29.11.: Ab heute werde ich die Gratis"zeitungen" 'Der Grazer' und 'Woche Graz' nicht nur nach (bislang ausgebliebenen) Berichten über den Drogenskandal der #FPÖ #Graz durchsehen, sondern auch nach dem Finanzskandal der Stadtpartei.
Gestern wurde berichtet, dass (u.a. auch wegen Vorwürfen der Verfahrensverschleppung) ein Datenforensiker an dem Fall arbeitet:
https://www.derstandard.at/story/3000000197343/fpoe-finanzskandal-zweiter-staatsanwalt-und-ein-aufdeckerbuch
Die "Woche Graz" berichtet am 29.11. über keinen der beiden Fälle.
12.12.: Finanzskandal der #FPÖ Graz: Tageszeitungen wie der Standard (1) berichten über ein Gutachten der StA Klagenfurt, in der die "Verschleierungsenergie" der FPÖ beschrieben wird.
13.12.: "Die Woche" berichtet weder über den Drogen-, noch über den Finanzskandal der FPÖ Graz.
31.12.: "Der Grazer" berichtet weder über den Drogen-, noch über den Finanzskandal der FPÖ Graz. Von der FPÖ wird dafür eine Forderung nach mehr Christbaum-Sammelstellen in Puntigam genannt.
Ich werde die (bisher fehlende) Berichterstattung der beiden Blätter auch im kommenden Jahr weiter beobachten.
10.1.: "Die Woche" berichtet weder über den Drogen-, noch über den Finanzskandal der FPÖ Graz. Dafür ist über Bestrebungen der Partei zu lesen, eine Volksschule im Bezirk Ries wiederzueröffnen, in dem es dafür zu wenige Schulkinder gibt.
Währenddessen berichet der Standard wieder über den Finanzskandal und dessen Relevanz im Wahljahr:
https://www.derstandard.at/story/3000000202616/fp214-finanzaff228re-als-m252hlstein-im-wahlkampf
17.1.: Der Standard berichtet, dass die Polizei schon im August 2023 anregte, bei der steir. Landespartei Hausdurchsuchungen durchzuführen, und dass seit November 2023 ein neues Verfahren wegen Untreue durchgeführt werde.
Werden "Der Grazer" und "Die Woche" auch darüber nicht berichten?
@LR 21.1.: Der ORF berichtet über den aktuellen Stand der Ermittlungen gegen die Grazer und steirische #FPÖ:
https://steiermark.orf.at/stories/3241507/
"Der Grazer" berichtet auch in der heutigen Ausgabe über keinen der FPÖ-Skandale. Dafür findet sich darin ein halbseitiges Inserat des "Freiheitlichen Bildungsinstitut", dessen Leiter darin als "Präsident des FBI" betitelt wird.
Am Rande des Finanzskandals der Grazer FPÖ kommt offenbar Bewegung in die Ermittlungen. Zumindest an den Randschauplätzen gibt es erste Vorhabensberichte der Staatsanwaltschaft Klagenfurt – und die betreffen unter anderem auch den steirischen FPÖ-Chef Mario Kunasek.
Die Oberstaatsanwaltschaft Graz lässt die Ermittlungen gegen FPÖ-Chef Mario Kunasek ausdehnen. Ermittelt wird wegen möglicher untreuer Verwendung von Finanzmitteln der FPÖ Steiermark. Das Verfahren wegen des Verleumdungsvorwurfes wurde hingegen eingestellt.
@LR 18.2.: "Der Standard" gibt einen Überblick über Ermittlungen gegen die #Graz er und steirische #FPÖ und das Interesse der ÖVP, diese Fälle für den Wahlkampf auszuschlachten:
https://www.derstandard.at/story/3000000207864/fpoe-finanzskandal-blaues-system-in-der-steiermark-unter-verdacht
"Der Grazer" berichtet wieder über keinen der FPÖ-Skandale. Manche der Beschuldigten finden sich auf einem Eventfoto wieder. Ein halbseitiges Inserat der steirischen #FPÖ findet sich auch in dieser Ausgabe.
Die Behörde will nun auch gegen den FPÖ-Politiker Gerald Deutschmann, der auch der Architekten von Mario Kunaseks Haus ist, ermitteln. Andreas Hanger beharrt auf einem U-Ausschuss und sieht den "größten Partei-Finanzskandal der Zweiten Republik"
25.2.: "Der Grazer" berichtet über keinen der FPÖ Graz und -Steiermark-Skandale.
In einem Beitrag wird über das von der FPÖ aufgewärmte Thema "Schutzzonen" berichtet. Mario Kunasek wird darin mit "Es muss endlich etwas unternommen werden" zitiert. Er meint damit vermutlich nicht die zwei Ermittlungsstränge, wegen denen er vom steirischen Landtag an die Justiz ausgeliefert wurde.
28.2.: "Die Woche" berichtet über keinen der Skandale der FPÖ Graz und Steiermark.
Über zwei für die Partei untypische Forderungen ("Reparaturhaus" und Inklusionsspielplätze) wird in zwei separaten Artikeln berichtet; auch findet sich in der Ausgabe ein typisches Inserat (Ängste über Asylpolitik) im Stil eines redaktionellen Beitrages.
@LR 29.3.: "Der Standard" berichtet, dass einer der im Grazer Finanzskandal beschuldigten FPÖler sein Mandat zurückgelegt hat, das nun ein anderer, ebenso in dem Fall Beschuldigter Parteikollege übernehmen könnte.
https://www.derstandard.at/story/3000000213820/ruecktritt-ermoeglicht-comeback-von-mario-eustacchio-trotz-fpoe-finanzskandals?ref=mastodon
Werden die beiden Gratisblätter "Grazer" und "Woche" auch darüber nicht berichten?
@LR 22.4.: Die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Klagenfurt widerspricht Eustacchios Aussagen in "Der Grazer", und neue Details zu einer Zahlung werden publik.
Wird "Die Woche" am Mittwoch ebenso unkritisch wie "Der Grazer" über das Comeback von E. berichten?