Die Verbotspartei CSU und Vorsitzender #Söder: Gegen "Sprechverbote" wettern, die man dreist frei erfunden hat, um darauf selbst mit einem Sprechverbot zu reagieren. Im Februar noch "Leben und leben lassen" - Heute Sprachdiktat. Eine zutiefst verlogene Verbotspolitik.
Man muss kein Freund vom Gendern sein, aber Fakt ist: Die einzigen, die Sprechverbote wollen sind Gender-Gegner. Wer wirklich Freiheit will, muss gegen die vielen Gender-Verbote vorgehen. Aber alle selbsternannten "Freiheitskämpfer" fordern Verbote. https://www.volksverpetzer.de/analyse/gender-verbot-gegen-freiheit/
Sprachverbote: So nehmen dir Gender-Gegner deine Freiheit weg!

Sie reden ständig über das Gendern und wollen dir vorschreiben, wie du zu reden hast: Die AfD. Man muss Gendern nicht mögen, um die Freiheit zu verteidigen, zu sprechen, wie man will. Hier die Liste aller (r)echten Sprechverbote in Deutschland.

Volksverpetzer
Wir haben 2020 Herrn Söder vor dem Hass und Lügen in Schutz genommen. Wir haben einen bayerischen Medienpreis erhalten. Doch wir müssen auch die Regierung kritisieren, wenn es nötig ist und wenn die Lüge zur Normalität wird. https://www.volksverpetzer.de/corona-faktencheck/soeder-fake-zitat/
Söder hat das NICHT gesagt: So dreist belügen sie dich mit entstellten Zitaten

Pandemie-Leugner denken, wenn sie ein Zitat nur weit genug entstellen, dass es skandalös klingt, hätte das was mit "Fakten" zu tun. Dabei ist es dreist gelogen - und sie vertrauen darauf, dass ihre unkritischen Anhänger es einfach glauben.

Volksverpetzer

@Volksverpetzer

Leider falsch. Gegenbeweis: Ich. Mich stört nicht gendern, sondern sprachwidrige Formen. Aber das meint ihr vermutlich. Also "Liebe männliche, weibliche und diverse Mitbürger" ist gegendert und okay. Partizipwendungen sind es übrigens nicht, da i. d. R. semantisch falsch. Natürlich gibt es noch weitere Kritikpunkte.

Leider höre ich in Diskussionen immer das Totschlagargument, dass sprachliche Argumente nur vorgeschoben seien. Ich denke auch die Genderseite ist unaufrichtig.

@Underfaker Wenn ich da mal kurz einhaken darf: Falls du dich auf amtliche Geschlechtseinträge beziehst[1], es gibt vier Optionen. Die vierte, Streichung, sogar ein paar Jahre länger als „divers“.

Ich kenne nur eine Anrede, die alle vier abbildet: Jan Böhmermanns „Damen und Herren und alle dazwischen und ausserhalb“.

Ist möglich, klingt nett, hilft aber nicht weiter, sobald es um Pronomen und Artikel geht.

Und natürlich ist „Liebe Kollegen“ auch gegendert. Nur eben rein maskulin.

"Liebe Anwesende“ bedarf keiner genderspezifischen Variante. Und klar sind die Partizipformen semantisch okay. Bestes Beispiel: Die Vorstandsvorsitzende, die auch Vorsitzende ist, wenn sie gerade nicht vorsitzt.

Sprachwidrig? Gibt es nicht. Wenn irgendwer etwas spricht oder schreibt, dann ist das so. Lyrik lebt davon, Sprache künstlerisch zu verformen und jede Menge gut gepflegte Dia- und Regiolekte gehen sehr kreativ mit Grammatik um. Ik weet dat tomindst för Plattdüütsch und Badisch.

Es gibt ein paar Kataloge, die aus vergangenen Gewohnheiten, daraus abgeleiteten Regeln und aktuellen Beobachtungen eine mögliche Sprache kodifizieren. Die sind aber für uns im Alltag nur Vorschläge.

Der wichtigste Punkt aber, den alle im Rechtschreibrat geflissentlich ignorieren und der bei auf Formalien Rumreitende auch ausgeblendet wird; bei Söder & Co vermutlich absichtlich: Respekt und Teilhabe.

Ich bin so ein „diverses“ Sternchen, also nichtbinär. Menschen wie ich, so ungefähr ein Prozent der Bevölkerung, kommen sprachlich nur in absichtlich inklusiver Sprache (Sternchen) vor. Partizipien haben nicht den gleichen Effekt.

Zweinennung und Binnen-I schliessen mich nicht ein, und damit bin ich aus den Augen und aus dem Sinn, obwohl mir die gleichen Grundrechte zustehen. Dank Bundesverfassungsgericht.

Also: Welche Möglichkeiten bietet die “reine Lehre“ des Rechtschreibrats, Nichtbinäre gleichberechtigt sprachlich zu repräsentieren?

Dabei geht es nicht primär um Sprache. Die ist Ausdruck und Erinnerung. Das wichtige ist das mitdenken und dann mithandeln, so dass ich nicht ständig vor zwei Türen stehe und mich für’s kleinere bzw ungefährlichere Übel entscheiden muss - oder gar nicht reinkomme. Hallo Schwimmbad.

Das sind tatsächlich belegt die Folgen sprachlicher Ausgrenzung bzw Unsichtbarmachung.

Und deshalb finde ich formale Grammatik keine ausreichende Begründung.

Wenn ich bereits sprachlich nicht vorkomme, bzw Menschen sich mit sprachlichen Formalien entschuldigen, weshalb sie mich leider nicht einbeziehen können, wie soll das dann im Alltag funktionieren, wo ich ständig ge-Herrt oder ge-Fraut werde und „Sie sind hier falsch“ zu hören kriege?

Menschen wie Söder oder noch weiter rechts starten diese Kampagnen, um sich zum einen ein paar populistische Wahlstimmen zu holen. Das eigentliche Ziel ist aber die Festschreibung des alldurchdringenden, - sorry - patriarchalen Zweigeschlechtersystems, in dem alle, die nicht cis, binär und hetero sind ohne Not ausgegrenzt werden.

Sprache ist dazu ein Vehikel und es frustriert mich, wenn eigentlich kluge Menschen sich auf formale Grammatik und Orthografie zurückziehen, ohne diese Aspekte einzubeziehen. Eigentlich grundlegender Respekt und Anstand.

[1] Wenn du möchtest, tüddel ich dir gerne auseinander, dass der amtliche Eintrag mit Anrede und Pronomen real nichts zu tun hat

@Volksverpetzer Und genau die selben Leute lesen ihren Kindern dann Märchen vor, wo der böse Wolf die Oma frist, Die Hexe im Ofen geschoben wird oder der Jäger die schöne Prinzessin erschießen soll und als Beweis das Herz liefern. #DummheitKenntKeineGrenzen

@Volksverpetzer
Unpopular Opinion:

Würden alle, die sich über Jahre für oder gegen Gender-Sprach/Rechtschreibregeln einsetzen, mit gleicher Vehemenz am Arbeitsplatz oder in der Nachbarschaft gegen die Diskriminierung von Frauen oder Minderheiten eintreten, hätten wir das zugrunde liegende Problem lange gelöst.

Weniger reden, mehr echte, handfeste Solidarität!
Alles andere ist Kindergarten.

@weit_im_westen @Volksverpetzer Es ist analog zur Fraktion "wir retten die Welt, indem wir Mal mehr und mal weniger passiv aggressiv Bildbeschreibungen einfordern".

Im Grunde genommen gut, in der Ausführung aber oftmals kontraproduktiv, wenn es herablassend, bevormundend oder einfach nur unsympathisch ankommt.

Geschlechtsneutral schreiben ist auch möglich, ohne explizit zu gendern. Mit etwas Kreativität sollten das alle hinbekommen. Obendrein ist es auch noch inklusiver.

@epfi @weit_im_westen @Volksverpetzer "Im Grunde genommen gut, in der Ausführung aber oftmals kontraproduktiv, wenn es herablassend, bevormundend oder einfach nur unsympathisch ankommt" aber genau das macht die sogenannten "Gendergegner" doch genau dann wenn sie es verbieten wollen. Und schlussends fehlt ihnen sogar meistens der Beweis, dass diverse Organisationen es bevormundend verwenden. Herablassend und unsympatisch wird es dann wenn wir den Gegnern jedes mal eine Bühne geben um zu behaupten
@epfi @weit_im_westen @Volksverpetzer, dass es genau dafür gedacht sei. Wenn wir mit der "Reinhaltung" der Sprache schon anfangen müsste man Söder gleichermaßen verbieten im Fernsehen zu "bayern".
@NewCoadtRadio @weit_im_westen @Volksverpetzer ...und verpflichtetende Benutzung vom Genitiv. Wofür haben wir ihn denn, wenn niemand ihn verwendet?
@epfi @NewCoadtRadio @Volksverpetzer
Sollte ne Steilvorlage sein?

@weit_im_westen @NewCoadtRadio @Volksverpetzer Die Blaupause mit dem inneren Widerspruch hat Söder geliefert. Das war nur die konsequente Fortsetzung.

Oder kurz: ja, war Absicht.

@NewCoadtRadio @weit_im_westen @Volksverpetzer Sie fühlen sich bevormundet - da geht es nicht um objektive Wahrheiten. Siehe auch #konstruktivismus.

@weit_im_westen @Volksverpetzer

„Kindergarten“ ist es, Beleidigungen/Abwertungen zu benutzen, die man offensichtlich nicht versteht.

@Sachse_ohne_e @Volksverpetzer
Nur zum Verständnis: Wer hat in Deinem Beispiel wen beleidigt / abgewertet?
@Volksverpetzer
Gendern kann man, muss man aber nicht. Verbieten muss man es aber sicher nicht, da keine Gefahr o.ä..
#menschenverachtung sowie das Schüren von #Hass und #Neid sind für viele Menschen leider massiv einfacher als #Respekt #Akzeptanz #Toleranz da sie sich selber bereichern oder aus sonstigen trivialen Gründen profilieren wollen oder müssen auf Kosten anderer (gerne Schwächere / #Minderheiten ). Ein Trauerspiel.
#populismus #extremismus #gendern #sprechverbot
@Volksverpetzer ich hörte letztens von einer Insel im Pazifik, da gibt es 5 Geschlechter und niemand regt sich auf.
@Volksverpetzer #Soeder In Bayern zukünftig verboten: Sehr geehrte Damen und Herren! Ja genau, liebe Lesenden.
@Volksverpetzer Das Södy, das Fähnlein im Wind.

@MichaelB
Nee. Sorry, den Typen entgender ich nicht.
Mir ist immer wieder schleierhaft, wie Menschen so Typen bzw deren Parteien wählen. Aber dann fällt mir wieder ein, wie bei uns Bildung funktioniert...

(Ja, das ist nicht das einzige Problem...)
@Volksverpetzer

@Volksverpetzer Ich sag mal so: Wer seine "Kultur" über Egoismus definiert ("Was ich tun will, dass muss ich auch dürfen!"), dem ist nicht mehr zu helfen.
@Volksverpetzer Kein Gendern mehr? Großartig, die maskulin gegenderte Neutralbezeichnung ist ja auch wirklich überholt, da ist es doch--- Ach so, das Gendern meinte er gar nicht, sondern das inklusive?
@Volksverpetzer Kann man gegen diese Verbote nicht sogar gerichtlich vorgehen? Bzw sind diese überhaupt zulässig?
@Volksverpetzer Die fiese Großschnauze will von seinem eigenen Versagen ablenken.
Söder, Merz und viele andere - Steigbügelhalter der AfD.
@HansLWernitz @Volksverpetzer Dass die Aufregung ums Gendern seiten konservativer PolitikerInnen lediglich geworfene Nebelkeren sollte doch keinen überraschen, schließlich hat man gerade Veto gegen das Aufheben der Schuldenbremse zum Leidwesen des Steuerzahlers eingesetzt.
@Volksverpetzer der Mann hat mehr Haare auf den Zähnen als auf dem Kopf. Er ist ein Populist und Heuchler vor dem Herrren.

@Volksverpetzer

Söder singt, was der Stammtisch hören möchte.