Aber um Mal bei den Eigenheiten der #LIRR das Positive hervorzuheben: mit dem Express-System kommen die meisten wohl schneller voran. Auf der #BabylonBranch fahren die Locals auf zweigleisiger Strecke voraus. Überholungen sind also nicht möglich. Der Express kommt dann von hinten. Weil die Fahrt auf das Kehrgleis ein bisschen länger gedauert hat, schiebt der Express den Local quasi raus in #Massapequa Herrlich anzusehen.😁
Eine Besonderheit der #BabylonBranch der #LIRR ist die aufgeständerte Führung durch die Ortszentren. Es gibt keine Bahnübergänge mehr und die Atmosphäre gleicht einer modernen Schnellbahn. Laut Wikipedia fand die Hochlegung von 1950-80 statt. Dafür sieht der Beton noch relativ gut aus.
Die Umgebung der Stationen der #LIRR ist eine autofreundliche Umgebung. Parkplätze zu allen Seiten. Aber Zentren von Kleinstädten sehen in den USA ja ohnehin so aus. Dass die Kleinstadtatmosphäre schon so nah an New York City beginnt, überrascht etwas. Immerhin kann man zu Fuß wichtige Ziele erreichen, wie z.B. auch ein Hotel. #RockvilleCentre
Fahrgastinfo bei der #LIRR, praktisch ist die Anzeige der Sitzplatzverfügbarkeit, mehr als ein bisschen gelb habe ich aber nicht gesehen, vielleicht wegen der Ferienzeit, was ich gar nicht gefunden habe: Abfahrtspläne auf Papier. Es ist unklar, warum die PDFs aus dem Internet nicht einfach ausgehängt werden.
In Babylon wartet der Anschlusszug der #LIRR nach Montauk. Mit Diesellok und Doppelstockwagen. Aber leider ist der Fahrplan so dünn, dass die Hin- und Rückfahrt mit Familie werktags keine Option ist. Also mit der S47 (Suffolk County Bus) übers Wasser an den Strand von Fire Island fahren und den Atlantik auf sich einwirken lassen.
Die meisten kommen natürlich mit Auto und dafür gibt es riesige Parkflächen. Aber trotzdem ist der Robert Moses State Park, zu dem der Parkplatz gehört ganz nett. Die Dünen sind nicht so hoch, aber sehr groß. #FireIsland
Der Vollständigkeit halber muss man erwähnen, dass der Bustrip nicht ohne Verspätungen ablief. Auf der Hinfahrt hatte die #LIRR 8 min Verspätung, weswegen der Bus ohne uns abfuhr - eine Stunde warten. Und bei der Rückfahrt mit dem letzten Bus des Tages kam dieser erst 15 min später. Beruhigend wirkten aber die 3 anderen wartenden Fahrgäste. Ursache: Die Klappbrücke war geöffnet. Der Busfahrer entschuldigte sich dafür.
Am nächsten Tag geht es zur Abwechslung nach dem Strand in die Berge. Erst mit der #LIRR ins neue #GrandCentral Terminal. Eine Hochglanzstation tief unter der Erde mit 8 Gleisen neben und übereinander. Ganz frisch erst im Jahr 2023 fertiggestellt, ermöglicht sie es, von Long Island mit einem Umstieg ins Hudson Valley zu kommen. Die Baukosten waren auch nicht ohne: 11 Mrd. US-$ inkl. Zufahrtsstrecke.
Vor dem Einstieg bei #MetroNorth müssen natürlich noch die obligatorischen Fotos vom #GrandCentral Terminal gemacht werden. Wenn man sich hier umschaut, werden bestimmt 500 Fotos pro Minute von der Halle gemacht.
Zum Einsteigen in den Zug verlässt man dann den Hochglanzbereich. #GrandCentral #MetroNorth Die Züge sind fürs Sitzen ausgelegt - man möchte den Pendlern kein Stehen zumuten. In der Rush Hour fahren natürlich auch hier jede Menge Extra-Züge mit komplizierten Express-Schemen.
Die Fahrt geht am Harlem River entlang mit einer Reihe interessanter Brücken #MetroNorth #Hudson
Die Hudson-Strecke ist zu Beginn viergleisig und versprüht einen historischen Charme mit den alten Masten, der alten Stromschiene und verrosteten Brücken. Alte Backsteinfabriken als Zeugen des Industriezeitalters. #MetroNorth #Hudson
Über viele Kilometer hat man freien Blick auf den breiten #Hudson, kein Baum behindert die Sicht. Höchstens Mal ein Bahnsteig oder Gegenzug oder ein Zweiwegefahrzeug. #MetroNorth
Nun schon 2 Wochen Familien-USA-Urlaub und wie waren noch nicht bei McDonalds oder Burger Kings oder KFC.😁
Und bisher kein Auto oder Taxi benutzt! Wir sind bisher stark geblieben - nur U-Bahn, S-Bahn, Zug, Bus und Schiff. Auch in Niagara Falls, wofür die Bilder noch kommen.
#curvetoot #Kurventweet #MetroNorth - jetzt nördlich von Croton-Harmon im Dieselbereich
Auf der anderen Seite des "Amerikanischen Rheins" fährt ein Güterzug von #CSX. Aber deutlich langsamer - die Lok wird eingeholt #MetroNorth #Hudson
Ankunft in #ColdSpring in den #Hudson Mountains - 80 km nördlich von New York #MetroNorth
Nette Aussichten von den Wanderwegen der #Hudson Mountains #ColdSpring
Mit der Intensivierung des Tourismus scheinen nicht alle einverstanden zu sein. #ColdSpring #Hudson
Zum Züge beobachten gibt es jede Menge Gelegenheiten #MetroNorth #Amtrak #CSX #Hudson
Sonnenuntergang am #HudsonRiver - ein solcher Tag ist nach dem Trubel in New York wirklich aufbauend #MetroNorth
#GrandCentral nochmal am Abend.
Und dann ist es wie in Deutschland: spätabends keine #LIRR mehr von Grand Central wegen Weichenarbeiten. Also mit dem Subway-Shuttle nach Penn Station fahren und von dort fahren. Der Shuttle ist aufgrund der Kürze der Strecke auf Stehen ausgelegt.
Nun geht es los in die Weite Amerikas.
10 Stunden Zugfahrt mit dem #Amtrak #EmpireService nach Niagara Falls. Aber: alles nur in einem Bundesstaat. New York ist ganz schön groß.
Das Ambiente des Gleisbereichs von #PennStation und auch das Personal verleiten einen zum schnellen Einsteigen in den Zug. Das Gleis wird ohnehin erst 10 min vor Abfahrt angezeigt.
Die #Coachclass von #Amtrak im #EmpireService.
Das Gepäck muss NICHT aufgegeben werden. Die Infos, ob man das muss oder nicht und ob man eine Stunde vorher am Bahnhof sein muss oder nicht sind sehr unterschiedlich. Auch abseits der Amtrak-Webseite findet man im Internet wenig eindeutige Infos.
Die Sitze sind sehr hoch, bieten Privatsphäre, aber dafür ist das Rausgucken umso schwieriger.
Der Schaffner kontrolliert die Tickets und heftet dann einen Zettel mit dem Zielort an die Gepäckablage, damit er weiß, wer schon kontrolliert wurde und wo die Leute rauswollen. An manchen Stationen werden nur zwei Türen des ganzen Zugs geöffnet. Dann ist ein Hinweis vorher angebracht.
Ausblick vom #Amtrak Zug an den #HudsonYards nach oben. Danach geht es durch den #FreedomTunnel unter Manhattan durch, über die Spuyten Duyvil Bridge (immer wieder schön, was es für Namen in Amerika gibt) und an den Kawasaki Schienenfahrzeugwerken in #Yonkers vorbei.
Der Ausblick auf den #HudsonRiver, wenn man in New York keinen Platz auf der linken Seite erwischt hat.😏 #Amtrak #EmpireService
Damit man sich noch ein bisschen mehr wie am Rhein fühlt. #HudsonRiver #Amtrak #EmpireService
Bahnhof Hudson mit Bahnsteigzugang über die Gleise.
Bis zur Hauptstadt #Albany fahren noch viele Züge, danach wird es dünner.
Dann geht es weiter auf #CSX Gleisen, wo die Güterzüge Vorrang haben und auch für ordentlich Verspätung bei #Amtrak sorgen. In unserem Fall z.B. eine zusätzliche Stunde.
Fast die ganze Strecke bis Buffalo ziehen sich neben den Bahngleisen Sümpfe mit abgestorbenen Bäumen. #Amtrak #EmpireService
Der #LakeShoreLimited aus Chicago kommt mit seinen Sleeping Car entgegen. Und natürlich jede Menge Güterzüge. #Amtrak #EmpireService
Die Fahrt führt durch europäische Hauptstädte: Amsterdam und Rome. #Amtrak #EmpireService
Für Speis und Trank ist auch gesorgt. Die meisten essen am Platz, es gibt aber auch Tische im #Speisewagen, wo sich auch das Zugpersonal sammelt #DiningCar #Amtrak #EmpireService
Landschaft im Bundesstaat #NewYork #Amtrak #EmpireService
Ein DomeCar des offenbar historischen Adirondack in #Utica #Amtrak #EmpireService
Nach Rom gibt's noch einen Abstecher nach Sizilien: Syracuse,
außerdem eine Millionenstadt im Rust Belt: Rochester #Amtrak #EmpireService
Mit einer Stunde Verspätung die Ankunft am Zielbahnhof Niagara Falls - das Zugpersonal war schnell darin, die wenigen Fahrgäste vom Bahnhof runter zu scheuchen, offenbar nicht nur, um Feierabend zu machen, sondern auch, weil es sich um einen Grenzbahnhof mit abgeschirmten Bahnsteig handelt #Amtrak #EmpireService
Weiter geht's zu Fuß zum Busbahnhof von #NiagaraFalls. Der erste Eindruck ist ein Kulturschock. Verlassene Häuser und Geschäfte, leere Straßen erwartet man nicht in der Stadt mit einer der größten touristischen Sehenswürdigkeiten. Im dunklen Stadtbus, der stündlich fährt, ging es in die Hotelgegend, die weit weg von der Innenstadt und den Wasserfällen, dafür aber nahe an der Autobahn liegt.
Am nächsten Tag geht es mit dem für Hotelgäste kostenlosen aber kaum genutzten Bus nach Downtown #NigaraFalls US. Nach Durchfahren der teilweise verfallenden Stadt sieht es im Zentrum etwas besser aus. Die Hotels hier sind aber deutlich teurer als an der Autobahn und komischerweise auch als auf der kanadischen Seite, selbst wenn diese in Fallnähe liegen. Der Blick auf die kanadische Seite zeigt schon, dass dort eher der Bär tobt.
@doppelspurinsel
Oh Gott, DIESER Bus.
Im Stil einer alten Tram mit Oberlichtern. Naja, also Geschmack und so 🤡
@asraelvudogel Ja, so sehen da viele Busse aus. Das Design alter Straßenbahnen scheint wohl cool zu sein.