Aus dem Newsletter von #KatjaDiehl @SheDrivesMobility

Wieviel Geld kommt von @bmdv für #Dienstwagen und wieviel für #Deutschlandticket

und wie findet ihr das ?

@thierna @SheDrivesMobility Tja… Dienstwagenprivileg halt. Müsste man dringend überdenken. Aber das wird in der Autofahreration schwer. :/ Disclaimer: Ich profitiere selber seit 20 Jahren davon.
@pterlisten @thierna @SheDrivesMobility Bis heute konntem ir niemand erklären wo da das Privileg ist.
@Bildrauschen @thierna @SheDrivesMobility Weil du, wenn du es selber bezahlen müsstest, niemals einen Neuwagen so billig fahren kannst.
@pterlisten @thierna @SheDrivesMobility Das kommt darauf an, denn die Kilometer für die Fahrt zur regelmäßigen Betriebsstätte die neben dem 1% fällig sind, hauen ganz schön rein. Zudem ist nicht der Wagen zu versteuern, sondern die anteilige Nutzungserlaubnis.
Kommentar: Das Dienstwagenprivileg gehört abgeschafft

Der Staat unterstützt Dienstwagen jährlich mit Milliarden Euro. Davon profitieren vor allem Wohlhabende. Die neue Regierung muss das ändern.

Süddeutsche Zeitung
@jobi @pterlisten @thierna @SheDrivesMobility Nenn mich dumm oder Ferengi, aber in diesem Kommentar ist nicht ein Argument.
@Bildrauschen @pterlisten @thierna @SheDrivesMobility Ohne die popkulturelle Referenz jetzt recherchieren zu wollen (nicht mein Universum) würd ich jetzt nicht Dummheit unterstellen: Dritter Absatz beschreibt imho sehr gut das, was viele Menschen wohl unter dem Begriff Privileg einsortieren (Privileg auch in alle Richtungen gedacht: AG, AN, Autokonzern). Bei einer Diskussion über Begriffe geht's aber ja auch nicht darum, dich jetzt zu überzeugen, sondern dir die andere Sichtweise verständlich zu machen. Die musst du ja nicht annehmen um sie zu verstehen. Dafür fand ich den Artikel kompakt und gut geeignet. Wenn er dennoch nicht funktioniert, erklär' du doch vielleicht warum es kein Privileg deiner Ansicht nach ist (also das Gegenteil: fair, ohne Bevorzugung von Akteuren, insb. Besserverdienenden, auch im Vergleich zur restlichen Gesellschaft, die davon nicht profitiert)?
Das Dienstwagenprivileg im Faktencheck

Christian Lindner wittert hinter dem Wort Dienstwagenprivileg „linkes Framing“. Tatsächlich gebe es für die Fahrer gar keinen Steuervorteil. Stimmt das? Ein Faktencheck mit Beispielrechnung.

Wirtschaftswoche
@Nake @jobi @pterlisten @thierna @SheDrivesMobility Das ist aber ein unzulässiges Scheinargument denn hier geht es nicht um Alleinbesitz, sondern um anteilige Nutzung. Der Vergleich muss also entweder Miete/Leasing oder gemeinsamer Besitz sein.

@Bildrauschen @jobi @pterlisten @thierna @SheDrivesMobility

Sie wollten wissen, worin das Privileg liegt. Hier ist es berechnet. Der Vergleich ist doch klar. Würden Sie das Auto privat kaufen/leasen wäre es für Sie im 5 stelligen Betrag teurer. Also zahlen die Steuerzahler den Luxus mit, den eigtl nahezu jede Firma selber tragen könnte Gegen was wollen Sie denn vergleichen?

@Bildrauschen @pterlisten @thierna @SheDrivesMobility

1) Weder MwSt aufs Auto noch Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträge auf diesen Teil vom Gehalt
2) Pauschale, niedrige Besteuerung privater Nutzung

Das heißt, die Subvention fällt umso größer aus, je mehr privat gefahren wird, je teuerer das Auto und je höher das Einkommen ist.

Dadurch spart der Spitzenverdiener in der Oberklasselimousine viel mehr als die mobile Pflegekraft im Kleinwagen.

@Flo_Rian @pterlisten @thierna @SheDrivesMobility Zu 1: Doch, die werden gezahlt.
2. Ja, aber die Kilometer zur Betriebsstätte machen den großen Nutzungsanteil und durch die 0,3% je Kilometer auch den großen Steuerbatzen aus.

@Bildrauschen

Zu 1.: Nur die private Nutzung, und auch nur pauschal. Das führt in Fällen, in denen ein Dienstwagen hauptsächlich privat genutzt wird, zu einem Steuervorteil.

Zu 2.: Bei dir vielleicht und bestimmt auch im Außendienst oder der ambulanten Pflege. Bei hauptsächlich privat genutzten "Dienstwagen" als Gehalts-Extra eben nicht.

In beiden Fällen spart man um so *mehr*, je *weniger* man auf Dienstwagen und Geld angewiesen ist. *Das* ist das Privileg.

@Bildrauschen

Daher wird auch meist vorgeschlagen, das Verfahren zu reformieren:

-> Immer von privater Nutzung ausgehen (es sei denn, es ist vertraglich ausgeschlossen oder physisch unmöglich, z.B. Werkstatt), also keine Fahrtenbücher

-> Alleine die private Nutzung pauschal versteuern, aber umso höher je höher Einkommen, Listenpreis und/oder Emissionen ausfallen

@Flo_Rian Das ist doch defakto schon so. Es wird immer von privater Nutzung ausgegangen sofern kein FB geführt wird und auch die Pauschale Besteuerung richtet sich immer nach dem Bruttolistenpreis. Lediglich der Antrieb hat seit kurzem Einfluss ob 0,25/0,5/1,0 Prozent.

@Bildrauschen

Aktuell kann der Steuerzahler das günstigere Verfahren wählen, also Fahrtenbuch oder pauschal. Das führt logischerweise zu einem Steuervorteil, da ich nur Fahrtenbuch nutze, wenn mich die Pauschale benachteiligt. Da Fahrtenbuch zudem aufwändig für alle ist, soll es ganz wegfallen.

Beim zweiten Punkt geht es darum, dass der pauschal zu versteuernde Prozentsatz mit höherem Einkommen, Listenpreis und/oder Emissionen steigen soll.

@Bildrauschen
Dadurch ergibt Dienstwagen weiterhin Sinn für die, die wirklich beruflich und finanziell darauf angewiesen sind, vor allem wenn sie verbrauchsarme Fahrzeuge wählen.

Für Spitzenverdiener macht der teure Dienstwagen mit hohem Verbrauch dann keinen Sinn mehr, Privatkauf ist günstiger. Das ist dann auch okay, da sie den eh nicht für die Arbeit brauchen und nicht steuerlich gefördert werden müssen.