In diesem Thread sammle ich weitestgehend lose Gedanken zu unserem Urlaub in den #USA, sozusagen als Hirn-Dump.
Die Regel bleibt bestehen: Sobald ich aus dem Urlaub in den #USA zurück komme, möchte ich wieder hin.
In einem fernen Land #Urlaub zu machen ist spannend; dort Freunde, Bekannte und Familie zu besuchen ist gleichermaßen großartig wie herzzerreißend, weil bei der Begrüßung schon feststeht: Du wirst Dich bald verabschieden müssen. #Tränen
Sich in der Ferne zu Hause fühlen, das geht. Ich hatte das Gefühl… in einem libanesischen Imbiss bei orientalischer Musik, herrlich duftenden Kräutern und Tee. 6400 km von Duisburg entfernt, in Arlington, Virginia. Skurril.
Die Notaufnahme eines US-amerikanischen Hospitals stellt keine papierne Rechnung aus… alles digital. Die deutsche Auslandskrankenversicherung verlangt alle „Originalbelege“, die selbstverständlich nur aus Papier sein dürfen. Das Thema Telefax habe ich mich bislang noch nicht getraut anzusprechen.
Die medizinische Versorgung in den US-amerikanischen Krankenhäusern und Arztpraxen, die wir besuchen „durften“, ist auf einen spürbar höherem Qualitätsstandard als es in Deutschland vorzufinden ist.
Die Möglichkeit, Flüge umbuchen zu können ist gar nicht mal so schlecht. Ich war sehr froh, dies nach dem Unfall meiner Frau relativ spontan machen zu können. Dennoch sollte man sich da nicht zu einfach vorstellen. Augen auf auch bei der Wahl der Fluggesellschaft. Ich hatte eigentlich gedacht, mit #Lufthansa eine nicht all zu Schlechte ausgewählt zu haben. Nach mehr als sieben Stunden in der Lufthansa-Hotline denke ich nun anders darüber.
Lieblingsnachricht in dieser Hinsicht war sicherlich diese eine Nachricht, die ich um vier Uhr morgens am Flughafen von Washington bekam: „Your flight has been cancelled. Please help yourself finding an alternative connection.“ - In solchen Fällen ist es Gold wert, Freunde in der Nähe zu haben und nicht alleine in der Fremde zu sein.
Mit Wheelchair assistance an einem Flughafen zu sein ist zwar kein Vergnügen aber - alle negativen Begleitumstände einmal ausgeklammert - so fix sind wir noch nie durch die Kontrollen und ins Flugzeug gekommen… noch vor den Passagieren der ersten Klasse im Turbo-Modus.
Wer in #Washington DC ist, sollte das US Capitol besuchen. Die Ausstellungen innen drin sind ein blühendes Statement für #Demokratie und werben, für sie zu kämpfen. Sehr bewegende Details, die dort ausgestellt sind. Obwohl ich Vieles wusste, regten mich diese Ausstellungen an, über Vieles nachzudenken. #USA
Im National Archive in #Washington DC ist unter Anderem das Originaldokument der US Constitution ausgestellt. Ich gebe zu, das ist Politiknerdstuff, aber wenn man sich einmal in seinem Leben so richtig mit den Federalist Papers und der Entstehung der Verfassung auseinandergesetzt hat, so ist die Gänsehaut vorprogrammiert, wenn man davor steht. Ich hatte jedenfalls Gänsehaut. #USConstitution #USA
Bei jedem Flug, zuletzt 18 Stunden, #Maske zu tragen - das ist nicht angenehm. #Covid haben wir so zum Glück nicht mitgebracht. Viele andere Bekannten hatten sich in dieser Zeit auf Reisen hingegen angesteckt.
Gerade die Westküste der #USA ist zu Recht für die allgegenwärtige Verfügbarkeit guter mexikanischer Küche bekannt. Ob es nun Ketten wie Baja Fresh sind oder richtig gute #mexikanische Restaurants. Mir ist in Deutschland nichts Vergleichbares bekannt. Ich bin für jede Anregung dankbar. #burrito #mexicancuisine

Und noch ein Gedanke zum Thema Konsum bei der #USA-Reise:

Wenn #Aldi Nord schon Trader Joe‘s besitzt… wann öffnet endlich die erste Trader Joe’s Filiale in Deutschland? Fände es richtig gut. #traderjoes

Valet #Parking ist ja bei uns relativ unüblich, in den #USA hingegen recht häufig anzutreffen.

Immer wenn ich in den USA bin und an einen Ort komme, an dem es nur Valet Parking gibt, frage ich mich, wie wohl ein Teutone reagieren würde, für den sein #Auto das Ein-und-Alles ist.

Aus deren Gesichtsausdrücken könnte man bestimmt eine amüsante Fotoreihe machen. ;-)