Aus dem Newsletter von #KatjaDiehl @SheDrivesMobility
Wieviel Geld kommt von @bmdv für #Dienstwagen und wieviel für #Deutschlandticket
und wie findet ihr das ?
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Wieviel Geld kommt von @bmdv für #Dienstwagen und wieviel für #Deutschlandticket
und wie findet ihr das ?
@Bildrauschen @pterlisten @thierna @SheDrivesMobility
1) Weder MwSt aufs Auto noch Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträge auf diesen Teil vom Gehalt
2) Pauschale, niedrige Besteuerung privater Nutzung
Das heißt, die Subvention fällt umso größer aus, je mehr privat gefahren wird, je teuerer das Auto und je höher das Einkommen ist.
Dadurch spart der Spitzenverdiener in der Oberklasselimousine viel mehr als die mobile Pflegekraft im Kleinwagen.
Zu 1.: Nur die private Nutzung, und auch nur pauschal. Das führt in Fällen, in denen ein Dienstwagen hauptsächlich privat genutzt wird, zu einem Steuervorteil.
Zu 2.: Bei dir vielleicht und bestimmt auch im Außendienst oder der ambulanten Pflege. Bei hauptsächlich privat genutzten "Dienstwagen" als Gehalts-Extra eben nicht.
In beiden Fällen spart man um so *mehr*, je *weniger* man auf Dienstwagen und Geld angewiesen ist. *Das* ist das Privileg.
Daher wird auch meist vorgeschlagen, das Verfahren zu reformieren:
-> Immer von privater Nutzung ausgehen (es sei denn, es ist vertraglich ausgeschlossen oder physisch unmöglich, z.B. Werkstatt), also keine Fahrtenbücher
-> Alleine die private Nutzung pauschal versteuern, aber umso höher je höher Einkommen, Listenpreis und/oder Emissionen ausfallen
Aktuell kann der Steuerzahler das günstigere Verfahren wählen, also Fahrtenbuch oder pauschal. Das führt logischerweise zu einem Steuervorteil, da ich nur Fahrtenbuch nutze, wenn mich die Pauschale benachteiligt. Da Fahrtenbuch zudem aufwändig für alle ist, soll es ganz wegfallen.
Beim zweiten Punkt geht es darum, dass der pauschal zu versteuernde Prozentsatz mit höherem Einkommen, Listenpreis und/oder Emissionen steigen soll.
@Bildrauschen
Dadurch ergibt Dienstwagen weiterhin Sinn für die, die wirklich beruflich und finanziell darauf angewiesen sind, vor allem wenn sie verbrauchsarme Fahrzeuge wählen.
Für Spitzenverdiener macht der teure Dienstwagen mit hohem Verbrauch dann keinen Sinn mehr, Privatkauf ist günstiger. Das ist dann auch okay, da sie den eh nicht für die Arbeit brauchen und nicht steuerlich gefördert werden müssen.