Jedes Fleischersatzprodukt besteht aus Soja- oder Getreideprotein, jedes scheiss Tier frisst Soja oder Getreide, wie zur Hölle kann es teurer sein das Schnitzel direkt aus den Pflanzen zu machen als den Umweg über ein Schwein zu gehen
@elhotzo das eine ist eine stark subventionierte Industrie, die ihre Abläufe über Jahre hinweg optimieren konnte...das andere muss sich erst noch so weit entwickeln, dass die Abläufe optimiert sind
@elhotzo "Scheiß Tier" - warum musst Du es so nennen? "Jeder scheiß Agrarkonzern" wäre richtiger.
@elhotzo
Ich vermute, abgesehen von klimaschädlichen Subventionen auf Tierqual-Produkte, sind die Futtermittel natürlich von geringster Qualität und weniger anspruchsvoll in der Herstellung 🤷‍♂️
Fasst das die Debatte nicht zusammen?
Die Debatte über Ersatzprodukte, die eigentlich keiner braucht, wenn man ein paar geile, vegane Rezepte kennt...

@youngchillionaire @elhotzo ich würde nicht sagen, dass sie keiner braucht.

Sie machen den Einstieg einfacher. Isso.

@Drachin @elhotzo
Ja, da hast du vollkommen recht. Aber wenn von veganer Ernährung geredet wird und das ja alles so teuer ist, denke ich mir: So‘n Blumenkohl, Sojajoghurt und Cous Cous...das ist ja wohl zu machen 🤷‍♂️
@youngchillionaire Naja, es ging aber doch vor allem darum, dass die Ersatzprodukte teuer sind, was zum größten Teil auch noch stimmt. Das liegt einfach auch (nicht nur) daran, dass ständig an neuen Rezepturen geforscht wird und die Kosten dafür wieder eingefahren werden müssen. Allerdings gibt es mittlerweile durchaus Ersatzprodukte, die genauso viel oder nur wenig mehr kosten als die Variante mit Tier.
@elhotzo Steuern, Subventionen ...
@elhotzo Naja die so ein Soja Schnitzel ist schon ein komplexes Produkt, da ist der Preis des Sojas gar nicht so entscheidend. Auch wichtig ist der Skalenfaktor, beim Discounter geht der Preis ja schon in die richtige Richtung.
@elhotzo Subventionen und Massentierhaltung. 🤷‍♀️
@elhotzo Könnte am Steuersatz und am Hipsterzuschlag liegen.
@elhotzo
Weil dazu ein ungeheurer technischer Aufwand nötig ist...
@wordaholic
@XiongShui @elhotzo @wordaholic nein. Ich hab das schon selber gemacht. Ein Schwein zu halten, das wäre wesentlich aufwändiger gewesen.
@elhotzo EU-Subvention
@solarplexus @elhotzo die sind Flächenbezogen, da ist es egal ob das Getreide ins Schwein oder in den Menschen geht.
Die nationalen Unterstützungen für eine bessere Tierhaltung/Auslauf/Platz mal außen vor, aber die mögen ja durchaus auch einen Sinn haben.
@Mikall @elhotzo Es gibt z.B. Exportsubventionen, die speziell Tierhaltung verbilligen.
@elhotzo Weil einem das Schwein die Arbeit abnimmt und dafür nicht bezahlt wird.
@elhotzo liegt an den gestiegenen Gas und Strompreisen, oder?
@elhotzo es gibt auch welche auf Erbsenbasis.
@elhotzo weil Fleischindustrie-Konzerne von EU-Geldern subventioniert werden - der größte Betrieb bekommt den größten Batzen Geld. Nennt sich die "Gemeinsame Agrarpolitik", abgekürzt GAP. Man kann das nachlesen auf den Websites des Europäischen Parlaments. Fleisch und tierische Produkte werden also künstlich im Preis gedrückt (wobei ich mich gerade Frage, woher die EU-Gelder kommen, ja eigtl doch aus den beteiligten Ländern ergo vom Steuerzahler).
Der zweite Punkt ist die nicht eingepreiste Klimaschädlichkeit. Würde Fleisch und tierische Produkte real so viel kosten wie sie Klimaschäden verursachen, wäre das Zeug - zusammen mit den weggefallenen EU-Geldern - unerschwinglich teuer.
Nur interessiert sich niemand dafür. Der konsumierende Mensch sieht nur dass es günstiger ist - das Warum interessiert ihn leider nicht. 🤷‍♀️
@elhotzo weil du heute sogar einen Pflasterstein für 10€ verkaufen kannst wenn du nur VEGAN! draufschreibst...

@elhotzo Der Mensch scheisst übrigens auch. Das muss man bei Tieren nicht extra betonen und bringt zur Meinungsfindung keinen Mehrwert.

Ansonsten sind Preisbildungen immer ein Ding von Angebot und Nachfrage. Durch Massenproduktion (und Agrarsubventionen) sind tierische Erzeugnisse teilweise recht billig. Aber auch hier gibt es ja Unterschiede, meistens durch höhere Qualität und bessere Tierhaltung begründet. Um das zu unterstützen, kann man auch diese teureren Fleischprodukte kaufen.

@elhotzo Erbsen sind auch oft dabei.Jedenfalls vollzieht sich jetzt ein Wandel in den Supermarktregalen.Marken dürfen ja nicht genannt werden,sonst gilts als Werbung- manches wird schon bezahlbarer.
@elhotzo Da sind noch so viele Zusatzstoffe drin, damit es ähnlich wie Fleisch schmeckt. Irgendwie gegaukelt die Industrie uns vor das die vegetarischen Produkte eben dann auch nach Fleisch schmecken müssen. Über die Bezeichnung brauchen wir gar nicht diskutieren. Die sind unterirdisch. Da fällt den „Kreativen“ anscheinend nicht viel ein. Bsp.: Vegetarian Butcher. Ohne Worte.
@Fshtwm Boah, ich bin beeindruckt von deiner Ahnung und solidarisiere mich empört. Fleisch ist halt total rein und gesund. Enthält keine Antibiotikarückstände, nie Nitritpökelsalz und auch sonst nichts. Pure Natur. Direkt aus dem Leib geschnitten und roh verspeist. Dagegen dieses giftige Soja-, Erbsen- oder Lupinenprotein oder dieses seitanische Seitan! Alles voller Chemie! Überall Dihydrogenmonoxid drin. Schlimm. Nee, ohne Worte, wirklich. @elhotzo
@moeria Schon mal einen Blick auf die Zutatenlisten der ach so gesunden Vegetariergerichte riskiert? Außerdem habe ich nirgends behauptet das Fleisch gesünder bzw. besser ist.
@Fshtwm schon mal einen Blick auf die Zutatenliste der ach so gesund gesunden Fleischgerichte riskiert? Warum sollte bspw Tiermus im Enddarm gesünder oder natürlicher sein als Pflanzenproteine in ner Zellulosepelle? Aber wenn du nirgends behauptet hast, dass Tierfleisch besser oder gesünder ist als pflanzliches, dann ist es doch super! Seltsam nur dein Ausgangskommentar. Ist Verteidigung von Tierqual und Tod einfach ein Reflex aus dem Stammhirn, für den niemand was kann?
https://youtu.be/MTO-NO9yhYw
DÄNISCHE DELIKATESSEN | Clip | "Die Wurstphilosophie"

YouTube
@moeria ich komme aus einer Fleischerfamilie und weiß was da alles drin ist. Und ja, selbst der Meistermetzger pfuscht wenn keiner hinschaut.
Der Lege hat doch mal mit gepfuschter Bratwurst gezeigt das das in einer Kontrolle nicht mal auffällt.
Und wenn man seine Fleischersatzprodukte selber macht hat man zumindest ein wenig Kontrolle darüber was da alles rein kommt, jetzt müssten die Sojaschnetzel im Einzelhandel nur noch das selbe kosten wie was die Industrie bezahlt... 😒
@bastetfurry So ein mega Preisunterschied ist bei pflanzenbasierten Upgrades zu den tierbasierten Varianten nicht, finde ich. Deutlicher wird der Unterschied bei hochwertigem Käse. Kuhmilch ist ein Beispiel dafür, wie sich tatsächliche Kosten 0 im Endprodukt wiederfinden, Subventionen und reduzierter Mwst-Satz lassen grüßen. So billig wie auf Kuhmilchbasis ließe sich kein Mandel- oder Cashew-Camembert herstellen. Die können nur teurer sein. Außer selbst herstellen. Ist aber echte Käsekunst!

@Fshtwm @elhotzo
Wobei ich mich immer noch wundere warum Hersteller pflanzlicher Lebensmittel immer versuchen Fleischgerichte nachzumachen.

Das einzige was ich mir denken könnte wäre daß die selbst Fleischesser sind und von einem Gefühl geleitet werden daß sie ein Ersatzprodukt schaffen müßten

Ich selbst esse durchaus auch Fleisch in geringen Mengen wo ich Fleisch schmecken will, aber bevorzugt Gemüse weils nach Gemüse schmeckt

Ein Teller Rosenkohl mit 50g Schinkenwürfeln

@Fshtwm @elhotzo Du kennst dich mit Zutaten von veganem Essen nicht so gut aus, oder?
@elhotzo Fleischersatzprodukte sind wie alkoholfreies Bier.
Wenn ich kein Bier will, trinke ich Wasser.
Vegaterische und vegane Gerichte schmecken auch ohne Fleischersatzprodukte.
@elhotzo Vielleicht ist es ja wie bei Alkoholfrei. Erst das Schnitzel vom Tier und dann das Tier raus "holen". 😀
@elhotzo
Die Eiweissprodukte, die in technischen Reaktoren aus Pflanzen hergestellt werden, sind nicht zu teuer.
Die Eiweissprodukte, die mit Hilfe biologischer Reaktoren hergestellt werden, sind zu billig, weil erheblich subventioniert.
@elhotzo Ne Kuh nachzubauen ist kompliziert

@elhotzo 1. Subvention
2. MwSt: 19% auf vegane Produkte, 7% auf Fleisch
3. Qualität: Tierisches Soja ist nicht unbedingt für den menschlichen Verzehr geeignet

Das sollte kein Verteidigen sein, da sieht man nur, wo man arbeiten sollte. Aber es macht keiner, weil das nicht gewollt ist. Lieber Tönnies Millionen in den Rachen werfen als eine Sojaindustrie hochzuziehen

@elhotzo
Ich persönlich tippe da einfach auf eine größere Gewinnspanne der Hersteller der veganen Produkte, kenne da aber (leider) keine Daten.
@elhotzo Kapitalismus. 🤷‍♂️
@elhotzo es wird wohl an den Gewürzen und der Panade liegen.
Zerstückelte Tiere werden subventioniert und sogenannte Ersatzprodukte durch erhöhte Mehrwertsteuer bestraft. Normal in diesem kollabierenden #Tangentuniversum.
Was ist ein Tangentuniversum?
@moeria
@TheSecondVariation Ein Begriff aus einem bekannten Film, #DonnieDarko. Wenn Blau die uns vertraute normale Zeitachse ist, wäre Lila also eine extra Zeitachse, die von Blau abzweigt und wieder am selben Punkt rauskommt, ein extra Universum im Universum, in das plötzlich ALLES abbiegt. Diese Anomalie ist fragil und ein Hinweis auf ihre Existenz ist die Zunahme von auf Zerstörung zusteuernden Absurditäten. Problem: Kollabiert sie schließlich, endet alles, also auch Blau. 1/2
@TheSecondVariation Die Absurditäten (Abweichungen) müssen daher normalisiert werden, damit am Endpunkt, wo Lila wieder in Blau fließt, nicht zwei voneinander abweichende und sich damit ausschließende Realitäten aufeinanderprallen und damit alles auslöschen. Total logisch! 🤯🤭 2/2

Oh an den Film hab ich schon Ewigkeiten nicht mehr gedacht.
Okay das gibt mir Hoffnung, dass ich nur in der lila Schleife bin und am Ende alles gut wird.

@moeria

@TheSecondVariation Nur? Zu Lila ist ALLES abgebogen, bevor es wieder auf denselben Zeitpunkt zurast! 🫣 Die blaue Zeitlinie NACH der lila Zeitschleife existiert da noch nicht. Lila ist eine Zeitkrümmung, kein paralleles Universum. Lösen wir die Abweichungen = Absurditäten nicht auf, gibt es keine blaue Linie nach der Schleife, da am selben Zeitpunkt zwei widersprüchliche Realitäten kollidieren würden. Bei Normalisierung würde das #Tangentuniversum kontrolliert kollabieren und vergessen werden.☝️😊
@elhotzo Weil wir Wurschtkopp-Nation sind - auf Kosten von Klima, Umwelt und…..absolut desaströses Tierelend. Weil wir bescheuerte Sadisten sind.

@elhotzo das Soja, das verfüttert wird, ist meist Sojaschrot.

Und dieses Schrot ist ein Abfallprodukt aus der Sojaöl Gewinnung.

Zudem ist Tierfutter fast immer nicht für den Menschlichen Verzehr geeignet und auch deswegen günstiger.

Um eine starke Reduzierung der Tierhaltung werden wir definitiv nicht herum kommen und pflanzliche Lebensmittel sollten günstiger sein.

@elhotzo Hipstersteuer. Der selbe Grund wieso eine Hafermilch bei einem Wareneinsatz von vielleicht 10 Cent immer noch über ein Euro kostet.

Selber gemacht brauch ich 50 Gramm Hafer zu ~ 5 Cent, einen Liter Wasser zu 0,05 Cent und vielleicht 5 Cent Strom für den Blender, also Komplett 10,05 Cent. Selbst wenn ich die Steuern abziehe, wo bleiben die restlichen ~70 Cent?

@bastetfurry
Du hast die Enzyme zum Abbau der Stärke vergessen. Wenn man sich mal genauer mit den Verpackungshinweisen von Hafermilch beschäftigt, findet man raus, dass in der Hafermilch aus dem Supermarkt aufspaltende Enzyme drin sind. Ich stelle mir privat schon ne ganze Weile genau so meine Hafermilch her, weil ich den Stärkegeschmack auch nicht mag. Wie wahrscheinlich viele andere auch nicht.
Die Enzyme kosten auch, zwar nicht viel, weil man sehr wenig braucht für 1 Liter Hafermilch, aber trotzdem muss man das mit reinzählen. Sind vllt 20 cent pro Liter oder so, nur geschätzt. Ausgerechnet hab ich mir das nie, weils mich nicht interessiert hat...
Zudem benötigt man für eine gleiche Zusammensetzung wie im Tetrapack 110g Haferflocken auf 1 Liter (weil 11% Haferanteil), plus Sonnenblumenöl und Salz (aber sehr wenig Salz).
Will man die Hafermilch haltbar machen, kommt noch der Energieeinsatz fürs erhitzen dazu.

@elhotzo

@elhotzo scheint als hättest du das Problem erkannt und verstanden. Next Step: Veganismus