Es gibt keinen Weg unsere zum Lebensstandard verklärte Maximalausbeutungswegwerfkultur UND Erhalt des Lebensraumes zu vereinen. Das schließt sich schlicht aus. Entweder wir lernen ökologisch schnell und massiv zu schrumpfen oder wir werden als Spezies scheitern. Weniger ist Leben

@GuidoKuehn und genau deshalb werden wir scheitern - weil unsere Gesellschaft nicht verzichten gelernt hat. Die erfolgs- und gewinnorientierte, marketingperfektionierte Industrie hat uns zu gut erzogen die letzten Jahrzehnte.

Nehmen Sie zum Beispiel die Themen „neues Mobiltelefon“, dem Deutschen sein geliebtes Auto, die neue (sinnlose) top moderne Funktionswanderbekleidung, das E-Fahrrad (obwohl das „normale“ noch wunderbar funktioniert), usw.

Und ja ich nehme mich da nicht aus…

@rainer Anstatt zu erklären, warum es nicht geht und von sich auf andere (die Gesellschaft) zu verweisen erwarte ich von jedem sich in dem Moment das er/sie das verstanden und die Tragweite begriffen hat, alles weitere Handeln danach auszurichten.
Ja es ist so wie mit jeder Gewohnheit/Sucht/Manie/vermeintlich felsenfesten Überzeugung - es erscheint zunächst unmöglich das zu ändern. Und doch passiert es ständig. Raucher geben das Rauchen auf, Trinker das Trinken, Autofans lassen das Auto stehen.

@GuidoKuehn wie richten Sie ihr Handeln neu aus?

ja - Änderung ist möglich, erfolgt auch partiell. Aber ob es in dem erforderlichen Umfang und Ausmaß in der breiten Bevölkerung (schnell genug) geschieht bezweifle ich angesicht des täglich erlebten Egoismus unserer Mitmenschen leider.

zudem: Wenige (reiche) verursachen einen überproportionalen Anteil an unseren Welt-Klimaproblemen. Es geht vielen schlicht noch viel zu gut als dass sie die Auswirkungen bereits unmittelbar negativ betreffen

@GuidoKuehn

Unpopular Opinion:

Der Followerschaft ist das alles bekannt.
Ständige Selbstvergewisserung hilft hier nicht weiter. 🤷

Es braucht eine Diskussion darüber wie man die 75 Prozent der Bevölkerung EFFIZIENT ERREICHT, die sich die Ohren zuhalten, klimaschädliche Parteien wählen, einfach so weitermachen wollen.

Man muss dahin wo es weh tut, raus aus der Blase, rein in persönliche Gespräche mit Kollegen, Nachbarn, Chefs.

@weit_im_westen Ich soll aufhören hier zu posten und rausgehen und mit den Menschen reden?
Ja, wenn ich mich nicht kennen würde, würde ich mir das vielleicht auch empfehlen.
Ich bin draussen im Gespräch: jährlich kommen hunderte von Studenten an dem Themnkomplex nicht mal dann vorbei, wenn sie es wollten, Kollegen, Mobilitätsinitiativen, Urban-Gardening, Infoveranstaltungen, Nachbarschaftkreise, Stadtparlament, etc.
Darf ich nun-unpopulär oder nicht-weiter meinen Gedanken nachhängend zeichnen?

@GuidoKuehn

Wir leben in einem freien Land.

Du darfst Deine Gedanken jederzeit mit Gleichgesinnten teilen 👍

@GuidoKuehn
Gebe dir in allem Recht. Ich denke aber schon, dass wir wachsen und nicht schrumpfen sollten. Die Frage ist nur, in welche Richtung lassen wir es wachsen. Wenn wir die Stärkung der Lebensgrundlagen als Wachstum begreifen, dann wäre das erstrebenswert, oder?
Schaut mal hier ein erster Ansatz dazu: https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-3467-9/benchmark-nachhaltigkeit-sustainability-zeroline/
@dufthummel
Benchmark Nachhaltigkeit: Sustainability Zeroline

Mit der Sustainability Zeroline wird erstmals eine ebenso einfache und klare wie konsequente Benchmark für Nachhaltigkeit entwickelt.

transcript Verlag
@GuidoKuehn aber ohne Wachstum muss die #FDP ganz furchtbar weinen!

@GuidoKuehn letzteres wird passieren weil die #Entscheider*innen in #Politik und #Wirtschaft dies nicht anders wollen!

#Kapitalismus ist das Problem. #Klimakrise nur eines von vielen Symptomen!
#SystemChangeNotClimateChange

https://www.youtube.com/watch?v=YsA3PK8bQd8

Why everything will collapse

If you sense that the future looks bleak, that there is little chance that this whole mess will end in joy and good humor, that there is a tiny chance that w...

YouTube

@GuidoKuehn Jein. Für 2/3 der Menschheit ist "weniger" der sichere Tod.

Genug ist Leben.

Und das Schrumpfen wird kommen. Egal ob es jemand will, oder nicht. Die Frage ist nur: wer bezahlt?
In Griechenland sind 2008 nicht die Täter verhungert und erfroren, sondern die Opfer.

@GuidoKuehn Was wäre denn menn die regierung an ihren leistungen gemessen wird die Gesselschft stellt einen Bonus bereit einvernehmlich und jeder politiker kann am ende seines job durch seine bewertug unabhängiig einen bonus erhalten....Man berwertet eben unabhängig unserer politischen regl.... ich denke der gesetzgeber hätte damit kein problem...der burger der nciht aktiv bewertet hat somit auch ein ergebnis wer rumpimmelt schaden seinem bürgerboni...Müsste recht sicher sein danke blockch ?

@GuidoKuehn

Ich versuch's noch mal: 🙂

(1) Ja, unser heutiges Selbstverständnis ist auf "Verschwendung" gebürstet

(2) Das muss aber nicht so sein. Natürlich geht es auch anders.

(3) ...und das erfordert noch nicht mal "schrumpfen", jedenfalls nicht von dem, was wir schätzen; wohl aber von dem, was wir wegwerfen (in vielerlei Sinn).

(4) Vielleicht lassen sich so doch ein paar Ängste nehmen?

Beispiele:
https://passipedia.de/energieeffizienz_jetzt/das_grosse_ganze

Noch ist da was zu retten.

Energieeffizienz - das große Ganze [Passipedia DE]

@GuidoKuehn ...ausserdem hätte es auch noch das bewusstsein der aktiven teilnahme Der Schnappreflex ist zugleich bewusst gesunde... wie sonst könnte man politische Bildung förder, der politiker selbst hat keinerleih möglichkeit sich dem zu entziehen....wir burger spenden freiwillig....die sucht nach anerkennung und taler ist in der freiwilligkeit, nichts anderes als die belohnungsmethode in der erziehung....dich zwingt keiner aber zeigen unsere freude der studierte prüf die logik...