11.02.: "Der Grazer" berichtet weder über die ausgeweiteten Ermittlungen gegen Kunasek, noch über den Finanz-, Drogen- und andere Skandale im Umfeld der FPÖ Graz/Steiermark.
Bei einem Society-Event werden Kunasek und mehrere andere (Ex-)FPÖler selbstverständlich wie andere Lokalprominente abgebildet.
14.2.: "Die Woche" berichtet über keinen der Skandale der FPÖ Graz/Steiermark. Die Partei findet auch in keiner anderen Form Erwähnung.

@LR 18.2.: "Der Standard" gibt einen Überblick über Ermittlungen gegen die #Graz er und steirische #FPÖ und das Interesse der ÖVP, diese Fälle für den Wahlkampf auszuschlachten:
https://www.derstandard.at/story/3000000207864/fpoe-finanzskandal-blaues-system-in-der-steiermark-unter-verdacht

"Der Grazer" berichtet wieder über keinen der FPÖ-Skandale. Manche der Beschuldigten finden sich auf einem Eventfoto wieder. Ein halbseitiges Inserat der steirischen #FPÖ findet sich auch in dieser Ausgabe.

FPÖ-Finanzskandal: Blaues System in der Steiermark unter Verdacht

Die Justiz ermittelt gegen neun Beschuldigte unter anderem wegen Betrugs, Untreue und Fördermissbrauchs. Nicht alle Fälle hängen zusammen. Jetzt sieht auch die ÖVP näher hin

DER STANDARD
@LR 19.2.: Die Staatsanwaltschaft stellt den Antrag an den steirischen Landtag, den FPÖler Gerald Deutschmann auszuliefern. Er ist damit die zehnte Person, gegen die im Finanzskandal der Grazer FPÖ ermittelt wird.
https://www.derstandard.at/story/3000000208071/staatsanwaltschaft-will-auslieferung-des-dritten-steirischen-landtagspraesidenten
Staatsanwaltschaft will Auslieferung des Dritten steirischen Landtagspräsidenten

Die Behörde will nun auch gegen den FPÖ-Politiker Gerald Deutschmann, der auch der Architekten von Mario Kunaseks Haus ist, ermitteln. Andreas Hanger beharrt auf einem U-Ausschuss und sieht den "größten Partei-Finanzskandal der Zweiten Republik"

DER STANDARD
@LR 21.2.: Auch in dieser Ausgabe wird über keinen der Grazer/ steirischen FPÖ-Skandale berichtet. Der Beschuldigte FPÖ Steiermark-Spitzenkandidat Mario Kunasek findet sich in dieser Ausgabe auf einem halbseitigen Inserat der Partei.

25.2.: "Der Grazer" berichtet über keinen der FPÖ Graz und -Steiermark-Skandale.

In einem Beitrag wird über das von der FPÖ aufgewärmte Thema "Schutzzonen" berichtet. Mario Kunasek wird darin mit "Es muss endlich etwas unternommen werden" zitiert. Er meint damit vermutlich nicht die zwei Ermittlungsstränge, wegen denen er vom steirischen Landtag an die Justiz ausgeliefert wurde.

28.2.: "Die Woche" berichtet über keinen der Skandale der FPÖ Graz und Steiermark.

Über zwei für die Partei untypische Forderungen ("Reparaturhaus" und Inklusionsspielplätze) wird in zwei separaten Artikeln berichtet; auch findet sich in der Ausgabe ein typisches Inserat (Ängste über Asylpolitik) im Stil eines redaktionellen Beitrages.

@LR 3.3.: "Der Grazer" berichtet über keinen der FPÖ-Skandale. Von der FPÖ ist die Forderung zweier Bezirksgruppen nach einer Brückensanierung zu lesen.
@LR 6.3.: "Die Woche" berichtet über keinen der FPÖ-Skandale. Über die FPÖ wird in einem Artikel berichtet, demnach sie das Ende der Umbenennungen historisch belasteter Straßennamen fordern.
10.3.: "Der Grazer" berichtet über keinen der FPÖ-Skandale in Graz und der Steiermark.
Von einem FPÖ-Bezirksvorsteher-Stellvertreter ist der Hinweis auf viele Raser:innen in einer Straße zu lesen.
13.3.: "Die Woche" berichtet über keinen der FPÖ-Skandale in Graz und der Steiermark. Es ist auch sonst keine Meldung oder Inserat der Partei in dieser Ausgabe.
@LR 17.3.: "Der Grazer" berichtet über keinen der FPÖ-Skandale. Die Partei wird in dieser Ausgabe auch sonst nicht erwähnt, auch findet sich kein Inserat der Partei.
20.3.: "Die Woche" berichtet über keinen der FPÖ-Skandale. Von der Partei ist in der Ausgabe die Forderung eines Bezirkssprechers nach Haltestellenüberdachungen zu lesen.
@LR 24.3.: "Der Grazer" berichtet über keinen der FPÖ-Skandale. Die Partei wird in dieser Ausgabe auch sonst nicht erwähnt, auch findet sich kein Inserat der Partei.
27.3.: "Die Woche" berichtet über keinen der FPÖ-Skandale. In der Ausgabe findet sich eine Anzeige der FPÖ in der Aufmachung eines Artikels. Sonst ist nichts über die Partei zu lesen.

@LR 29.3.: "Der Standard" berichtet, dass einer der im Grazer Finanzskandal beschuldigten FPÖler sein Mandat zurückgelegt hat, das nun ein anderer, ebenso in dem Fall Beschuldigter Parteikollege übernehmen könnte.
https://www.derstandard.at/story/3000000213820/ruecktritt-ermoeglicht-comeback-von-mario-eustacchio-trotz-fpoe-finanzskandals?ref=mastodon

Werden die beiden Gratisblätter "Grazer" und "Woche" auch darüber nicht berichten?

Rücktritt ermöglicht Comeback von Mario Eustacchio trotz FPÖ-Finanzskandals

Roland Lohr hat sein Mandat zurückgelegt. Das ermöglicht anderen Beschuldigten ein Comeback – oder könnte den Klub der Ex-FPÖler verstärken

DER STANDARD
@LR 31.3.: Der "Grazer" berichtet über den freiwerdenden Gemeinderatssitz samt Nachfolgekonflikt zwischen FPÖ und KFG, und erwähnt den Kontext zum Korruptionsskandal. Andere Skandale der FPÖ Graz werden nicht erwähnt, dafür findet sich ein Artikel mit Forderung nach einer diskriminierenden Studie und ein ganzseitiges Inserat der FPÖ in dieser Ausgabe.
2.4.: Ab diesem Monat schreibe ich eine Kolumne für die Straßenzeitung Megaphon, in der ich Werbung und mediale Berichterstattung hinterfrage. In dieser Ausgabe geht es um die spärliche Berichterstattung über Skandale der FPÖ in den Grazer Gratis"zeitungen".
3.4.: "Die Woche" berichtet nicht über den Rücktritt des ehem. FPÖ-Gemeinderates und den Nachfolgekonflikt, und auch über keinen anderen Skandal der Partei.
Es findet sich ein ganzseitiges Inserat, ein Beitrag mit einer Forderung einer Bezirksgruppe und ein Beitrag über den Arbeiterkammer-Kandidaten der FPÖ (beides mutmaßlich übernommene Presseaussendungen) in der Ausgabe.
@LR 7.4.: "Der Grazer" berichtet über keinen der FPÖ-Skandale. Es findet sich die Forderung einer Bezirksgruppe der Partei nach mehr Sauberkeit in der Ausgabe.
10.4.: "Die Woche" berichtet in einem Überblicksartikel neuerlich über den Nachfolgekonflikt um einen freiwerdenden FPÖ-Gemeinderatssitz. Über andere Skandale der Partei liest man nichts, dafür findet sich eine Bericht einer Bezirksgruppeninitiative und ein ganzseitiges Inserat der Partei in der Ausgabe.

12.4.: Im Drogenskandal im Umfeld der #Fpö #Graz findet ab heute der Prozess statt. Dem Mann und einem weiteren Beschuldigten werden auch sexueller Missbrauch vorgeworfen.

https://www.derstandard.at/story/3000000215478/breaking-bad-ex-burschenschafter-und-komplize-ab-freitag-vor-gericht

Werden die beiden Gratis"zeitungen" Woche und Grazer auch jetzt nicht über den Fall berichten?

"Breaking Bad"-Ex-Burschenschafter und Komplize ab Freitag vor Gericht

Neben Vorwürfen der Herstellung von Crystal Meth und des Dealens geht es auch um Vorwürfe wegen sexueller Straftaten an Wehrlosen. Erstangeklagter wurde aus FPÖ ausgeschlossen

DER STANDARD
@LR 13.4.: Die Beschuldigten haben sich teils schuldig bekannt, der Prozess wurde auf Juni vertagt. Eine Reportage zum gestrigen Prozesstag findet sich hier:
https://www.derstandard.at/story/3000000215626/grazer-prozess-um-breaking-bad-drogenlabor
Grazer Prozess um "Breaking Bad"-Drogenlabor

Beide Angeklagte bekennen sich zu Suchtmitteldelikten teilweise schuldig, nicht zu Sexualdelikten. Der Zweitangeklagte erzählt von Drohungen, die Verhandlung wird auf Juni vertagt

DER STANDARD
@LR 14.4.: "Der Grazer" berichtet selbst nach dem Prozesstag nichts über den "Breaking Bad"-Skandal im Parteiumfeld. Von der FPÖ ist in dieser Ausgabe in einem Artikel über Tierschutz zu lesen, und es findet sich ein ganzseitiges Inserat der Partei.
17.4.: Auch "Die Woche" berichtet nicht über den Prozesstag oder weitere Skandale im FPÖ-Umfeld.
Es findet sich ein ganzseitiges Inserat der Partei in der Ausgabe.
@LR 21.4. (1/2): "Der Grazer" berichtet, dass der im Finanzskandal Beschuldigte und aus der FPÖ ausgeschlossene Mario Eustacchio ein freiwerdendes Gemeinderatsmandat annimmt. Das ist die Coverstory der Ausgabe: In einem doppelseitigen Interview werden E. unkritische Fragen gestellt, im Editorial wird vom Chefredakteur gemutmaßt, dass die anonyme Anzeige haltlos sein und E. seine Unschuld nicht beweisen könne. ("... wartet der Ex-FP-Chef darauf, sich zu den Vorwürfen äußern zu dürfen.")
@LR 21.4. (2/2): Immerhin werden Eckdaten zum Finanzskandal in einer Infobox neben dem Interview präsentiert. Stellungnahmen anderer Parteien zu E.s Rückkehr in die Politik finden sich nicht. Die FPÖ wird durch einen Beitrag über zerstörte Wahlplakate für die Arbeiterkammerwahl genannt.

@LR 22.4.: Die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Klagenfurt widerspricht Eustacchios Aussagen in "Der Grazer", und neue Details zu einer Zahlung werden publik.

https://www.derstandard.at/story/3000000216977/alte-zahlungen-an-den-rueckkehrer-eustacchio-werfen-neue-fragen-auf

Wird "Die Woche" am Mittwoch ebenso unkritisch wie "Der Grazer" über das Comeback von E. berichten?

Alte Zahlungen an den Rückkehrer Eustacchio werfen neue Fragen auf

Auch Kunaseks Landes-FPÖ soll 2017 Geld überwiesen haben, dessen Verwendungszweck unklar ist, Staatsanwältin zu Eustacchio-Statement in Gratiszeitung: "Blödsinn"

DER STANDARD

@LR 23.4.: Der Grund für den Rückzug des ehem. FPÖ-, und dann wilden Gemeinderats Lohr wird bekannt: Ermittlungen wegen Kindesmissbrauchsbildern.
Gleichzeitig wird die Immunität von Kunasek wegen eines anderen Falls zum insgesamt dritten (!) Mal aufgehoben.

https://www.derstandard.at/story/3000000217104/fpoe-steverdacht-der-versuchten-noetigung-bei-fpoe-kindesmissbrauchsbilder-bei-ex-gemeinderat

Steiermark: Verdacht der versuchten Nötigung bei FPÖ, Kindesmissbrauchsbilder bei Ex-Gemeinderat

Gegen Ex-FPÖler Roland Lohr wird nach Paragraf 207a ermittelt, die Immunität von Mario Kunasek soll zum dritten Mal, jene von Stefan Hermann erstmals aufgehoben werden

DER STANDARD
24.4.: "Die Woche" berichtet über die angekündigte Rückkehr von Eustacchio in den Gemeinderat- auch darüber, dass dieser Schritt umstritten ist. Es finden sich Stellungnahmen von KFG und FPÖ dazu, aber nicht von anderen Parteien.
Auf der Seite darauf findet sich ein Inserat der FPÖ im Stil eines Artikels. Über die erneute Auslieferung Kunaseks, die Vorwürfe gegen den zurückgetretenen Gemeinderat Lohr oder andere Skandale der FPÖ wird in der Ausgabe nicht berichtet.
@LR 28.4.: Der Chefredakteur des "Grazer" schreibt im Editorial demütig von der Angelobung Eustacchios im Gemeinderat - wohl, weil die lobende Berichterstattung über dessen Comeback vor einer Woche in vielen anderen Medien erwähnt wurde. Trotzdem wird E. auf der Seite darauf mit einem leeren Sinnspruch zitiert.
Über andere Entwicklungen im Umfeld der FPÖ - neuerliche Auslieferung Kunaseks, Gründe für Rücktritt Lohrs u.a. - wird in der Ausgabe nicht berichtet.
1.5.: In der "Woche" ist weder von den neuen Ermittlungen gegen Kunasek in der Inseratenaffäre, noch über andere Ermittlungen und Skandale der Grazer oder steirischen FPÖ zu lesen. In der Ausgabe findet sich keine Erwähnung und auch kein Inserat der Partei.

@LR Nachtrag 30.4.: Im Standard wird berichtet, dass der ehem. Büroleiter von Eustacchio tot aufgefunden wurde, er beging vermutlich Suizid.

https://www.derstandard.at/story/3000000218260/bedenklicher-todesfall-im-umfeld-der-grazer-fpoe-affaere?ref=article

Es passiert dieser Tage gerade viel im Umfeld der FPÖ #Graz, über das die Gratiszeitungen "Woche" und "Grazer" nicht berichten.

"Bedenklicher Todesfall" im Umfeld der Grazer FPÖ-Affäre

Die Staatsanwaltschaft Klagenfurt hat die Ermittlungen zum Tod eines früheren Mitarbeiters von Ex-Vizebürgermeister Eustacchio übernommen. "Die Causa bleibt undurchsichtig", sagt Aufdecker Pascuttini

DER STANDARD
@LR 3.5.: "Würstlstand-Ibiza": Der ehem. für die Finanzen der #FPÖ #Graz zuständige Matthias Eder, der sich nach Bekanntwerden des Finanzskandals selbst beschuldigte, wurde dabei aufgenommen, u.a. diese Aussage zu revidieren. Er argumentierte das Zitat später mit seinem alkoholisierten Zustand.
https://www.derstandard.at/story/3000000217059/wuerstelstand-ibiza-tonaufnahme-wirft-neues-licht-auf-fpoe-finanzcausa
Würstelstand-Ibiza: Tonaufnahme wirft neues Licht auf FPÖ-Finanzcausa

Pascuttini und weitere KFG-Leute haben Ermittlern Aufzeichnung eines Gesprächs mit "Einzeltäter" Eder übergeben. Dieser meint nun, er habe betrunken "alles Mögliche" gesagt

DER STANDARD
@LR 5.5.: "Der Grazer" berichtet weder über den tot aufgefundenen ehem. Büroleiter Eustacchios, "Würstlstand-Ibiza", die neuerliche Ermittlung gegen Kunasek (Ereignisse der letzten Woche) noch andere Skandale im FPÖ-Umfeld. Über die Partei ist nichts in dieser Ausgabe zu lesen.
8.5.: "Die Woche" lässt den ehem. FPÖler Pascuttini in der ersten Doppelseite der Ausgabe zu Wort kommen - allerdings geht es nicht über seine gestrige Aussagen im U-Ausschuss, sondern um die Bauentwicklung in der Stadt.
In der Ausgabe wird eine Forderung von FP-Kunasek nach Sekten-Monitoring abgedruckt. Über Ermittlungen gegen ihn oder einen der Skandale im Umfeld der Partei wird wieder nicht berichtet.
@LR 12.5.: In "Der Grazer" wird über keinen der Skandale der FPÖ und deren Umfeld berichtet. In einem Artikel wird über eine Charityaktion berichtet; Landeshauptmann Drexler kommt mit ein Zitat, in dem er das Umfragehoch der FPÖ relativiert, vor.
Es findet sich kein Inserat der Partei in der Ausgabe.
@LR 14.5.: Mario Kunasek wird zum dritten Mal - nun wegen Verdacht der gefährlichen Drohung und Nötigung - vom steirischen Landtag an die Justiz ausgeliefert.
https://www.derstandard.at/story/3000000220099/fp214-chef-kunasek-zum-dritten-mal-im-steirischen-landtag-ausgeliefert
FPÖ-Chef Kunasek zum dritten Mal im steirischen Landtag ausgeliefert

Die Staatsanwaltschaft will gegen Kunasek und dessen Stellvertreter wegen des Verdachts der gefährlichen Drohung und Nötigung ermitteln. Die FPÖ stimmte dagegen

DER STANDARD
@LR 15.5.: "Die Woche" schreibt weder über die 3. Auslieferung Kunaseks an die Justiz, noch über einen anderen Skandal der FPÖ und ihrem Umfeld. Von der Partei sind in der Ausgabe weder andere Berichte noch Inserate zu finden.

@LR 18.5.: Es werden neue Details im Finanzskandal bzw. "Würstlstand-Ibiza" der FPÖ #Graz publik:
https://www.derstandard.at/story/3000000220624/grazer-wuerstelstand-ibiza-bringt-fpoe-unter-druck

Wird das Gratisblatt "Der Grazer" morgen auch darüber nicht berichten?

Grazer Würstelstand-Ibiza bringt FPÖ unter Druck

Nächtliche Geständnisse einer Schlüsselfigur in der FPÖ-Finanzaffäre wurden aufgezeichnet, die Oberstaatsanwaltschaft ließ nun die Audiodateien sicherstellen

DER STANDARD
19.5.: "Der Grazer" berichtet weder über die neuen Entwicklungen in "Würstelstand-Ibiza", noch über andere Skandale und Ermittlungen der FPÖ. Über die Partei ist in der Ausgabe weder ein Inserat zu finden, noch etwas anderes zu lesen.
22.5.: In "Die Woche" findet sich ein Artikel über Mario Kunasek, der mit dem Satz "Es waren brutale Schlagzeilen, die in den vergangenen Tagen zu verkraften waren" beginnt.
Er handelt jedoch nicht von den Ermittlungen gegen Kunasek oder die FPÖ, sondern von K.s Forderung nach Wirtschaftsförderung.
In der Ausgabe findet sich auch die Forderung eines Bezirkssprechers der Partei nach mehr Projekten in dem Bezirk. Ein Inserat der FPÖ ist nicht in der Ausgabe.
26.5.: "Der Grazer" berichtet über keine der Ermittlungen und keinen Skandal der FPÖ bzw. deren Umfeld. Von der Partei ist in der Ausgabe nichts zu lesen und auch kein Inserat zu finden.
29.5.: "Die Woche" berichtet über keinen der Skandale der FPÖ. Dafür kommen zwei Politiker der Partei mit Wahlkampfaussagen in einem Artikel zu Wort, und in einem Überblicksartikel zur EU-Wahl wird die Partei mit Slogans zitiert. Es findet sich auch ein Inserat der FPÖ in der Aufmachung eines Artikels.
@LR 2.6.: "Der Grazer" berichtet über keinen der FPÖ-Skandale oder Ermittlungen. In einem Vergleich zur EU-Wahl beantwortet auch der Spitzenkandidat der Partei Fragen, sonst ist über die Partei kein Artikel oder Inserat zu finden.
5.6.: "Die Woche" berichtet über keinen der FPÖ-Skandale. Es findet sich auch kein anderer Artikel über, oder Inserat von der Partei in der Ausgabe.
@LR 9.6.: "Der Grazer" berichtet über keinen der FPÖ-Skandale. Dafür wird Mario Kunasek, gegen den Ermittlungen in mehreren Fällen laufen, unkommentiert bei einem von dem Blatt organisierten Society-Event abgebildet und genannt.
12.6.: "Die Woche" berichtet über keinen der FPÖ-Skandale. Der Partei ist ein ausführlicher Text über die Forderung nach Überwachung bei der Mülltrennung gewidmet, und einige Seiten später werden in einem Kommentar und einem Beitrag über die EU-Wahl die Erfolge der Partei als auch Mario Kunasek kritiklos genannt. Es findet sich kein Inserat der FPÖ in dieser Ausgabe.

12.6.: "Der Standard" berichtet, dass erst dreieinhalb Wochen nach dem (noch nicht bestätigten) Suizid des ehem. Büroleiters Mario Eustacchios eine Hausdurchsuchung und Sicherstellung von Speichermedien stattfand. Eustacchio war Vizebürgermeister der FPÖ, gegen den nun schon lange in den stark verzögerten Ermittlungen im Finanzskandal ermittelt wird.

https://www.derstandard.at/story/3000000224052/fpoe-graz-hausdurchsuchung-bei-einem-toten

FPÖ Graz: Hausdurchsuchung bei einem Toten

Dreieinhalb Wochen nach Ableben eines ehemaligen Mitarbeiters der Grazer FPÖ wurden nun Datenträger des Mannes sichergestellt

DER STANDARD
16.6.: "Der Grazer" berichtet weder über die neuesten Entwicklungen im Finanzskandal, noch über einen anderen Skandal der Grazer FPÖ.
Die FPÖ wird mit der Forderung nach einem Verkehrskonzept und Baustopp in einem Bezirk erwähnt. Es findet sich kein Inserat der Partei in der Ausgabe.
19.6.: "Die Woche" berichtet über keinen der FPÖ-Skandale. In einem Beitrag werden die für die kommenden beiden Wahlen Nominierten genannt, ohne die Ermittlungen gegen manche von ihnen zu erwähnen.
In der Ausgabe findet sich ein halbseitiges Inserat der Partei.
@LR 23.6.: "Der Grazer" berichtet über keinen der FPÖ-Skandale und auch sonst nicht über die Partei. Es findet sich auch kein Inserat der FPÖ in der Ausgabe.
26.6.: "Die Woche", nun unter dem Namen "MeinBezirk", berichtet über keinen der FPÖ-Skandale. Es findet sich ein Inserat der Partei in der Aufmachung eines Artikels in der Ausgabe, sonst ist nichts über die FPÖ zu lesen.
@LR 30.6.: "Der Grazer" berichtet über keinen der FPÖ-Skandale. Die Partei wird auch sonst nicht erwähnt und inseriert nicht in der Ausgabe.
3.7.: "Mein Bezirk" berichtet über keinen der FPÖ-Skandale. Dafür ist eine (Wahlkampf-)Forderung (nach mehr Tagesmütter-Plätzen) der Partei bzw. des mehrfach Beschuldigten Mario Kunasek abgedruckt. Ein Inserat der Partei findet sich nicht in dieser Ausgabe.
@LR 7.7.: "Der Grazer" berichtet über keinen der FPÖ-Skandale. Der mehrfach Beschuldigte Mario Kunasek wird in einem Beitrag über kommende Wahltermine abgebildet; auf einer anderen Seite ist eine andere Forderung der Partei zu lesen.
Es findet sich kein Inserat der FPÖ in der Ausgabe.
10.7.: "Mein Bezirk" berichtet über keinen der FPÖ-Skandale. Die Partei wird auch sonst nicht erwähnt, und es findet sich kein Inserat der Partei in der Ausgabe.
@LR 14.7.: "Der Grazer" berichtet über keinen der FPÖ-Skandale. Ein Artikel widmet sich der Forderung eines Bezirkspolitikers der Partei nach der Öffnung eines Spazierwegs. Es findet sich kein Inserat der FPÖ in der Ausgabe.
17.7.: "Mein Bezirk" berichtet über keinen der FPÖ-Skandale. Die Partei wird auch sonst nicht erwähnt, und es findet sich kein Inserat von ihr in dieser Ausgabe.

21.6.: Der ehem. FPÖler und ehem. Burschenschaftler, der eine Drogenküche in #Graz betrieben hat, wurde zu 5+1 Jahren Haft (noch nicht rechtskräftig) verurteilt. Ein weiterer Prozess kommt auf den "sehr nahen Verwandten eines sehr prominenten FPÖ-Funktionärs und ‑Mandatars" noch zu.

https://www.stopptdierechten.at/2024/06/26/51-jahre-haft-fuer-ex-burschenschafter/

Danke an @stopptdierechten !

5+1 Jahre Haft für Ex-Burschenschafter

Der Prozess gegen den Grazer Ex-Burschenschafter und FPÖ-Angehörigen endete zwar mit einer Verurteilung und insgesamt sechs Jahren Haft, bis das Urteil aber rechtskräftig wird, kann es noch sehr lange dauern.

Stoppt die Rechten
Ich berichte erst jetzt in dieser Chronologie darüber, da ich in anderen Medien - nicht nur den beobachteten Gratisblättern - nichts mitbekommen habe.
@LR 21.7.: "Der Grazer" berichtet über keinen der Skandale der Grazer FPÖ. Ein Beitrag enthält ein Foto und eine Erwähnung dreier Politiker:innen der Partei bei einem Kirtag in Dobl; ein anderer FP-Politiker wird mit einem Tierschutz-Satz zitiert. Ein Inserat der FPÖ findet sich nicht in der Ausgabe.