat. In der Umsetzung natürlich mangelhaft, aber es war der einzige christliche Akzent in der ganzen Regentschaft.
Der Rest war #Altland: Rückschritt durch Stillstand.

Mir graut auch vor Friedrich. Lethargie ist immer noch besser als Bösartigkeit.

@Blackbird Es gab 2015 allerdings keine Migrationsfreundlichkeit. Es wurde lediglich darauf verzichtet gigantische Mengen von Polizisten einen großen Haufen Menschen quer durch Europa prügeln zu lassen und eine riesige humanitäre Katastrophe quer über den Kontinent auszulösen. Damit war die Freundlichkeit weitestgehend ausgeschöpft.

Der Rest war lediglich der Versuch die Situation zu managen, anstatt sich mit ausländerfeindlicher Hetze der Realität zu verweigern, was inzw. der Standard ist.

@StreetDogg @Blackbird …ein etwas anderer Blickwinkel auf die Situation. Quelle dazu hab ich leider nicht. #WirSchaffenDas

@Nachtflug @Blackbird Es gab 2015 keine Öffnung der Grenzen. Das ist eine Fantasiegeschichte, die sich weite Teile der Gesellschaft durch ständige (falsche) Wiederholung ins Gedächtnis eingebrannt haben.

Die deutschen Grenzen wurden in den 90ern geöffnet. Damals wurden auch die Grenzanlagen abgebaut. 2015 gab's da nur Wiesen, Wälder und ganz normale offene Straßen.

@StreetDogg Korrekt. Die Grenzen wurden nicht geöffnet sondern nur nicht geschlossen. In Übereinstimmung mit geltendem Recht. Bin beim nachschlagen über den Longread der BpB gestoßen:

https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/312828/die-geschehnisse-des-septembers-2015/

"Die Geschehnisse des Septembers 2015"

Während die Chronologie der sogenannten Flüchtlingskrise heute weitgehend unumstritten ist, tobt der Kampf um die politische Deutung weiter. Dabei hat sich der Konflikt von Sachfragen auf einen Streit um Semantik verlagert, der teilweise unfreiwillig

bpb.de
@Nachtflug Das war nicht nur eine rechtliche, sondern vor allem eine praktische Frage. Zum fraglichen Zeitpunkt hatte sich bereits eine sehr große Gruppe, die zuvor in Budapest fest hing, eigenständig auf den Weg gemacht. Die Frage einer Öffnung stellte sich gar nicht, sondern nur ob eine Schließung überhaupt möglich gewesen wäre. Wenn überhaupt, dann wohl nur mit der größten Gewaltorgie & Masseninternierung der Nachkriegszeit. Das Gerede von einer "Grenzöffnung" verzerrt die Situation komplett.