Guten Morgen, ihr Lieben! Eine Studentin von mir sucht für eine kurze Umfrage für ihre Bachelor-Arbeit zum Thema „Gendersprache“ möglichst viele Menschen mit vielfältigen Hintergründen und Meinungen! Bitte nehmt teil und teilt den Link auch mit allen, die ihr kennt! https://forms.gle/1cQzEwJsxkZ8nK8h8
Gendersprache

Für ein sprachwissenschaftliche Untersuchung an der Freien Universität Berlin führe ich eine Studie durch, die zum einen erfragt, ob Sie die öffentliche Debatte rund um die sog. Gendersprache (auch gendersensible Sprache oder gendergerechte Sprache genannt) verfolgen und inwiefern Ihre Haltung dadurch beeinflusst wurde. Im zweiten Teil wird abgefragt, ob und wie Sie Gendersprache mündlich und schriftlich in verschiedenen Lebensbereichen gebrauchen. Diese Umfrage dauert ca. 20 Minuten. Alle Daten werden anonym erhoben, sie können Personen nicht zugeordnet werden und werden streng vertraulich behandelt. Ich interessiere mich für das gesamte Spektrum an Meinungen und bin interessiert an möglichst vielfältigen Stimmen. Ich bedanke mich herzlich für Ihre Teilnahme! Empfehlung: Generell empfiehlt es sich die Umfrage an einem Laptop oder ähnliches durchzuführen, sollte Ihnen das nicht möglich sein, ist es hilfreich das Smartphone/Tablet im Querformat zu halten damit alle Antwortmöglichkeiten leichter einsehbar sind.

Google Docs
@astefanowitsch Das Wort "Gendersprache" kenne ich bisher nur aus dem rechtskonservativen Bereich, wurde das absichtlich so gewählt?
@fantasminoo @astefanowitsch Ja, es soll dabei helfen, die eher ablehnend eingestellten Menschen nickt nicht abzuschrecken.
@astefanowitsch Wenn die Studentin bei ihnen studiert: Die Pflichtangabe bei politischer Orientierung ist etwas übergriffig.
@lobingera Die dort gewählte Formulierung ist interpretationsfähig. Nach meinem Verständnis wurde nur gefragt, ob eine politische Orientierung besteht. Nicht welche. @astefanowitsch
@lobingera @astefanowitsch Darüber bin ich auch gestolpert. Ich kann mir vorstellen, wie das in der Auswertung nützlich sein kann. Dennoch, puh...
@lobingera @astefanowitsch Immerhin ist eine freie Eingabe möglich. "Desinteressiert" geht also auch 😋
@astefanowitsch
Ganz ehrlich…
Ich komme bei diesem Gendern total durcheinander…
Würde gerne mitmachen, aber kann man das wenn man da nicht ganz den Durchblick hat?
Dachte mal es reicht tolerant und offen zu sein…beim gendern setzt es bei mir aus.🤷🏼‍♀️
@si_irini Entgendern ist relativ einfach, ich nehm meist einfach "Person" und dann die Tätigkeit oder bspw den Berufsort. Aber mit * ist eben auch sehr einfach und schliesst alle Geschlechter ein.
@astefanowitsch Gerne erledigt, würd aber anregen, weniger Pflicht-Freitextfelder zu nutzen (sollte sich nachträglich noch ändern lassen). Das sind ja leider Absprunggaranten, wär schade um die Umfrage.
@astefanowitsch Großstadt/über 60 ob das so selten ist, weiß ich nicht
@astefanowitsch Die Person geht davon aus, daß man einen Arbeitsplatz hat.
Hint: Haben nicht alle.
@astefanowitsch Wäre schön,. wenn so was nicht über ein datenschutzfeindliches Unternehmen wie Google laufen würde.
@astefanowitsch Kann man machen und dauert auch nicht lange.
@astefanowitsch Bei Frage 5 ist keine Mehrfachauswahl möglich, obwohl angegeben und sinnvoll.
@astefanowitsch Ist Feedback erwünscht/hilfreich?

@astefanowitsch Gutes und wichtiges Thema. Leider bei Google angelegt und damit gibt es (ganz ehrlich: leider) auch keine Daten meinerseits.

Ich hoffe wirklich, dass in dieser Richtung, gerade bei den Jüngeren, mal ein Umdenken einsetzt. Die Datenkraken wie Alphabet (mit Google, den ganzen "kostenlosen" Programmen, YouTube), Meta (Facebook, WhatsApp, Instagram), Twitter, Amazon (inkl. der vermaledeiten AWS) etc. haben schon genug Schaden angerichtet.

@moskitokoenig @astefanowitsch Ich kann dem Vorredner nicht genug zustimmen. Hätte ebenfalls mitgemacht, unter diesen schlechten Voraussetzungen aber leider nicht.
@astefanowitsch da fehlt das generische neutrum als option.
(ich nutz es ja auch nicht, weil es für alle falsch klingt, aber es ist die überlegene option :/ bevorzugt nicht, schließt nicht aus, inklusiver als glottis, spricht und schreibt sich am supersten, grammatisch und logisch am korrektesten, bringt hartgesottene sprachnazis ebenso auf die palme, ändert wenig an der tatsächlichen sprache, aber massiv und für alle das, was im kopf passiert, das mitmeinen)
@astefanowitsch In der Umfrage fehlt die Möglichkeit „Gendern nach Phettberg“. 😉 Gruß an die Studentin und viel Erfolg.
@astefanowitsch leider fehlen mir da einige Fragen zu Hintergründen und Erklärungen, dazu wie man dazu steht, wieso und wie man sich Sprache wünschen würde.
Ich persönlich würde ein reales Neutrum oder reales Maskulinum (mit dem heutigen generischen Maskulinum als Neutrum und einer anderen Form für eindeutig männlich) bevorzugen. Das * ist für mich zum Beispiel nicht inklusive, sondern verschiebt die Exklusion nur.
@astefanowitsch schade dass keine freie Anmerkung möglich ist.
@astefanowitsch Wer eine Umfrage über geschlechtergerechte Sprache macht, sollte das lieber nicht "Gendersprache" nennen. Dann können nämlich nur Rechte, die diesen Begriff auf diese Weise falsch benutzen, mitmachen, was das Ergebnis dann doch sehr verzerrt.

@astefanowitsch

google-doc = no-go.

bei hat sich ihre meinung geändert: pflichtfeld ja-nein - kein "bin unsicher"

bei anderen fragen "häufig" - aber kein "immer", oder "fast immer"

nicht weiter gelesen.

@astefanowitsch

bestenfalls kommt da als ergebnis raus, was google-gläubige vom gendern halten. wer nach "vielfältigen hintergründen und meinungen" forscht, ist damit schon vorm anfangen gescheitert. oder ist das ein honeypot?

@astefanowitsch Musste auf Seite 2 abbrechen, da keine widerspruchsfreie Dateneingabe möglich ist. Da erwarte ich mehr Gründlichkeit in der Erstellung des Fragebogens.
@astefanowitsch Was ist denn das bloß schon für eine rechte Rahmung, "Gendersprache"? Ist ihr das nicht bewusst?
Google | BigBrotherAwards

Google erhält den BigBrotherAward 2021 für jüngst offenbar gewordene massive Manipulation des Internet-Werbemarktes, Aushungern von Kreativen und Medien sowie

@verbena zumal es genug Alternativen für Umfragen mit gleichen/ besseren Funktionen gibt s.o. bzw. hier
@astefanowitsch @lobingera @datendetektivin @fiee @moskitokoenig @friederike182 @verbena @ivo
@datendetektivin

:blobfoxgooglyconfused: #Umfrage <i>Frage an alle, die (i.w.S. wissenschaftliche*) Online-Surveys durchführen:</i> :blobfoxscience: :blobfoxcomputerowo: Welche #Software nutzt Ihr dafür? :blobfoxcomfycomputer: Warum bevorzugt Ihr diese? Weitere Empfehlungen/ Erfahrungen ? Was sind Eure Kriterien für die Auswahl? <i>*i.w.S. wissenschaftlich = Empirische Forschung, #Evaluation, #Umfragen für Studienarbeiten, Masterarbeiten u.ä. </i> @[email protected] @[email protected] #Umfrage #Poll #Survey #Google #Cryptpad #empirio #LimeSurvey #SosciSurvey #SurveyMonkey #Unipark #Soziologie #Sozialforschung (📊)

ぷにすきー
@astefanowitsch Vielen Dank, ich habe brav versucht, alles zu beantworten. Eine Sache fand ich nicht einfach: Was ist die "neutrale Form"?
Was ich nicht mache, ist "Lehrende/Studierende" zu verwenden. Was ich viel mache, ist "ich" und "du" oder Passiv zu verwenden, um "er" und "man" zu vermeiden. (ZB, statt "Jeder ist seines Glückes Schmied" → "Du bist deines Glückes Schmied"). Das ist dieselbe "neutrale Form", richtig?
politische orientierung? und dann lesen sie die mail-adresse aus??? nee!
@astefanowitsch bei google.forms geb ich u.a. meine politische Orientierung ein? ... was soll's ... wissen die doch eh schon.
@astefanowitsch Das ist eine Umfrage, die getreu dem Motto "glaube keiner Umfrage die du nicht selber gefälscht hast" folgt. Es gab nicht einmal die Möglichkeit die eigene Position zum Thema anzugeben. Ich kann ja gendergerecht sprechen oder schreiben oder dies gelegentlich tun, obwohl ich dies grundsätzlich ablehne.
Und ja - sowas bei g00gle zu machen find ich auch nicht so toll.
Ich wünsche dennoch viel Erfolg!
@astefanowitsch Das war sehr interessant, ich habe gerne mitgemacht! 😀
@astefanowitsch
Bzgl. GoogleDocs:
Die HU hat mittlerweile LimeSurvey gehostet, siehe https://www.cms.hu-berlin.de/de/dl/netze/vpn/software/LimeSurvey/standardseite
Vllt. kann man die FU überzeugen, das auch zu tun? Privat habe ich auch eine Instanz, das ist recht einfach, wenn auch wg. der häufigen Updates ein wenig Arbeit.
Online-Umfragen mit Limesurvey

LimeSurvey ist ein einfaches und selbsterklärendes Werkzeug zur Erstellung von Web-basierten Umfragen. Programmierkenntnisse sind nicht notwendig. Die Software selbst ist Open Source, d.h. sie ist ohne einen zusätzlichen Lizenzerwerb oder Kosten benutzbar.

Computer- und Medienservice der Humboldt-Universität zu Berlin