Thema #Gendern.

Es geht beim gendern nicht darum, die #Mehrheit zu #schikanieren. Es mag ja so sein, dass es Euch #sinnlos erscheint. Es mag ja sein, dass es für Euch #lächerlich oder #lästig erscheint. Es mag ja sein, dass Ihr Euch dadurch angegriffen fühlt. Und das ist Euer gutes Recht.

Trotzdem gibt es #Menschen auf dieser Welt, die sich durch das #generische #Maskulinum #ignoriert und #unsichtbar gemacht fühlen. Allen voran natürlich viele #Frauen.

Davon aber ganz Abgesehen gibt es noch mehr als nur zwei #Geschlechter - und das ist tatsächlich wissenschaftlich erwiesen, da hilft auch kein Jammern oder sich aufregen. #Geschlecht ist ein #Spektrum.

Es gibt Menschen die sich zwischen den Geschlechtern fühlen. Es gibt auch Menschen die sich keinem Geschlecht zuordnen wollen oder können.

Viele dieser Menschen - durchaus nicht alle - fühlen sich sogar ausgeschlossen, ignoriert und unsichtbar gemacht, wenn man aus dem generischen Maskulinum eine Kombination aus männlich und weibllich macht. Zum Beispiel bei "MitarbeiterInnen" oder bei "Sehr geehrte Damen und Herren".

Es ist ganz einfach: Es ist eine Frage des #Respekt|s und des #Anstand|s, auch diese Menschen mit zu #inkludieren.

Und das kann man eben mit einem ganz einfachen Zeichen, einem simplen #Gendersternchen. Also statt dem eh schon üblichen "Mitarbeiter/in" einfach den Slash ersetzen durch einen Stern: "Mitarbeiter*in".

Dabei bricht sich niemand einen Zacken aus der Krone.

Trotzdem MUSS man es aber auch nicht. Niemand zwingt Euch dazu! Selbst die selbst Betroffenen Menschen, die die sich durch das Gendersternchen inkludiert fühlen, zwingen es Euch nicht auf.

Es ist freiwillig.

Es ist genau so freiwillig, wie die Schreibweise "MitarbeiterIn" oder "Mitarbeiter/in". Wenn Du es nicht benutzen WILLST, dann benutze es nicht.

Was aber NICHT freiwillig ist, sondern ein echtes Zeugnis für #Ignoranz und #Respektlosigkeit, ist es, sich darüber aufzuregen und zu sagen, dass es sinnlos sei, dass es niemandem nütze oder egoistisch von einer Minderheit sei.

Euch mag es nicht nützen. Vielen Anderen aber schon!

Also bitte haltet einfach die Füße still und zeigt ein wenig Respekt für Menschen, die es auch ohne Eure ignoranten Ergüsse echt schon schwer genug haben. Danke.

@christin

Respekt ist keine Einbahnstraße und gerade Respekt vermisse ich doch recht stark, wenn eine kleine Minderheit auf Egotrip versucht der Allgemeinheit mit emotionalen Erpressungsversuchen und Halbwahrheiten eine Schreib- und Sprechweise auf zu zwingen, die völlig alltaugsuntauglich ist und darüberhinaus nie zu etwas anderem gedacht war, als eine feministische Machtdemonstration zu sein.

@raccoon Du hast meinen Text nicht gelesen. Bitte noch einmal aufmerksam lesen und über jedes einzelne Wort nachdenken.

@christin

Statt über einzelne Worte, denke ich lieber über einzelne Aussagen nach. Von denen hast du einen ganzen Wäschekorb aufgetischt.

Wenn du deine Gedankengänge als Klump anstelle von separaten Argumenten präsentierst, dann zwingt mich das zu einer zusammenfassenden Antwort.

Ja, ich habe deinen Text gelesen, nein, ich finde ihn nicht überzeugend. Er läuft im wesentlich auf die Forderung hinaus, dass die Allgemeinheit Rücksicht auf eine rücksichtslose Minderheit nehmen soll.

@raccoon Okay, jetzt wirds interessant. Wo und wann ist denn besagte Minderheit rücksichtslos?
@raccoon Meinst du, diese Minderheit ist rücksichtslos, wenn sie sich vor verbaler und körperlicher Gewalt wehren muss? Meinst du sie ist rücksichtslos, wenn man ihr Absichten in den Mund legt, die nicht wahr sind? Oder ist sie rücksichtslos, weil sie unsichtbar gemnacht wird, ignoriert wird und kaum dass sie sich mal bemerkbar macht, als egoistisch und rücksichtslos hingestellt wird...?

@christin

Wir reden hier aber nicht über Gewalt, sondern darüber, dass eine ideologisch verbohrte Minderheit (vertreten durch dich) von der Allgemeinheit verlangt, dass man ihr in der Sprache ein Denkmal setzt, das weder ästhetisch noch funktional ist. Ja, das ist rücksichtslos!

Genera sind Wortkategorien. Wir hätten sie genau so gut nach Farben benennen können und niemand hätte sich über das "generische Blau" aufgeregt.
Das ist das argumentative Niveau auf dem pro Genderspeak operiert.