Die Behauptung von Friedrich #Merz, das Gendern in Nachrichten treibe der AfD Wählerstimmen zu, ist blanker Populismus auf Kosten Tausender Journalist:innen im Rundfunk. Wir erwarten von der #CDU Unterstützung der Journalist:innen, keine Nackenschläge!
DJV-Pressemitteilung: https://www.djv.de/startseite/profil/der-djv/pressebereich-download/pressemitteilungen/detail/news-keine-nackenschlaege-von-merz
Keine Nackenschläge von Merz

Der Deutsche Journalisten-Verband verurteilt den Vorwurf von CDU-Chef Friedrich Merz, Gendern im Journalismus treibe der AfD Wählerstimmen zu.

„Die Kolleginnen und Kollegen stehen wegen ihrer unabhängigen und kritischen Berichterstattung mächtig unter Druck vom rechtsextremen Rand. Da braucht es eher Zuspruch als Genderkritik“, kritisiert DJV-Vorsitzender @ueberall den Tweet von Friedrich #Merz (#CDU).
@DJV @ueberall
Gerade wurde im Presseclub eine Umfrage mit einem Ranking der Wahlmotivationen der AfD Wähler gezeigt. "Diskussion um Frauen- und Minderheitenrechte" lag mit 10% auf Platz 9. In den oberen Rängen fanden sich ganz klassische politische Themen wie Inflation und Sicherheit. Nicht das "Gender-Thema" spaltet die Gesellschaft, sondern Merz & Co. reden eine Spaltung herbei.

@DJV

Moin, ich möchte gerne für @ueberall und die DJV-Kolleg*innen ergänzen, dass die Diffamierung und Kritik gegen die Wahrnehmbarkeit von Geschlechtervielfalt im Sprachgebrauch selbst Teil des Drucks vom rechtsextremen Rand ist. In Fällen wie der Agitation gegen Georgine Kellermann, Janka Kluge oder Tessa Ganserer ist es auch rechtsextreme Gewalt, Sprache als Waffe, Psycho-Terror und Belästigung als Mittel für die antifeministische, zT völkisch-naturalistische Agenda.

Mit freundlichem Gruß.

@DJV @ueberall

Männer wie Merz: Wir wollen, dass weiterhin ausschließlich mit der männlichen Form gegendert wird. Denn wenn wir sprachlich nicht bevorzugt werden, dann empfinden wir das als übergriffig!!

#Merz #Gendern

@DJV @ueberall Bildbeschreibung: Tweet von Friedrich Merz: 》„Mit jeder gegenderten Nachrichtensendung gehen ein paar hundert Stimmen mehr zur #AfD. Gegenderte Sprache und identitäre Ideologie werden von einer großen Mehrheit der Bevölkerung nicht mehr nur im Stillen abgelehnt. Sie werden als übergriffig empfunden.“ (tm) #MerzMail