@prxpragma
Die Armee war die schlimmste Zeit meines Lebens. Ich kann nicht erkennen, dass ich geschrieben habe, dass ich irgendwo etwas lustig oder amüsant fand. Was ich beschrieben habe war eine Vertrautheit mit Menschen. Das habe ich gemacht, damit man sehen konnte, dass ich etwas von ihren Einstellungen erfahren konnte.
Insgesamt habe ich Glück gehabt, weil ich mit Computern arbeiten konnte.
Meine Beurteilungen waren alle negativ (militärische Niete), ich wäre an anderen Stellen in der Armee wahrscheinlich zugrunde gegangen.
Ich habe nicht verweigert, weil ich dann nicht mehr hätte studieren können. Ein Junge von meiner Schule hatte die Teilnahme am Militärlager verweigert, er ist dann Schäfer geworden.
#Whataboutism ist, wenn man vom Thema ablenkt. Ich habe nicht vom Thema abgelenkt, sondern geschrieben, was meine Erfahrungen in der DDR-Armee waren. Das war eine direkte Gegenüberstellung zur Aussage des Historikers, der meinte, dass es in *allen* DDR-Kasernen Nazi-Umtriebe gegeben habe. Er hat dafür keine Belege geliefert und ich habe auch noch nie etwas davon gehört. Das Gegenstück ist die Bundeswehr, in der es in der Tat Neonazis gibt, was auch durch diverse Veröffentlichungen und Gerichtsverfahren belegt ist.
Da es insgesamt um einen Ost-West-Konflikt, nämlich die Darstellung des Ostens in Westmedien geht, ist diese Kontrastierung sehr wohl angemessen und kein Whataboutismus.
Ich habe keinen Cousin im Westen, aber, wie ich an anderer Stelle schon geschrieben habe, hätte ich auf niemanden geschossen. Ich bin Pazifist und hätte mich im Ernstfall selbst erschossen. Ich sah keinen Weg um die DDR-Armee herum. Wenn es bei Ihnen anders gelaufen ist, dann ist es gut. Ich bewundere Sie dafür.