Wenn man mit dem Zug ankommt, erwartet einen schon mal das erste Highlight: der Bahnhof von Toledo. 1919 nach Plänen des Architekten gebaut weist er nicht nur eine eindrucksvolle Bahnhofshalle auf mit reichlich verzierten alten Fahrkartenschaltern aus Holz, die natürlich nicht mehr in Benutzung sind sowie eine Fensterfront wie in einer Kirche, er hat auch an der einen Seite einen hohen Turm, in dessen Erdgeschoss sich das königliche Wartezimmer befand.
Ich schrieb aber nicht umsonst: WENN man mit dem Zug ankommt bzw. ankommen kann. Nicht nur, dass ausschließlich Alvias, also Pseudo-Fernverkehrszüge inkl. dem obligatorischen Gepäckscan verkehren, ähnlich wie vor ein paar Tagen schon bei @mikey179 waren heute sämtliche Nachmittagsfahrten ausverkauft. Es empfiehlt sich daher, die Fahrkarte rechtzeitig zu buchen oder es mit einer Mittagsfahrt zu versuchen. Gefahren wird im Stundentakt mit Lücken, der letze Zeit ab Madrid z.B. fährt aber auch schon um 20:45. Die Alternative ist der auch bis spät abends halbstündliche ALSA-Bus am Madrid Plaza Eliptica, wie gestern Abend gezeigt. #PajaresXMas