Genderverbote... Ich halte mal kurz fest: Manche fühlen sich anscheinend unter Druck gesetzt und denken, ihnen würde die Sprache verboten. Schlussfolgerung: Gendern verbieten. Zählt das eigentlich noch unter Ironie oder ist das schon Doppelmoral? 1/X
Der Witz an der Sache ist ja, dass das alles im Duden schon drin steht. Ja, das ist strittig. Aber: Ein Hinweis auf die geltend festgelegten Regeln der deutschen Sprache hätte gereicht. 2/X
Ich habe langsam auch echt keine Lust mehr, ständig über #Identitätspolitik zu reden. Das Thema wird aber - gefühlt - gerade von rechts aufrechterhalten, weil es sich so gut instrumentalisieren lässt. 3/X
Zu Gendern ist meiner Meinung nach eine persönliche Entscheidung: Gegenüber vielen Menschen ist es meiner Meinung nach einfach höflicher, aber wir wissen ja: Manche sind einfach nicht höflich. Niemand verbietet hier irgendjemandem etwas und niemand schreibt jemandem etwas vor. Es sei denn, man blickt auf die #Genderverbote. 4/X
Ich persönlich gendere mittlerweile meistens mit Mehrfachnennungen oder hin und wieder einem generischen Femininum. Und mir ist es langsam egal, wie es andere machen. Sorry, ich verstehe schon, dass es für manche Menschen einfach wichtig ist, korrekt angesprochen zu werden. Aber die Instrumentalisierung von rechts nervt mich. 5/X
Ich würde es begrüßen, wenn #AfD, #CDU, #CSU und wie sie alle heißen, nicht ständig wieder mit einer im Zweifel intoleranten Diskussion anfangen würden. Das ist mittlerweile einfach nicht mehr konstruktiv, zumindest wirkt es auf mich so. 6/X
Ich verstehe nicht, warum das Thema #Gendern von rechts immer wieder aufgewärmt wird. Wie wäre es denn stattdessen, mal über andere Probleme zu reden? Davon haben wir nämlich auch genug: #Mietpreis-Explosion, #Rechtsruck, #Sozialabbau, #Klimawandel, #Krieg in der Welt. Ach Mann. Rant off. 7/7