@thomas_michl
Sie schreibt:
"Ich hatte einfach meinen letzten Tag und dann war ich weg."
So etwas in der Art kündigt sich für mich gerade an.
Dabei gibt es nur noch 6 Personen, die länger in der #Behörde beschäftigt sind, die ich die letzten 5 Jahre mit augebaut habe.
Und keiner in "meinem" Referat.
Den #Onboarding-Prozess haben wir gut 500x gemeistert.
Und das #Offboarding?
Ich habe bisher nur 1x ein #wertschätzend|es erlebt:
bei #DaimlerFinancialServices #DFS.
@thomas_michl
Ich habe zu #Tuckman #Phase5 (#Adjourning) schon länger eine These:
Der fehlende Wille zum Release ("Loslassen") zeigt sich auch an [vermeidbaren] Fehlern.
Es ist die subtile und oft nicht wirklich reflektierte #Angst vor dem #Danach.
"Was ich hab', das weiß ich.
Was ich krieg, das weiß ich nicht."
@thomas_michl
Damit das nicht geschieht, hat sich ein Schlauer das #Timeboxing ausgedacht.
@thomas_michl
Ende Juni war der Tag, an dem ich meine Arbeitsmittel zurückgab.
Das habe ich mit E-Mails angekündigt, in denen ich meiner private Adresse als Kontaktmöglichkeit "für danach" angegeben habe.
Tenor der Reaktionen:
- unerwartet (nach 5 Jahren als Externer?)
- unvorstellbar (OK - für die meisten war ich "immer" schon da.)
- bedauerlich (gut für wessen #Ego?)
... doch so richtig formalisiert ist das #Offboarding dort bisher noch nicht.
@thomas_michl
Und:
"was haben wir davon?
[Man] ist ja danach weg."
Der Kern all diesen Übels ist die mangelnde Wertschätzung dem System gegenüber.
In einem anderen Fall droht [uns] ein kompletter Jahresabschluss mit Abschlussprüfung einer Genossenschaft, weil
1! Dienstposteninhaber seit fast 1 Jahr "krank" ist und deshalb das Finanzamt (in Baden-Würtemberg!!) nicht erklären kann, dass wir keine Steuern schuldig sind.
#Grr!