…gegen #Dummheit ist selbst Gott machtlos (oder so ähnlich)

#SVP- und #FDP-#Wähler* würden am stärksten unter #SVP- und #FDP-#Politik leiden, “Und zwar in Bezug auf fast jeden Politbereich: #Wirtschaft und #Steuern , ebenso wie #Klimaschutz, #sozialeAbsicherung, #Demokratie und #Globalisierung

#CH #Parlamentswahlen
#Parlamentswahlen2023

@benhuser
Fratzscher beruft sich auf eine Studie aus 2016 und leitet davon ab, #noafd wird von Menschen gewählt, die "häufig am Rande der Gesellschaft" und deren "gesellschaftliche und politische Teilhabe" beschnitten sei.

https://www.diw.de/de/diw_01.c.879742.de/publikationen/diw_aktuell/2023_0088/das_afd-paradox__die_hauptleidtragenden_der_afd-politik_waeren_ihre_eigenen_waehler_innen.html

DIW Berlin: Das AfD-Paradox: Die Hauptleidtragenden der AfD-Politik wären ihre eigenen Wähler*innen

Die Unterstützung für die rechtspopulistische Partei Alternative für Deutschland (AfD) hat sich laut aktuellen Umfragen seit den letzten Bundestagswahlen vor zwei Jahren auf mehr als 20 Prozent verdoppelt. Auf der Agenda der Partei stehen vor allem EU-skeptische und zuwanderungsfeindliche Ziele. Mit Hilfe des von der Bundeszentrale für politische Bildung entwickelten Wahl-O-Mat werden die einzelnen ...

DIW Berlin

@benhuser
Im Artikel verweist er auch auf eine aktuellere Analyse (2022) der #BPB, die die Schlussfolgerungen Fratzschers etwas fragwürdig erscheinen lassen:

'Bezogen auf die Sozialstruktur der AfD-Wählerschaft kommen die vorliegenden Untersuchungen zu teilweise disparaten Befunden, was darauf hindeutet, dass monokausale Erklärungsversuche hier zu kurz greifen. So führen z.B. weder eine hohe Arbeitslosenquote noch ein höherer Ausländeranteil per se zu einer größeren Wahlbereitschaft der AfD."

@benhuser
Und weiter (#BPB):
"Arbeiter und Arbeitslose sind unter den Wählern zwar überdurchschnittlich vertreten, machen aber nur ein Viertel der AfD-Gesamtwählerschaft aus, während die übrigen drei Viertel auf Angestellte, Beamte und Selbständige entfallen"

https://www.bpb.de/themen/parteien/parteien-in-deutschland/afd/273131/wahlergebnisse-und-waehlerschaft-der-afd/#:~:text=Fast%20zwei%20Drittel%20der%20AfD,und%202021%2013%20Prozent%20erreichte

Wahlergebnisse und Wählerschaft der AfD | Parteien in Deutschland | bpb.de

In Ostdeutschland erreicht die AfD doppelt so hohe Stimmanteile wie im Westen. In Sachsen und Thüringen war sie bei der Bundestagswahl 2021 stärkste Partei. Zwei Drittel der AfD-Wähler sind männlich.

bpb.de
@benhuser
Fratzschers Fazit "Politik muss Fehleinschätzungen der AfD-Wähler*innen thematisieren" erscheint mir daher unzureichend. Eine interessantere und zielführender Frage könnte heißen, warum rücken eben jene 75% der Wählenden der #noafd aus dem Mittelstand immer weiter nach rechts?
@Kueste @benhuser
Am Rande der Gesellschaft sind diese Wähler, ob ihrer misantropen faschistischen Haltung. Sie wurden anscheinend von Kräften (un)sozialisiert, an denen die schlampig durchgeführte Entnazifizierung komplett vorbeigegangen ist