Aus dem Newsletter von #KatjaDiehl @SheDrivesMobility

Wieviel Geld kommt von @bmdv für #Dienstwagen und wieviel für #Deutschlandticket

und wie findet ihr das ?

@thierna @SheDrivesMobility Tja… Dienstwagenprivileg halt. Müsste man dringend überdenken. Aber das wird in der Autofahreration schwer. :/ Disclaimer: Ich profitiere selber seit 20 Jahren davon.
@pterlisten @thierna @SheDrivesMobility Bis heute konntem ir niemand erklären wo da das Privileg ist.

@Bildrauschen @pterlisten @thierna @SheDrivesMobility

1) Weder MwSt aufs Auto noch Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträge auf diesen Teil vom Gehalt
2) Pauschale, niedrige Besteuerung privater Nutzung

Das heißt, die Subvention fällt umso größer aus, je mehr privat gefahren wird, je teuerer das Auto und je höher das Einkommen ist.

Dadurch spart der Spitzenverdiener in der Oberklasselimousine viel mehr als die mobile Pflegekraft im Kleinwagen.

@Flo_Rian @pterlisten @thierna @SheDrivesMobility Zu 1: Doch, die werden gezahlt.
2. Ja, aber die Kilometer zur Betriebsstätte machen den großen Nutzungsanteil und durch die 0,3% je Kilometer auch den großen Steuerbatzen aus.

@Bildrauschen

Zu 1.: Nur die private Nutzung, und auch nur pauschal. Das führt in Fällen, in denen ein Dienstwagen hauptsächlich privat genutzt wird, zu einem Steuervorteil.

Zu 2.: Bei dir vielleicht und bestimmt auch im Außendienst oder der ambulanten Pflege. Bei hauptsächlich privat genutzten "Dienstwagen" als Gehalts-Extra eben nicht.

In beiden Fällen spart man um so *mehr*, je *weniger* man auf Dienstwagen und Geld angewiesen ist. *Das* ist das Privileg.

@Bildrauschen

Daher wird auch meist vorgeschlagen, das Verfahren zu reformieren:

-> Immer von privater Nutzung ausgehen (es sei denn, es ist vertraglich ausgeschlossen oder physisch unmöglich, z.B. Werkstatt), also keine Fahrtenbücher

-> Alleine die private Nutzung pauschal versteuern, aber umso höher je höher Einkommen, Listenpreis und/oder Emissionen ausfallen

@Flo_Rian Das ist doch defakto schon so. Es wird immer von privater Nutzung ausgegangen sofern kein FB geführt wird und auch die Pauschale Besteuerung richtet sich immer nach dem Bruttolistenpreis. Lediglich der Antrieb hat seit kurzem Einfluss ob 0,25/0,5/1,0 Prozent.

@Bildrauschen

Aktuell kann der Steuerzahler das günstigere Verfahren wählen, also Fahrtenbuch oder pauschal. Das führt logischerweise zu einem Steuervorteil, da ich nur Fahrtenbuch nutze, wenn mich die Pauschale benachteiligt. Da Fahrtenbuch zudem aufwändig für alle ist, soll es ganz wegfallen.

Beim zweiten Punkt geht es darum, dass der pauschal zu versteuernde Prozentsatz mit höherem Einkommen, Listenpreis und/oder Emissionen steigen soll.

@Bildrauschen
Dadurch ergibt Dienstwagen weiterhin Sinn für die, die wirklich beruflich und finanziell darauf angewiesen sind, vor allem wenn sie verbrauchsarme Fahrzeuge wählen.

Für Spitzenverdiener macht der teure Dienstwagen mit hohem Verbrauch dann keinen Sinn mehr, Privatkauf ist günstiger. Das ist dann auch okay, da sie den eh nicht für die Arbeit brauchen und nicht steuerlich gefördert werden müssen.